Konkrete Initiativen für die Seelsorge in Zeiten von Corona

Plattform zur Vernetzung von konkreten Hilfen, seelsorgliche Grundaufgaben in der aktuellen Situation zu gestalten

Es gibt gerade keinen Lebensbereich, der nicht in einem Ausnahmezustand ist. Auch und gerade für Kirche stellt sich die Frage: Wie können wir gerade jetzt für Menschen da sein? Leitvers für viele von uns ist dabei 2 Tim 1,7: „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.”

Besonnen und liebevoll und erfinderisch Pastoral gestalten – das passiert gerade an vielen Orten. Diese Internetseite sammelt tatkräftige Initiativen, mit denen Seelsorgeeinheiten, Gemeinden und einzelne der Frage nach einer seelsorgerlichen Praxis in diesen Zeiten nachgehen - erfinderisch, menschennah und im Glauben verbunden. Es werden Ideen vorgestellt, die zum Selbst-Ausprobieren und Weiterentwickeln einladen. Die Plattform wächst und verändert sich also, so wie die aktuelle Situation gerade auch.

Danke für den Einsatz der vielen Engagierten, die mit ihren Ideen und ihrem Handeln in einer Zeit der Krise Zusammenhalt und Hoffnung fördern.
 

EINE AKTUELLE ZUSAMMENSTELLUNG der Initiativen und Gestaltungsmöglichkeiten der Kar- und Ostertage finden Sie gesammelt

im Handout zum Webinar "Ostern feiern" vom 2.4.20:

  

Sie haben eine praktische Idee vor Ort entwickelt? - Melden Sie sich bei uns!

Kommunikation
 

“Denn deine Weisheit weiß und versteht alles; sie wird mich in meinem Tun besonnen leiten und mich in ihrem Lichtglanz schützen.”

 

(WeisH 9,11)

 
 

Was ist das Ziel der Plattform?

 
1. Konkrete Initiativen und gelungene Lösungen sammeln (good practice)

2. Hilfestellungen und Handwerkszeug für pastorale Grundaufträge zur Verfügung stellen (know how aus den Fachbereichen)

3. Gute Geschichten zu erzählen: Was erleben Menschen an Ermutigendem, Vertrauensstiftendem, Segensreichem?

Es ist sehr hilfreich, sich gemeinsam in den örtlichen Teams und Gruppen zu vergewissern: Was ist jetzt besonders wichtig? Wie kann Kirche gerade jetzt für Menschen da sein? Und weil wir auf Ostern zugehen: Was sagt uns die Botschaft der Auferstehung jetzt in dieser Situation?
 
 
Extra: Gute Geschichten – was uns aufatmen lässt
Hier sammeln wir gute Geschichten, Mutmachendes, konkrete Momente, die entstehen, weil Menschen solidarisch sind, weil sie in Gottes Nähe Kraft tanken, weil sie anderen helfen, an andere denken, für andere beten und sich bewusst sind unser Leben ist ein Geschenk.
 
 

Erzählen Sie uns Ihre konkreten und persönlichen Geschichten in diesen besonderen Zeiten. Gerne werden wir diese nach und nach veröffentlichen.

 
 
 
 
 
 

Wie geht Gottesdienst feiern?

Momentan können wir uns nicht wie gewohnt zum Gottesdienst am Sonntag sowie unter Woche in Gemeinschaft versammeln. Daher müssen wir nach neuen Formen des gemeinsamen Gebets und des Gottesdienst in kleiner Hausgemeinschaft suchen, damit wir auf neue Weise als Christinnen und Christen miteinander und mit Gott verbunden bleiben.
 
Hausgottesdienst und Hausgebet
Vorlagen für Hausgottesdienst und Hausgebet für die Sonntage finden Sie jetzt neu unter diesem Link.
Vorlagen für besondere Gottesdienste und Hochfeste finden Sie in der Nachrichten-Leiste, z. B. auf der Startseite des Erzbischöflichen Seelsorgeamts.
 
 
Viele Seelsorgeeinheiten der Diözese bieten ebenfalls Vorlagen für Hausgebete an, z. B. die Seelsorgeeinheit Schutterwald-Hohberg-Neuried oder die Seelsorgeeinheit Karlsruhe-Allerheiligen.
 
Ein Vorschlag zum Verteilen dieser Vorlage: Viele Menschen können sich diese Vorlage selbst aus dem Internet herunterladen. Bitte denken Sie auch an die Menschen, die nicht digital auf diese Vorlage zugreifen können. Kirchengemeinden können die Vorlage gerne vervielfältigen und vor allem älteren Menschen in den Briefkasten werfen lassen, verbunden mit einem kleinen Gruß. Besuchsdienste oder Jugendgruppen können für diese Tätigkeit angefragt werden.
 
Beten mit dem Gotteslob
Christinnen und Christen stehen in dieser Zeit, in der keine gemeinsamen Gottesdienste gefeiert werden können, vor der Herausforderung, ihr Gebetsleben selbst zu gestalten. Das Gotteslob bietet für das persönliche und gemeinschaftliche Gebet eine reiche Auswahl. Im unten stehenden Dokument finden Sie einen kurzen Überblick.
 
Gottesdienstübertragungen und Streaming in der Diözese und darüber hinaus
  • Es findet ein täglicher Gottesdienst aus dem Freiburger Münster übers Internet statt. Hier finden Sie die Gottesdienstzeiten und den Link zur Übertragung per youtube (lässt sich z.B. auch auf der Homepage der eigenen Seelsorgeeinheit einpflegen).
  • Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht der Kirchen, die einen Livestream ihrer Gottesdienste anbieten.
  • Gottesdienste im Fernsehen: https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de/ (ZDF im Wechsel ev. und kath.) und andere Kanäle. Domradio Köln hat über eine Livestream auf der Internetseite verschiedenste Gebetszeiten im Programm. Auch die Gemeinschaft von Taizé betet täglich zum Mitbeten und Mitsingen in einem Livestream.
Ein Handout zu einem Stream in der eigenen Kirche finden Sie hier als Download. Auf dieser Seite finden Sie zudem technische Hinweise, wie Sie den Stream auf der SESAM-Homepage einbetten können. Die GEMA Rahmenverträge umfassen bis September auch das Benutzen und Spielen der Lieder in Streaminggottesdiensten (bis 72 Stunden nach der Übertragung).
 
Übersicht über Angebote anderer Kirchengemeinden, Diözesen bzw. Landeskirchen:
  • Die Diözesen Feldkirch und Wien stellen Vorlagen für Hausgottesdienste, auch für Kinder und Familien zur Verfügung.
  • Die Jesuitenkirche in Frankfurt hat ein Hausgebet für den Sonntag entworfen und wird sicher weitere nachliefern.
  • ....
Weitere Gebetsinitiativen und Impulse, Video-Predigten usw. finden Sie unter dem Themenfeld Gebete, Gebetsinitiativen und Impulse.
 
