Öhningen-Schienen - Unserer Lieben Frau

Quelle: Erzdiözese Freiburg

Patrozinium
St. Genesius - Sonntag um den 21. Juni

Hauptfeste

Translationsfest mit Prozession am Sonntag nach Christi Himmelfahrt; Patrozinium am Sonntag um den 21. Juni ; Bohlinger Wallfahrt nach Schienen am 1. Sonntag im Juli.

Gottesdienstzeiten

Rosenkranz täglich 17.00 h;
Wallfahrtsmesse am Freitag, 09.00 h.

Anschrift

Kirchstraße 21, 78337 Öhningen-Schienen
Telefon 07735/93020 und Fax 07735/930222
info@kirchen-hoeri.de; www.kirchen-hoeri.de

Wallfahrtsrektor

Pfarrer Stefan Hutterer

Anfahrt

Am Bodensee zwischen Radolfzell und Stein am Rhein auf der Höri

Kurzbeschreibung

Die frühromanische Wallfahrtskirche ist zugleich Pfarrkirche des Ortsteiles Schienen. Das Bergdorf Schienen liegt in einer der schönsten und unberührtesten Gegenden am Bodensee, der Höri. Von der Höhe des Schienerberges reicht an klaren Tagen der Blick weit in den Hegau und zu den benachbarten Schweizer Alpen.

Geschichte

Die Kirche gehörte zu dem nach 800 durch Graf Scrot „v. Florenz“ gegründeten Kloster. Ein um 830 von einem Reichenauer Mönch verfasster Codex schildert die Entstehung des Klosters: Graf Scrot hatte in Rom für das zu gründende Kloster in Schienen die Reliquien des Märtyrers Genesius erworben.
Das Kloster erlebte seine Blüte im 9. Jh. und wurde Anfang des 10. Jh. dem Kloster auf der Insel Reichenau inkorporiert. 1757 wurde es aufgehoben.

Die Wallfahrt

Neben der Verehrung des Patrons Genesius hat sich in Schienen im 16. Jh. die Wallfahrt zu „Unserer Lieben Frau von Schienen“ (Wallfahrtsbild um 1430) etabliert. Vor allem im Dreißigjährigen Krieg vertrauten sich viele Gläubige dem Schutz der Gottesmutter an. Auch Wunderheilungen sind belegt (Votivbilder).

 

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