Patrozinium
Mariä Krönung (15. August)
Hauptfest/Gottesdienstzeiten
Patrozinium: 9.00 h Hochamt, anschließend Sakramentsprozession; alle Samstage: 8.30 h Wallfahrtsamt in der Gnadenkapelle mit sakramentalem Segen; Fatima-Tage: 18.00 h Feierlicher Rosenkranz vor ausgesetztem Allerheiligsten mit sakramentalem Segen; 19.00 h Hochamt mit Predigt, anschließend Lichterprozession um den Wallfahrtsbezirk
Führungen: regelmäßig von Mai bis Oktober jeden Sonntag um 11.00 h
und nach Absprache mit dem Pfarramt.
Anschrift
Hauptstraße 75, 77794 Lautenbach
Telefon 07802/4198 und Fax 07802/981 678
kath.pfarramt-lautenbach@t-online.de
Wallfahrtsrektor
Pfarrer Lukas Wehrle
Wallfahrtstage
Alle Marienfeste, alle Samstage, insbesondere die Fastensamstage und die Fatima-Tage
(jeder 13. der Monate Mai bis Oktober).
Kurzbeschreibung
Die Wallfahrtskirche „Mariä Krönung“ wurde von 1471 bis 1488 über der uralten Wallfahrts-stätte errichtet. Sie wird häufig als „wahres Juwel spätgotischer Sakralbaukunst“ bezeich-net. Trotz verschiedener außergewöhnlicher Bauteile (Gnadenkapelle und Lettner) über-rascht der Innenraum durch vollkommene Harmonie. Der Kunstfreund findet hier auf engstem Raum erlesene Meisterwerke der Architektur. Der Baumeister Hans Hertwig hat hier Räume mit Netzgewölben gestaltet, die ihresgleichen suchen. Der Hochaltar (Weihe 1483) nimmt in der Fachliteratur wegen der einzigartigen Kombination von besten Meisterwerken der Schnitzkunst und der Malerei eine Sonderstellung ein. Die beiden Seitenaltäre sind ebenfalls von hoher künstlerischer Qualität.
Eine nahezu einmalige Kostbarkeit sind die 59 prächtigen Glasbilder in den Fenstern der Kirche, größtenteils Stifterscheiben, von 1482 bis 1488.
Geschichte
Nach der Überlieferung soll ein Hirte aus einem hohlen Baum bei einer Quelle in einem Weidberg ein wundersames Singen vernommen und beim Nachforschen eine Statue der Muttergottes mit Kind in diesem gefunden haben. Zuerst am Baume aufgestellt, habe sich durch wundersame Gebetserhörungen großer Zulauf ergeben, so dass man bald eine ein-fache hölzerne Kapelle für das Marienbild erbaute. Später habe man dann die Kirche um diese Kapelle herum errichtet. Der Zeitpunkt des Beginns ist urkundlich nicht zu belegen. Die Mönche des Klosters Allerheiligen – sie waren durch den Bischof von Straßburg zur Betreuung der Wallfahrt verpflichtet worden – nennen das Jahr 1303.
Zurück zur Übersicht: Wallfahrtsorte in der Erzdiözese Freiburg