 
 
  

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Gebetsinitiativen, Gebete, Impulse, Predigten

 
 
Auf dieser Seite sammeln wir Gebetsinitiativen, Impulse,  Email-Impulse, tägliche Hausgebete, Video-Predigten, Newsletter, Anrufbeantworter-Andachten, usw. Die Zahl ist sehr stark angewachsen und wir führen hier sicher nicht alle Initiativen auf. Ihre örtliche Pfarrei informiert Sie über mögliche Initiativen vor Ort. Danke für Ihr Engagement!
 
Seit Anfang April gibt es ein zentrales online-Fürbittbuch für die Erzdiözese Freiburg. Die Bitten werden in verschiedenen Gottesdiensten in unserem Bistumsgebiet mit ins Gebet genommen.
 
Besonders hervorheben wollen wir auch eine Gebetsinitiative, die mittlerweile über die Ländergrenzen und Konfessionsgrenzen hinweg geschieht: Gebetsinitiative um 19 Uhr geht um die Welt: Jeden Abend um 19 Uhr eine Kerze ans Fenster stellen und das Vater Unser oder ein anderes Gebet (Angelus, Stille halten, Klagepsalm, ….) beten. Manche machen auch ein Foto der Kerze und teilen es in den sozialen Netzwerken, um die Verbundenheit noch deutlicher auszudrücken. Hier ein Aufruf dazu: https://pankratius-osterfeld.de/2020/03/16/beten-wir-gemeinsam/
 
Das Geistliche Zentrum in St. Peter hat auch einige Impulsmöglichkeiten über die Ebene des Erzdiözese Freiburg zur Verfügung gestellt: www.geistliches-zentrum.org/Aktuell Für die Vermittlung von geistlicher Begleitung vielleicht gerade in dieser Zeit, können Sie sich jederzeit an das Geistliche Zentrum St. Peter wenden.
 
Die vielen Ordensgemeinschaften und geistlichen Gemeinschaften in unserer Erzdiözese tragen im Gebet und unterstützen seelsorglich auf unterschiedliche Weise. Informieren Sie sich gerne bei den Gemeinschaften in Ihrer Region. Hier eine Auswahl der Initiativen (Stand 09.04.20):
 
 

Gebetsinitiativen, Gebetstexte, regelmäßige Hausgebete

  • In der Seelsorgeeinheit Sinzheim-Hügelsheim und andernorts gibt es Angebote, die Kirche täglich zum stillen Gebet zu öffnen, Engagierte vor Ort wechseln sich ab, um einzeln da zu sein und im sicheren Abstand und die Schutzmaßnahmen beachtend das Zeichen zu setzen: sie sind nicht allein. Achten Sie bitte auf aktuelle kommunale / staatliche Vorgaben und Reinigungsmöglichkeiten.
  • An vielen Orten werden die Printmedien, Briefe und Zeitungen als Kontaktmöglichkeiten zu Menschen vor Ort genutzt: Osterbriefe, Briefe an alle Haushalte mit mindestens einem katholischen Partner, Anzeigen in der Zeitung und regelmäßige Andachten über die örtliche Presse.
  • Das Dekanat Hegau stellt sich als „Onlinekirche Hegau“ auf und sammelt verschiedenste Initiativen unter dem Motto „Zugesagt!“ und bietet konkrete Vernetzungsmöglichkeiten an: www.onlinekirche-hegau.de
  • Überdiözesane Gebetsplattformen sind z.B. das Gebetsnetzwerk von Papst Franziskus, der Corona-Gebetsraum der EKD, usw.
  • Ein Gebet, das an die Pforte der Kirchentür gehangen und kopiert ausgelegt wurde (diese stehen nur beispielhaft für viele andere Gebete): 
 

Predigten und Impulse per Video und Audio

  • Idee eines Video-Kreuzwegmeditation in der SE Emmendingen in der vertrauten Kirche.
  • Wie wäre es mit einer Audio-Predigt des Seelsorgeteams an jedem Sonntag zum Nachhören? Eine vertraute Stimme, die zu der Gemeinde spricht? Eine Audionachricht aufnehmen, ist mit dem Smartphone heutzutage kein Problem. Die MP3 Datei kann auf die Homepage gestellt werden. Hier findet sich eine schon praktizierte Aktion der Dominikaner in Freiburg Mitte: Eine tägliche Hausandacht wird erstellt und gleichzeitig die Meditation als Audio-Datei zur Verfügung gestellt.
  • Für Kinder und Familien bietet die SE Durmersheim-Au am Rhein ein Audio-Projekt zur Jonageschichte an, inzwischen erweitert durch die Geschichte des Königs David.
  • ... und an vielen anderen Orten
 

Impulse per Newsletter und Infos über Homepages

 

Kreative gemeinsame Gebetszeiten

 
 
 
  

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Leitender Referent
 

Die Osterzeit bis Pfingsten feiern

 
 
Die Osterzeit entfaltet das Fest der Auferstehung Jesu Christi bis hin zu Pfingsten.
Wie kann diese dichte Zeit gottesdienstlich gestaltet werden? Gerne können Sie uns Ihre Gestaltungsvorschläge schicken.
 
 
  

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Wie als Gruppe Glaube teilen?

 
 
Hier sammeln wir Formen der Glaubensvertiefung und Stärkung, die auch in diesen Zeiten gemeinschaftlich geschehen will und soll. Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen und Entdeckungen mit. Hier sind schon erste Erfahrungen, Material und Beispiele:
 
