Ottersweier - Maria Linden

Der Wallfahrtsort Maria Linden.
Patrozinium
Maria Aufnahme in den Himmel, 15. August

Hauptfest

15. August: Am Vorabend Hl. Messe u. Lichterprozession, am Tag: 8.30 h, 10.30 h, 19.00 h Hl. Messe
2. Feb. Darstellung des Herrn, 19. März Hl. Josef, 25. März Verkündigung des Herrn, 8. Dez. Unbefl. Empfängnis, jeweils 8.30 h u. 19.00 h Hl. Messe
1. Mai Josef der Arbeiter, Klosterhoffest 8.30 h, 10.30 h Hl. Messe, 15.00 Eröffnung der Maiandachten, ganztags Bewirtung mit Kinderprogramm

Gottesdienste

Hl. Messe: Sonntag: 8.30 h, 10.30 h, 19.00 h, 15.00 h Andacht, Werktag: 8.30 h, Do. 19.00 h

Stundengebet: Laudes 7.00 h, Sext 12.00 h, Vesper 18.00 h, Komplet Mi, Do, Fr, 20.30 h

Anbetung: Mi 18.30 -20.30 h, Do 20.00 -20.30 h, Fr 9.30 -20.30 h, Herz-Jesu-Freitage Nachtanbetung

Beichte: Mi, Fr, Sa, So 8.00 -8.20 h, Mi, Do, Fr, Sa 9.30 -11.00 h u. 15.00 -18.00 h, Mi, Do, Fr, 20.00 -20.25 h

Rosenkranz: täglich vor der Hl. Messe

Weitere Angebote
Lobpreisgottesdienste, Gebetskreise, Motorradwallfahrt, Jugendwochenenden, Einkehrtage, Vortragsabende, Konzerte, Pilgerfahrten

Öffnungszeiten

Kirche: 7.00 h -19.00 h (Okt.-März), 7.00 -20.00 h (April-Sept.)
Pforte: Di -Fr 10.00 -11.45, Di 15.00 -17.00 h
Bücherverkauf: Mi u. Sa 9.30-11.00 h; gelegentlich Angebot von Kaffee und Kuchen

Anschrift
Lindenstraße 25, 77833 Ottersweier
Telefon 07223/94 99 0 und Fax 07223/94 99 99
wallfahrt@maria-linden.de;
www.maria-linden.de

Wallfahrtsrektor

P. Markus Johannes Straubhaar

Anfahrt

Ottersweier liegt an der B 3 zwischen Baden-Baden und Offenburg, 3 km südlich von Bühl

Geschichte

Der Legende nach wurde das Gnadenbild von Maria Linden nach langer Kriegszeit in der Höhlung eines Lindenbaumes wiedergefunden. Historisch geht die Wallfahrt vermutlich auf eine christlich umgewidmete heidnische Kultstätte zurück. Die erste urkundliche Erwähnung von Maria Linden datiert von 1484. Fromme Bewohner aus der Umgebung bitten den Bischof von Straßburg um den Neubau einer Kirche. Bischof Albert von Straßburg gewährt dies an dem Ort bei den sieben Linden, „wo die Gottesmutter und Jungfrau Maria sich bereits durch viele Wunder geoffenbart hat“. Ab 1639 sorgen Jesuiten nach den Wirren der Reformation für ein Wiedererblühen der Wallfahrt. Unter ihrer Regie wird 1756 das Langhaus im barocken Stil erweitert und mit Unterstützung des Markgrafen von Baden die barocke Inneneinrichtung angeschafft. Energischer Widerstand der Gläubigen verhindert 1783 den Abriss der Wallfahrtskirche unter Kaiser Josef II. und eine erneute Aufhebung der Wallfahrt und Zerstörung der Kirche durch Generalvikar Wessenberg (Anfang 19.Jh). Während des Kulturkampfes unter Reichskanzler Bismarck wird Maria Linden zum Schauplatz imposanter Glaubenskundgebungen mit bis zu 16000 Teilnehmern. Anlässlich des 450. Jubiläums der Wallfahrtskirche, ein Jahr nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, bekennen sich 20000 Gläubige zu Christus und seiner Kirche. Ab 1936 wirken Kapuziner über 60 Jahre lang segensreich in Maria Linden. Seit 1995 betreuen Augustiner Chorherren, Brüder vom Gemeinsamen Leben den Wallfahrtsort.

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