Die neuen Pfarreien, die ab dem 1.1.2026 entstehen, konstituieren sich aus Zehntausenden unterschiedlichen Menschen, die im katholischen Glauben vereint sind. Mit den Strukturen und dem gesellschaftlichen Wandel ändern sich auch die Anforderungen an die Kommunikation: Nur noch eine Minderheit der Kirchenmitglieder besucht regelmäßig Gottesdienste, etwas mehr lesen den Pfarrbrief und wieder andere die Website oder Soziale Medien. Es ist deshalb eine komplexe Herausforderung, all diese Menschen mit den Informationen und Inhalten zu erreichen, die für das Funktionieren einer lebendigen Pfarrgemeinde unverzichtbar sind. Was in einer kleinen Pfarrei mit wenigen hundert oder tausend Mitgliedern vielleicht noch über Mund-zu-Mund-Propaganda und den Schaukasten funktioniert hat, ist in einer größeren Pfarrei nicht mehr möglich.
Kommunikation ist nicht das Wichtigste. Aber das Entscheidende.
Wenn sich eine Organisationsform wie eine Pfarrei neu bildet, steht eine angemessene Kommunikation an erster Stelle: Denn es geht darum, Menschen zu informieren, mitzunehmen und eine gemeinsame Identität zu entwickeln. Eine lebendige Pfarrei ist nur möglich, wenn alle Kommunikationswege gut funktionieren: Das fängt bei Website und Pfarrbrief an und hört beim Kontakt zu regionalen Medien nicht auf. Das bedeutet, dass es zu den Kernaufgaben einer neuen Pfarrei im Erzbistum Freiburg gehört, professionell zu kommunizieren: strategisch, geplant und organisiert.
Handlungsempfehlungen für den Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Um die Verantwortlichen vor Ort zu unterstützen, stellt die Stabsstelle Kommunikation und Medien Handlungsempfehlungen für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Diese sind in acht Bereiche gegliedert, in denen es Ratschläge zu aktuellen Fragestellungen gibt:
a) Strategie: Kommunikation organisieren
b) Internetauftritt
c) Pfarrbriefe
d) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
e) Marketing
f) Fundraising
g) Foto, Grafik und Design
h) Social Media
Verantwortung für Kommunikation
Der Kommunikation sollte ein angemessener Platz eingeräumt werden. Mindestens eine Person sollte für die Kommunikation hauptverantwortlich sein. Zu den Kernaufgaben dieser Person gehört einerseits die Abstimmung der Kommunikationsinhalte mit dem Leitungsteam der Pfarrei und die Erstellung bzw. Redaktion dieser Inhalte für Website, Pfarrbrief, Schaukästen und andere Medien. Andererseits ist sie Kontaktperson zu externen Medien und den Kommunikationsverantwortlichen im Erzbischöflichen Ordinariat. Je nach Größe der neuen Pfarrei kann die Vielzahl der Aufgaben eine einzelne Person auch überfordern, so dass einzelne Aufgaben auch verteilt werden können – ohne, dass dadurch eine Gesamtverantwortung für Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verändert wird.
Qualifikationen
Die für Kommunikation verantwortliche Person kann sowohl aus dem Kreis der pastoral Mitarbeitenden kommen als auch aus dem journalistisch-redaktionellen Bereich. Kompetenzen wie Text- und Stilsicherheit, Kommunikationsfähigkeit und nach Möglichkeit Erfahrung mit Pressearbeit bzw. journalistisch-redaktionellen Abläufen sind essentiell.
Unterstützung und Beratung
Wenn Sie noch Fragen haben, kommen Sie einfach auf uns zu. Wir versuchen, Ihnen weiterzuhelfen!