  • Bibelteilen oder Gesprächsgruppen per Videokonferenz: Wir haben in einer Gruppe von 10 Personen ein ganz klassisches Bibelteilen per Videokonferenz ausprobiert. Erstes Fazit: Mehr davon! Hier haben wir die Erfahrungen und Schritte zusammengestellt: melden Sie sich bei uns ppg@seelsorgeamt-freiburg.de  Auch ein Taizégebet über Videokonferenz gibt es z.B. hier. Dies geht sicher auch gut per Telefonkonferenz. Hinweise zu Anbietern und Möglichkeiten für Video- und Telefonkonferenzen finden Sie hier.
  • Bibliolog oder Bibelteilen mit Threema oder anderen Messengern: Es ist einfach möglich, ein Bibliolog oder BIbelteilen in einer Messenger-Gruppe umzusetzen.
  • Brieffreundschaften wiederbeleben: Hier gibt es eine große Vielfalt an Möglichkeiten, z.B. bieten Sie an, dass Sie Menschen aus der peruanischen Partnergemeinde mit Menschen aus der örtlichen Gemeinde in Briefkontakt bringen (Sprachhürde könnte mit Google-Übersetzer oder ähnlichem umgangen werden), oder: Sie bringen Menschen, die am selben Tag Geburtstag haben in Beziehung (Davip machts möglich). Dazu müssen Sie natürlich die Menschen Fragen, ob sie Daten an die andere Person weitergeben dürfen. Die Freundschaften können Sie beleben, indem sie Glaubens- und Lebensgesprächsfragen als Anstöße verschicken.
  • Über Soziale Medien gibt es natürlich diverse Möglichkeiten, doch ist je nach Personenkreis natürlich zu beachten, dass hier die Nutzung eines Mediums nicht gleichzeitig zur Ausgrenzung führt, was ein Gefühl der Isolation verstärken könnte. Sehr viele glaubenskommunikative Initiativen in den Sozialen Netzwerken hat das Netzwerk Ruach.Jetzt auf dem Schirm, z.B. Bibelteilen auf Instagram. Beliebte Hashtags in dieser Zeit sind: #ansprechbar (für Seelsorger*innen), #nachbarschaftschallenge (für Nachbarschaftshilfe), #krönchenhoffnung #segenteilen #wirgegencorona #wirsindda #gemeinsamfüralle #einsimgebet #prayingtogether
 
 
  

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Glaubenskommunikation, Evangelisierung und diözesanes Bonifatiuswerk
 

Trauerpastoral

Die Trauer um einen lieben Menschen ist an sich anstrengend und kostet viel Kraft. Die gegenwärtigen Einschränkungen aufgrund des Corona-Virus erschweren die Situation. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Trauernde ihrer Trauer auf verschiedene Weise Raum geben können. Wenn Sie hier schon konkrete Wege mit guten Erfahrungen gegangen sind, lassen Sie es uns wissen, da der Bereich in den kommenden Wochen zunehmend wichtig werden wird.
Generell macht es Sinn, sich mit den örtlichen Initiativen (Sterbebegleitung, Hospizvereine, usw.) kurzzuschließen, um voneinander zu wissen und evtl. gemeinsam zu wirken.
 
Beispiele:
 
- Trauernden ein Telefongespräch anbieten und z.B. v.a in der Zeit der Quarantäne für regelmäßigen Kontakt sorgen
 
- Texte und Ideen, wie Familien ihrer Trauer Raum geben können, gibt die Broschüre "Du fehlst mir so... Wie Familien die Erinnerung an ihre Verstorbenen lebendig halten können". Sie kann beim Referat Ehe-Familie-Diversität des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes bestellt werden.
 
- Gebete für Trauernde, deren Angehörige und Familien nicht herbeireisen können, oder die selbst nicht reisen können, gibt es hier:
 
- Trauer ist manchmal wie der Karsamstag: man kann nichts tun, man muss aushalten. Der Text "Karsamstage aushalten" von Bernhard Kraus bringt diese Situation zur Sprache.
 
- Abschiedsgebet / Totengebet als Haus-Gebet: In der Seelsorgeeinheit Klettgau-Wutöschingen lädt das Glockengeläut wie vielerorts täglich zum Gebet ein. Wenn eine Person gestorben ist, so werden der/die Verstorbene und deren/dessen Angehörige an einem festgelegten Termin in besonderer Weise in das abendliche Gebet mit einbezogen. Einen Gebetsvorschlag für die Trauerfamilie finden Sie hier:
Ein Vorschlag für eine Gebetsgruppe ist hier hinterlegt:
 
- Vor allem in der akuten Trauer ist für nicht wenige Trauernde die Bewältigung des Alltags eine große Herausforderung. In dieser Zeit können ganz praktische Hilfen wie zB. Einkaufen, einen Kuchen vorbeibringen, oder eine andere Erledigung zu übernehme eine große Unterstützung sein.
 
- bestehende Trauergruppen über eine Telefonkonferenz zusammenbringen. Hinweise zu Möglichkeiten von Telefonkonferenzen und Videokonferenzen finden Sie hier.
 
- Überregionale Angebote zur Begleitung finden sich auf www.internetseelsorge.de.
 
- Die Telefonseelsorge berät via Telefon, ist aber auch im Chat und via Mail für Anliegen Betroffener offen: https://telefonseelsorge.de
 
- Der Bundesverband für verwaiste Eltern und trauernde Geschwister ist hier erreichbar: https://www.veid.de
 
- Für die Trauer von Angehörigen nach Suizid ist die Argushilfe unter https://www.agus-selbsthilfe.de erreichbar.
 
- Um sich und ihre Trauer besser zu verstehen, ist Wissen für Trauernde oft hilfreich. Auf folgender Seite ist Trauerwissen fachlich fundiert und gut verständlich dargestellt. Hier finden sich 10 Ideen, wie Trauernde in diesen Tagen gut für sich sorgen können: www.gute-trauer.de
 
- Im digitalen Trauerraum des Bistums Essen besteht die Möglichkeit, die Trauer auf vielfältige Weise zum Asdruck zu bringen. Es gibt die Möglichkeit eine virtuelle Kerze zu entzünden, oder eine Fürbitte zu schreiben und zu veröffentlichen: http://www.trauerraum.de. Außerdem finden sich auch dort weitere Informationen zum Thema Trauer und Umgang mit Trauer.
 
 
Online wird das Thema Trauer schon an vielen Plattformen und in sozialen Netzwerken thematisiert: Haben Sie gute Erfahrungen mit Plattformen?
Senden Sie uns gerne Ihre Erfahrungen oder Ergänzungen der Ideenliste.
 
 
 
 
  

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Referentin für Diakonische Pastoral
 

Beerdigungsdienst

Auch die Begräbnisfeiern sind von den Auflagen zu Versammlungen beeinträchtigt. Sie können daher nur im engsten Familienkreis stattfinden. Manche Personen ist es aufgrund verschiedener Einschränkungen derzeit nicht möglich, an Begräbnisfeiern teilzunehmen. Dennoch ist es Familien, Freunden und Angehörigen ein Anliegen, miteinander Abschied zu nehmen und Trauer miteinander zu teilen.
Schauen Sie gerne auch auf die Seite Trauerpastoral.
 
