Patrozinium
Fest der Apostel Petrus und Paulus (29. Juni)
Hauptfeste
Fest des hl. Trudpert, 26. April; das Trudpertfest mit Prozession und Verehrung der Reliquien des hl. Trudpert wird in der Regel am Sonntag nach dem 26. April begangen. Prozessionen finden auch am Fest Christi Himmelfahrt und am Fronleichnamsfest statt.
Gottesdienstzeiten
Montag und Freitag 19.15 h, Samstag 18.30 h, Sonntag 10.00 h;
an Festen mit Prozession beginnt der Gottesdienst bereits um 9.00 h.
Anschrift
St. Trudpert 9, 79244 Münstertal
Telefon 07636/225 und Fax 07636/1895
E.Mail: st.trudpert@t-online.de
www.muenstertal-pfarrgemeinde.de
Wallfahrtsrektor
Pfarrer Johannes Frische
Anfahrt
Bahn: von Freiburg über Bad Krozingen, Staufen nach Münstertal: Bus: nach St. Trudpert;
PKW: auf der B 3 bis Bad Krozingen, dann L 123 über Staufen nach Münstertal.
Pilgergaststätte: Gaststätte Kreuz am Kloster
Pilgergaststätte Gaststätte Kreuz am Kloster
Kurzbeschreibung
Die Pfarrei trägt den Namen des Glaubensboten und Märtyrers St. Trudpert. Er wird als Vorbild der Glaubenstreue und als Fürsprecher in vielen Anliegen verehrt. Den Benedikti-nermönchen, die hier bei seinem Grab nach der Regel „bete und arbeite!“ gelebt haben, verdanken wir die wertvolle Barockkirche, die für viele Menschen ein Anziehungspunkt und ein besonderer Ort des Gebets ist.
Geschichte
Christliches Leben begann in unserem Tal mit dem Glaubensboten und Einsiedler St. Trudpert, der hier im Jahr 607 (nach anderer Quelle 643) den Martyrertod erlitt. Über seinem Grab entstand ein kleines Oratorium, das von Einsiedlern betreut wurde. Heute erhebt sich an dieser Stelle die St. Trudpertkapelle. Um das Jahr 800 begannen Mönche des Be-nediktinerordens mit dem Bau des Klosters St .Trudpert. Im Jahr 962 wurden die Gebeine des hl. Trudpert feierlich in die Klosterkirche übertragen. Im Jahr 1192 erhob Papst Cölestin III. St. Trudpert zum Wallfahrtsort. Seine Blütezeit erlebte das Kloster im 12. und 13. Jahr-hundert. Kirche und Kloster wurden im Laufe der Geschichte mehrmals zerstört. Die heutige Kirche wurde durch Baumeister Peter Thumb im Barockstil gestaltet und 1727 eingeweiht. Bei der Säkularisation 1806 wurde das Kloster aufgehoben. Die ehemalige Klosterkirche blieb als Pfarr- und Wallfahrtskirche erhalten. Das Klostergebäude wurde nach ver-schiedenen Nutzungen im Jahr 1918 von den „Schwestern vom hl. Josef “ erworben. In ihm befindet sich heute das Mutterhaus der Josefschwestern von St. Trudpert.
Besonderheit:
Andenken an geistlichen Rat Willibald Strohmeyer, der 1945 von den Nazis ermordet wurde.
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