Gestaltungsmöglichkeiten für die Verabschiedungsfeier
  • Eine Möglichkeit dazu ist es, die Texte der Begräbnisfeier in digitaler Form oder gedruckt an Betroffene, Angehörige, Freunde und die Familie weiterzugeben.
  • Angehörige, Freunde, Kollegen, welche nicht am Begräbnis teilnehmen können, senden Erinnerungen an die verstorbene Person an jemanden, oder teilen diese per Telefon mit. So können diese Gedanken in die Feier mit eingebunden und vorgelesen werden.
  • Wenn es möglich und gewünscht ist, kann die Verabschiedungsfeier gefilmt werden und den Angehörigen zur Verfügung gestellt werden, die nicht an der Feier selbst teilnehmen können.
  • Je nach Situation und Möglichkeit kann eine Abschieds- bzw. Trauerfeier auch zu einem späteren Zeitpunkt gestaltet werden.
Kirchenraum als Trauerort
Wenn die Angehörigen damit einverstanden sind, kann im Kirchenraum ein "Trauer- und Gedenkort" eingerichtet werden: Ein Bild der verstorbenen Person wird aufgestellt, so dass Angehörige, Freude und Bekannte, aber auch Gemeindemitglieder einen Ort für das Gedenken und die Trauer haben können. Dort kann auch ein Buch liegen, in das Beileidsbekundungen und Trostworte, aber auch gemeinsame Erinnerungen eingetragen werden können.
Hierfür muss aber geklärt sein, dass diese Gestaltungsmöglichkeit ein hygienisches Risiko darstellt.
 
Links zu weiteren Plattformen
Ein Vorschlag für ein Ritual, wenn man bei der Beisetzung nicht teilnehmen kann, das von der Reformierten Kirche Schönenberg-Hütten (CH) stammt:
 
  

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Diakonische Hilfe und Seelsorgemöglichkeiten

 
 
An vielen Orten entstehen tolle Solidaritätsaktionen. Im Folgenden ein paar Ideen und Links:
 
- Einkäufe, Botengänge oder das Ausführen des Hundes anbieten - Tag der Nachbarn (Kopiervorlagen für Aushänge usw)
 
- Einen Besuchsdienst per Telefon einrichten? Das Seelsorgeteam und weitere ehrenamtlich Erfahrene im Besuchdienst, gehen die Gemeindemitglieder ab 80 Jahren systematisch durch – Davip und Telefonbuch machen es bei einigen sicher möglich, die Telefonnummer herauszufinden. Eine kurze telefonische Nachfrage "Wie geht es Ihnen? Wenn Sie Hilfe brauchen sind wir für Sie da..." Gibt es schon so eine Initiative? Berichten Sie gerne von den Erfahrungen…
 

- Guten Nachrichten und Grüße: Es gibt schon Pfarreien, die für Menschen ohne Internetmöglichkeiten eine telefonische Andacht oder einen guten Gedanken einer vertrauten Stimme per Anrufbeantworter anbieten. Rund um die Uhr bekommt man z.B. hier eine täglich wechselnde Andacht (Die Lahrer Pfarrer*Innen bieten täglich eine Telefonandacht unter der Nummer: 07821 9220750 an. Sie können zu jeder Tages und Nachtzeit anrufen.).

- Immer wieder einen kleinen Gruß schicken (per Mail, Whatapp, Postkarte usw.) mit Hinweisen, wie jemand erreichbar ist.

 
- Einen Besuch auf "Distanz" machen und von der Straße über das offene Fenster kommunizieren.
 
- Telefonketten einrichten. Hier gäbe sicher kreative Formen: Jeder ruft 2 Personen an, bei denen er sich schon lange nicht mehr gemeldet hat und die vielleicht etwas einsam sind.
 
- Telefonseelsorge anbieten. In vielen Seelsorgeeinheiten gibt es die Möglichkeit zu angegebenen Sprechzeiten telefonisch mit Seelsorgenden in Kontakt zu treten. Gerade  für Menschen ohne anderen medialen Zugang ist dies ein gutes Angebot. Beispielsweise in Offenburg wird dies als Seelsorgetelefon realisiert.
 
- Videokonferenz-Seelsorge ermöglichen. In der Seelsorgeeinheit Boxberg-Ahron sind SeelsorgerInnen zu festen Zeiten zum Gespräch, zum gemeinsamen Singen oder zum gemeinsamen Gebet über eine Videokonferenzplattform erreichbar. https://www.kath-boxberg.de
 
- Auf verschiedene online Angebote hinweisen: Gottesdienste, "Oper trotz Corona"  und auch die Hörbücher unter https://www.vorleser.net, ein Portal auf dem sich neben Krimis, Romanen und Lyrik auch religiöse Literatur finden lässt.
 
- Eine Tüte Güte. Viele Menschen sind auf solidarische Hilfe angewiesen. Die Seelsorgeeinheit Herbolzheim-Rheinhausen hat hierfür folgende Idee entwickelt: In den Kirchen stehen leere Tüten, die mit haltbaren Lebensmitteln oder Kosmetikartikeln gefüllt werden können. Diese werden dann an Menschen weitergeleitet, die von Armut betroffen sind. HIer gibt es Näheres: https://se-her-rhein.de/html/aktuell/aktuell_aktuell_u.html?artikel=121474&cb-id=12140367&m=71761.
 
- Vernetzen Sie sich mit anderen Engagierten vor Ort, um Kräfte zu bündeln und Doppelungen in Angeboten zu vermeiden. Eine Idee dazu liefert das Angebot "Helfende Hände" in Mannheim: https://www.kathma.de/html/aktuell/aktuell_aktuell_u.html?&m=1302&cataktuell=1201|1346|1349|1537|2884&artikel=122456&stichwort_aktuell=&default=true.
 
 
  

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Referentin für Diakonische Pastoral
 
 

Seniorenseelsorge

Unsere älterwerdenden, älteren und hochbetagten Mitmenschen gehören zu den Risikogruppen, bei denen nach Ansteckung am Coronavirus das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs deutlich höher ist als bei anderen Menschen.
Ihnen gilt also unsere besondere Aufmerksamkeit, wenn es um die Vermeidung von Ansteckung durch Herunterfahren der direkten Kontakte geht.
Wichtig ist aber, dass bei ausbleibenden direkten Begegnungen nicht die soziale Isolation am Ende steht. Über Telefon und Post, aber auch neue Medien können ältere Menschen weiterhin im Kontakt untereinander und mit Menschen anderer Generationen stehen.

Pastorale Mitarbeitende und Ehrenamtliche können helfen, Kontakte herzustellen und zur Aufrechterhaltung bestehender Beziehungen über verschiedene Kommunikationsmittel ermutigen.

Für die Zeit-Gestaltung gibt es darüber hinaus viele Anregungen und Ideen sowie Hilfestellungen, um Kontakt zu Mitmenschen aufzunehmen. Auf der Website www.seniorenweb-freiburg.de  können Sie diese finden (verantwortet vom FORUM Älterwerden der Erzdiözese Freiburg e.V. und den Arbeitsbereichen Seniorenarbeit, Pflegeheimseelsorge und Intergenerationelle Arbeit des Referats Inklusion-Generationen). Auch unter dem Themenfeld "diakonische Hilfen" könnten für Senioren interessante Initiativen dabei sein.
 
 
  

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Intergenerationelle Arbeit
 

Seelsorge mit Menschen mit Behinderung

 
 
Das Corona-Virus ist ein neues Virus.
Hier finden Sie Infos dazu in Leichter Sprache.
 
Das heißt:
Dieses Virus kann für Menschen mit Behinderung besonders gefährlich werden.
Es bedarf der besonderen Achtsamkeit, um Ansteckungen zu vermeiden.
Hier kommen junge Menschen zu Wort...
#risikogruppe 
 
Es ist wichtig für uns andere Wege zu finden mit Menschen mit Behinderung in Kontakt zu bleiben.
 
Wir müssen zu Hause bleiben, aber wir können unsere Ideen miteinander teilen. Es gibt eine offen zugängliche Pinnwand im Internet, wo Tipps und Infos gesammelt werden rund um das Thema Kirche.
 
Sie möchten auf barrierefrei zugängliche Gottesdienst-Angebote an Ostern hinweisen?
Gottesdienste, Gebete, Informationen… in Deutscher Gebärdensprache (DGS) finden Sie auf: http://taub-und-katholisch.de/
 
Fernsehgottesdienste über die Kar- und Ostertage (z.T. mit Untertitel) finden Sie hier: https://programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Fernsehgottesdienste/Startseite
 
Sie sind herzlich eingeladen die Gottesdienste vor Ihrem Fernseher, Tablet oder Computer mit zu feiern. Im gemeinsamen Feiern und Beten sind wir miteinander verbunden.
 
Das Themenfeld „Diakonische Hilfen“  bündelt Ideen und Initiativen, die auch zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung interessant sein könnten.
 
Bei Fragen zur Seelsorge mit Menschen mit Behinderung können Sie sich an das Referat Inklusion-Generationen wenden.
 
Hier finden Sie ein Gebet in leichter Sprache.
 
 
 

Arbeitsweise als Team, PGR, Gemeindeteam und anderen Gruppen

 
 
Wie bleiben wir gut in Kontakt? Neben der Email-Kommunikation und dem Telefon nutzen einige Teams auch Threema-Gruppen oder andere Messenger-Anbieter, sowie Telefon- und Videokonferenzen. Auch wenn es für alle noch sehr ungewohnt ist, machen die Teams, die zum ersten Mal diese Formen ausprobieren, gute Erfahrungen. Rücksicht und Unterstützung braucht es bei Menschen, die digital eher wenig Erfahrung haben und sich nicht so sicher fühlen.


Messenger-Anbieter

Threema ist wie WhatsApp, nur datensicher und dafür kostenpflichtig. Threema-Zugänge werden für Ehrenamtliche und Hauptberufliche in unserem Bistum kostenfrei vergeben: ebfr.de/threema
Viele, die auf WhatsApp verzichten wollen, nutzen mittlerweile auch Telegram, da es datensicherer und ebenso kostenfrei ist und nicht an dem großen Konzern Facebook angedockt ist.
Bei allen bekannten Messenger Anbieter ermöglichen einen Gruppenchat, sodass alle alles sehen, was geschrieben wird. Es gibt auch schon geistliche Formen der Begegnung über Gruppenchats: Gemeinsam beten, Bibelteilen oder Bibliolog mit Messenger, Fürbitten während einer TV Übertragung in die Gruppe schreiben.
 

Videokonferenzen

Immer mehr Gruppen und Teams steigen gerade auf eine Videokonferenz-Möglichkeit um. Sich im Gespräch zu sehen, macht einen Unterschied. Man braucht dazu einen Rechner, Internetzugang, Web-Kamera (bei Laptops meist installiert) und die regulären Lautsprecher. Ein Headset eines Smartphones (Kopfhörer mit installiertem Mikrofon) macht Sinn ist aber nicht nötig. Probieren Sie es einfach mal aus. Achten Sie natürlich darauf, dass Sie keine sensiblen Daten (z.B. eine Adressliste) über das Videoportal verschicken. Alle Videoportale können natürlich auch ohne Video (als Telefonkonferenz) genutzt werden. Die meisten Anbieter haben auch eine Einwahlmöglichkeit in die Videokonferenz mit einem ganz normalen Festnetztelefon. Das ist natürlich hervorragend, wenn Menschen ohne große EDV Kenntnisse eingebunden werden sollen.
Diese Möglichkeiten können natürlich auch für geistliche und liturgische Formen sowie für diverse Freizeitaktivitäten kreativ genutzt werden.
 

Telefonkonferenzen

Die größeren Einrichtungen bei uns haben oft Verträge mit Telefonanbietern, die eine Konferenz ermöglichen und beinhalten. Wer dies nicht hat, kann als ersten Schritt beim Anbieter sich melden und versuchen, kurzfristig eine Möglichkeit zu bekommen.
 
 
 
 
 

Kommunion- und Firmwege weitergehen

 
 
Die Feier der Ersten Heiligen Kommunion steht jetzt am Sonntag direkt vor der Türe. Kinder, ihre Angehörigen und Familien sind in der letzten Phase der Gruppenstunden oder Gruppentreffen. Viele haben schon alle Vorbereitungen getroffen. Und nun können die Feiern nicht in der bisher geplanten Weise stattfinden. Briefe an die Erstkommunioneltern und Kinder wurden vielerorts verschickt, um hierauf aufmerksam zu machen.
 
Auch viele Firmungen sind durch Umplanungen betroffen. Entweder entfallen Firmtermine, oder aber Aktionen und Gruppenstunden können nicht stattfinden, oder starten. 
Mit dem diözesanweiten Projekt #firmungstattdistanz gibt es hier eine Möglichkeit, thematisch einsteigen oder dranbleiben zu können. Firmandinnen und Firmanden können sich ganz einfach anmelden:
 
Derzeit ist weiterhin nicht geklärt, wann eine solche Feierlichkeit wird stattfinden können.
 

Auf dieser Seite werden Ideen und Möglichkeiten gesammelt, wie Familien, Katechesegruppen und Gemeinden mit der Situation umgehen.
 
 
 
 
 
- Es geht darum, in Kontakt zu bleiben. Aus der gesamten Diözese kommen hierzu Ideen. Ob durch einen Brief oder eine Postkarte, durch einen Anruf, durch Mails, ...
  • Viele haben solche Briefe formuliert. Einer, der aus dem Mittleren Hegau kommt, ist hier angeheftet. Eine von vielen guten und vielfältigen Ideen.
 
  • In einer Gemeinde gibt es jeden Sonntag die KIZ (Kinderzeitung; zu finden unter der Rubrik "Familie und Kinder") zusammen mit einem kleinen Briefchen an die Kinder aus der Erstkommunionvorbereitung. So können diese sich "ihren Brief" abholen. Natürlich kontaktlos.
  • Eine Kollegin erstellt Grußkarten. Diese werden von den Seelsorgeeinheiten am eigentlich geplanten Tag der Erstkommunion an ihre  Erstkommunionkinder versenden.
  • Eine Kollegin ruft die Familien an, um in Kontakt zu bleiben.
  • Ein Kollege hat mit den Familien und Kindern "Gespräche über den Gartenzaun hinweg" vereinbart.
  • Manche senden den Kindern kleine Rätsel zu.
- Viele Kommunions- oder Firmgruppen haben eine Gruppenkerze. Vielleicht kann diese jeden Tag oder am Wochenende zu einer fest ausgemachten Zeit brennen und alle bekommen davon ein Bild zugesendet? Oder sie wird kontaktlos innerhalb der Gruppe weitergegeben und jeden Abend in einem anderen Fenster entzündet? Oder man bietet eine gemeinsame Gebetszeit/ Gesprächszeit via Videokonferenztool an und stellt sie hierbei auf.
 
- Material für Kommunion-Gruppenstunden zuhause entwickelt derzeit Prof. Tomberg (Professor für Religionspädagik der Uni Fulda). Dort gibt es auch ein Padlet, welches viele kreative Möglichkeiten aufzeigt.
 
- Das Bonifatiuswerk stellt für Familien Materialien zur Vorbereitung auf die Erstkommunion zuhause zur Verfügung.
 
- Auch beginnen erste Religionslehrkräfte oder Erstkommunionverantwortliche damit Video-Aufnahmen über ein Thema, mit gesungenen Liedern, mit Legebildern o.ä. zu gestalten.
 
- Es eignen sich zum Beispiel die Videoclips von „Katholisch für Anfänger“. Sie sind auf youtube verfügbar. Hier werden einzelne Themen für Neugierige erklärt. Vielleicht kann man eine Reihe von Themen zusammenstellen und als Link versenden? Die Erstkommunion, Eucharistie, aber auch Pfingsten, der Heilige Geist und die Firmung sind hier in Grundzügen erklärt.
 
- Die Seelsorgeeinheit Freiburg Mitte hat für die Kommunionvorbereitung Mimmi und Helmut zwei tatkräftige Mitarbeiter: Das Kamel und das Erdmännchen (beides Handpuppen) haben die Kinder auf der gemeinsamen Hütte kennen gelernt. Nun laden Mimmi und Helmut zur Onlinevideogruppenstunde ein. Fragen? Kontaktieren Sie gerne Frau Andrea Hauber für weitere Informationen.
 
- Rund um die Frage, wie nun umgehen mit dem "Warten auf das Sakrament", wurde ein Artikel veröffentlicht. Herausforderungen und Anregungen für den Umgang mit dem Entfall der diesjährigen Kommunionfeiern werden besprochen.
 
- [hier könnte Ihre Idee stehen]
 
 
 
 
 

Kinder- und Familien

 
Auch für Familien und Kinder ist der Alltag unter den aktuell veränderten Bedingungen eine Herausforderung. Im Folgenden gibt es ein paar Tipps und Ideen für alle, die noch auf der Suche nach Abwechslung sind. Außerdem gibt es die KIZ, die Kinderzeitung für den Sonntag und weitere kreative Herangehensweisen für Formen des gemeinsamen Bibellesens oder Betens.
 
 
  • Kreative Ideen
- Wie wäre es, gemeinsam ein Brettspiel zu machen? Irgendwo ist sicher noch eines im Schrank, oder Regal. Eine Runde Mensch ärgere dich nicht, aber auch andere Spiele bieten die Möglichkeit, gemeinsam etwas zuhause zu unternehmen.
 
- Aus vielen Dingen kann man Kreatives basteln.
 
- Ein buntes Frühlingsbild kann man mit unterschiedlichsten Farben malen. Übrigens: An vielen Fenstern sind nach und nach gemalte Regenbogen zu sehen. Der Regenbogen ist ein Zeichen für Hoffnung. Außerdem ist er das Zeichen des Bundes Gottes mit den Menschen. Er steht für die Zusage Gottes, dass er die Menschen begleitet.
 
- Man kann aus alten Zeitungen eine total bunte Collage erstellen. Schneide
einfach die Teile aus der Zeitung aus, die du verwenden möchtest. Klebe diese dann auf ein leeres Blatt oder einen anderen Untergrund.
 
- So mancher Blumentopf sieht trist aus. Mit etwas Wasserfarben ist ein Tontopf schnell in einen Hingucker verwandelt. Nur – die Malunterlage nicht vergessen!
 
- Es macht total viel Freude, ein Buch gemeinsam zu lesen! Dazu eignen sich viele Geschichten: Kinderbücher und natürlich auch eure Kinderbibel. Übrigens: zu Bildern kann man auch selbst total schöne Geschichten erfinden.
 
- Auch der BDKJ der Diözese Rottenburg-Stuttgart bietet auf seiner Seite weitere Ideen und Materialien an.
 
- Außerdem gibt es von der Maus viele Lach- und Sachgeschichten. Das Angebot ist inzwischen täglich verfügbar. Die Einzelsendungen gibt es auch online.
 
- Der Don Bosco Verlag bietet viele Geschichten - biblische und weltliche - zum Anhören und Anschauen auf seiner Seite an. Das bedeutet, jemand liest eine Geschichte und parallel dazu werden Bilder aus den Büchern gezeigt. Eine echte Vorlesestunde eben.
 
- In der Seelsorgeeinheit Madonnenland gibt es die Erzählungen rund um Noah als kleine Filmimpulse.
 
- Lachern. Lernen. Glauben. Helfen. Die Malteserjugend in Sigmaringen ist mit Angeboten zu diesen Leitthemen auf Instagram unterwegs. "MAJU macht Corona bunt."
 
 
 
  • Eltern und Kinder - zum Umgang mit der Situation
- Es ist einfach alles anders zurzeit. Wie man als Eltern und Erziehungsberechtigte mit den Herausforderungen der Zeit umgehen kann, stellt die Katholische Kirche in Elternbriefen zusammen.
 
- Das Sonderheft des AGJ Freiburg "ElternWissen in Zeiten von Corona" (Nummer 18) gibt viele Informationen. Nicht nur zum Thema Beschäftigung der Kinder, sondern auch zu der Frage, wie mit Angst und Sorgen von Kindern umgehen, zu Bedürfnissen, zu der Herausforderung, Anerkennung zu geben und zu dem Themenbereich Stress sind hilfreiche Erklärungen und Umgangsweisen benannt. Überhaupt greift das Herausgeberteam viele Fragen auf, die sich Eltern stellen und beantwortet diese in ihren Themenheften.
 
- Eine Pressemitteilung des Katholischen Familienbundes fasst Herausforderungen und den Umgang damit gut in Worte.
 
- Für alle rechtlichen Fragen rund um Kita-Schließungen und Co hat das Referat für Ehe, Familie und Diversität Hinweise zusammengestellt. Dort finden sich auch weitere Hinweise.
 
- Auch für Kinder ist alles anders. Ein Fastenhirtenbrief für Kinder aus der Seelsorgeeinheit Mannheim für Kinder greift deren Sprache und Bedürfnisse auf:
 
- Die Seelsorgeeinheit Mannheim hat auch einen Newsletter mit toll aufbereiteten Inhalten zu Bibel, Basteln und Co für Kinder erstellt. Man kann sich hier dafür registrieren.
 
 
  • Beten und mehr
- In einigen Orten sind die Kirchen als Gebetsräume offen. Unter Wahrung der Einschränkungen und Maßnahmen können Menschen dort beten. Die Seelsorgeeinheit Oberhausen-Philippsburg legt für Kinder in den Kirchen Bilder und biblische Geschichten aus. Diese können die Kleinen dann mitnehmen, sich vorlesen lassen und ausmalen.
 
- Ein Abendgebet hilft, den Tag gemeinsam zu beenden und gibt Struktur.  Vielleicht gibt es vor Ort schon konkrete Angebote oder Ideen zum Weitergeben. Wenn nicht, hat das Michaeliskloster in Hildesheim ein Format entwickelt:
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- Das Liturgische Institut der Schweiz stellt Gebete für das gemeinsame Beten mit Kindern zur Verfügung. Inzwischen sind hier auch Vorlagen für die Feier der Kar- und Ostertage mit Kindern und Erklärungen, was das denn bedeutet, online. 
 
- Ebenso hat das Deutsche Liturgische Institut Gebete in anderen Zeiten formuliert.
 
- Hausgottesdienste mit Kindern sind beim Kinderkircheteam aus Leimen-Nußloch-Sandhausen per Newsletter bestallbar.
 
- Viele Angebote für Kindergottesdienstteams, Kirche mit Kindern, Kinderbibeltage zuhause und mehr gibt es beim Landesverband für Evangelische Kindergottesdienstarbeit in Bayern.
 
- Grundsätzliche Überlegungen zu Kindern, Gebet und den aktuellen Herausforderungen formuliert der Religionspädagoge Albert Biesinger in einem Artikel. Auch sind dort aktuelle Gebete von Kindern für Kinder abgedruckt.
- Unter der Rubrik "Liturgie" finden sich viele weitere Hinweise, die wir dort zusammengestellt haben.
 
 
  • Die Kinderzeitung
- Kennt ihr schon EULA, die Expertin für Bibel, Wissen und Kreatives? Sie versteckt sich hier unten auf der Seite in den PDFs der KIZ, der Kinderzeitung.
 Und hier geht's nun zu EULA und der KIZ:
 
 
 

Jugendpastoral

 
Auch von der Jugendpastoral haben wir einige Angebote und Links für euch, die ihr in diesen Zeiten nutzen könnt. Wir haben diese in die Flügel unserer Windmühle aufgeteilt.
 
Nutzt die Links und Angebote und meldet uns eure Aktionen/ Ideen/ Geschichten, damit wir sie hier veröffentlichen und zeigen können, wie ihr auch in Krisenzeiten solidarisch seid und die Welt ein Stückchen besser macht.
 
Und klar ist auch: Die Seite ist unvollständig und soll in nächster Zeit immer weiter wachsen und sich natürlich verändern.
 
Also, wenn ihr etwas Gutes habt, dann schreibt an philipp.brutscher@seelsorgeamt-freiburg.de
 

Hilfsdienste und Nachbarschaftshilfe

Überall in der Erzdiözese, fast in jeder Pfarrei sprießen gerade Hilfsdienste, Nachbarschaftshilfen und Unterstützungsangebote wie Pilze aus dem Boden. Es ist nahezu unmöglich, diese vielen Angebote darzustellen und es ist gut zu wissen, dass ihr alle so aktiv seid.
 
Wichtig bei den Hilfsdiensten ist, dass ihr die Handreichung beachtet, denn auch bei den Hilfs- und Solidaritätsaktionen müsst ihr auf euch und die Gesundheit der anderen achten. Für euch haben wir einige Punkte nochmal in einem PDF und einem Bild zusammengefasst.
 

Spiritualität

 

Möglichkeiten, Impulse zu erhalten, gibt es derzeit sehr viele.  Nahezu jedes Jugendbüro bietet etwas an und in den sozialen Medien kann man mehrfach am Tag Gedanken, Worte und viel Inspirierendes finden.
 
Exemplarisch möchten wir hier die wöchentliche Impulsreihe #freiraus von Johannes Treffert und Claudius Dufner nennen. Die Impulse werden einmal pro Woche auf das Handy verschickt (es gibt verschiedene Möglichkeiten) und die beiden Jugendpfarrer lassen sehr unterschiedliche Menschen zu Wort kommen, die wiederrum ganz unterschiedliche Geschichten zu ihrem Glauben oder ihren ganz eigenen Glaubenserlebnissen berichten.
 
Ein weiteres und sich mittlerweile seit langer Zeit bewährtes Format ist die Netzgemeinde DA_ZWISCHEN. Es werden nicht nur Impulse angeboten (Montagsmorgens und Freitagsabends), sondern auch Gruppenimpulse, Bahnimpulse, Fastenaktionen, vertonte Evangelien und noch vieles mehr
Geht über die Links oder nehmt euch ein bisschen Zeit und schaut die Angebote durch.
 
Impulse können auch über kleine Clips übertragen werden. Auf Katholisch.de  finden sich animierte Clips zu verschiedenen Bibelstellen. Die lassen sich sehr gut anschauen und auch weiterleiten zu verschiedenen Anlässen.
 
Auf einige Podcasts möchten wir auch hinweisen. Die kann man manchmal hören, während man mit etwas anderem beschäftigt ist, oder sic ganz bewusst Zeit dafür nimmt zum Beispiel im Wohnzimmersessel, beim Spazierengehen oder auf dem Balkon.
 
Der Geistliche Leiter des BDKJ Freiburg Johannes Treffert liest in seinem Podcast das Markusevangelium mit Euch. Er liest es nicht nur vor, sondern kommentiert verschiedene Stellen und baut somit die Brücke von ihm über den Text zu den Hörer*innen.
 
Don Nachdenklich  - der Podcast von Marius Fletschinger, Priester und Leiter der KHG Mannheim. Marius beschäftigt sich in seinem aktuellen Beitrag auch mit der Coronakrise und diskutiert über Lebensstrategien und wie sich diese in der Geschichte schon verändert haben.
 
Mannheimer Mut-Karten der kath. Hochschulgemeinde Mannheim: Man bekommt vier Karten mit Mutsätzen zugeschickt und schickt 3 weiter an eine andere Person, die wiederrum zwei weiterschickt… ein Postkarten-Kettenbrief, der zu einem „Mutausbruch“ führen soll. Kontakt am besten bei dem Hochschulseelsorger Marius Fletschinger
 

#mutmacher - unter dem Hashtag findet ihr jeden Tag um 10 Uhr Impulse der Jugendkirche Crossroads aus Essen.
 
#twaudes und #twomplet - du möchtest Laudes und/oder Komplet beten? Unter den Hashtags findest du bei Twitter Mitstreiter*innen.
 
#bibelteilen - Bibel online teilen? Gar kein Problem. Lest und postet unter diesem Hashtag bei Instagram, was ihr so zur aktuellen Bibelstelle denkt.
 
#digitalekirche - vieles, was sich so im digitalen abspielt und mit dem Begriff digitale Kiche zu tun hat, findet ihr mit diesem Hashtag
 

Die KHG Littenweiler bietet in ihrem Stream ab und zu Pub Quizze, interaktives Bibelteilen und auch Wort-Gottes-Feiern an. Diese werden von Studierenden vorbereitet. Einfach mal reinklicken und schauen, ob es gerade etwas passendes gibt.
 
 
Taize ist vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bekannt. Der Ort bietet viel Geschichte und noch viel mehr Begegnung. Die Brüder haben auf die Krise schnell reagiert und bieten ihre täglichen Gebete auch online auf Facebook an.
 
 
 
 
 

Bildung

 

Was steckt eigentlich hinter diesem Coronavirus? Die Stadt Wien hat eine gute und kindgerechte Erklärung als Videoclip veröffentlicht.

 

Freizeit

 

Der BDKJ Rottenburg-Stuttgart hat eine Seite online gestellt, auf der ihr euch austoben könnt. Da könnt ihr wirklich ganz viel finden.
 
Der SWR bietet eine breite Seite mit Unterhaltung für Kids an. Wühlt euch einfach mal durch und beachtet auch den youtube Kanal. Wenn ihr Kontakt zu Familien habt, einfach mal weiterleiten.
 
Die Junge Kirche cross#roads in Essen hat auf einige Onlinespiele aufmerksam gemacht, mit denen man sich auch die Zeit vetreiben kann:
 
 
 

 
"Lass Laufen!" ist ein Lauftreff der besonderen Art des Jugendhaus Karlsruhe. Der "running gag" ist, dass die Teilnehmer*innen während dem Laufen ein Hörbuch anhören und sich im Anschluss dazu austauschen. Statt eines Treffens am selben Ort, geht jede*r für sich an den in der Gruppe vereinbarten Tagen in ihrer/seiner jeweiligen Umgebung laufen. ABER: Trotzdem sind alle miteinander verbunden, erstens mental, da alle wissen, dass im selben Moment auch die anderen ordentlich am Schwitzen sind und zweitens über das Hörbuch, das alle gleichzeitig anhören. Und der anschließende Austausch über das Hörbuch darf natürlich auch nicht fehlen, deshalb findet dieser digital statt.
 
Wer mitmachen will, schreibt einfach eine Mail an Mirjam.Bosch@jugendhaus-ka.de.
 
 
Netflixparty! Das Jugendpastorale Team MORPF beitet regelmäßig  eine Netflixparty an. Alle brauchen dazu einen Netflix Zugang, Google Chrome und das Add-on "Netflix Party". Während des Films können dann über den Chat Gedanken ausgetauscht und am Ende der Film gemeinsam besprochen werden.
 
Wer mitmachen will, schreibt einfach an Sascha Ehringer: jugendbuero@kja-pforzheim.de
 

Politik

 

Der BDKJ auf Bundesebene stellt dar, welche verschiedenen Aktionen gerade von Jugendverbänden laufen. Unter #jugendhaeltzusammen können in den sozialen Medien die Verbände posten, was sie gerade an sozialen Aktionen starten.
 
 

  

 
 
 
 

Über die Seelsorgeeinheit hinaus

 
 
  • Erfahrene Seelsorgerinnen gibt es schon über Telefon und Internet bei folgenden Anbietern: Stellen Sie diese Angebote z.B. auf die Homepage oder in den Brief an die Gemeindemitglieder oder in die örtliche Zeitung als Anzeige: www.telefonseelsorge.de (meist drucken die Zeitungen unter Notfallnummern diese und ähnliche seriöse Angebote ab). www.internetseelsorge.de/seelsorge-online  bietet eine 1:1 Seelsorge mit sicherem Email-System
  • Bei der Netzgemeinde da_zwischen (sind Seelsorgerinnen und Seelsorger per Messengerdienst (WhatsApp, Telegram, Facebook-Messenger) erreichbar und es werden täglich gute Impulse in dieser besonderen Zeit verschickt: Wollen Sie selbst die Fotos, Gedanken und Impulse von dort verwenden? Kein Problem: Sie haben die vollen Nutzungsrechte der Texte und Bilder und dürfen diese gerne herunterladen, wenn es für Ihre Homepage oder Kommunikationswege Sinn macht.
  • Impulse auf das Smartphone (Telegram und Facebook Messenger) bietet auch die "Espresso-Church".
  • Eine große Fülle und gute Zusammenstellung an online Glaubensangeboten hat die Arbeitsstelle für missionarische Pastoral in Erfurt zusammengestellt: Hier die Empfehlungen. Wenn Sie sich da durchklicken finden Sie vielleicht etwas passendes für Ihre Situation vor Ort.
  • Für die eine oder ander Person ist vielleicht eine geistliche Begleitung gerade in dieser "Wüstenzeit" ein Weg. Es gibt hier die Vermittlung von seriösen und erfahrenen geistlichen Begleitern.
  • Papst Franziskus hat schon seit längerem ein Gebetsnetzwerk gegründet. Auf der Seite Click-to-pray finden Sie die Gebetsanliegen zum Mitbeten, einen Gebetsraum, in dem man sowohl eigene Gebete hinterlassen kann, als auch andere Gebete sichtbar mitbeten kann. Eine App auf dem Smartphone gibt es auch. So kann man sich getragen wissen in einer weltweiten Gebetsgemeinschaft.
  • Die Jesuiten haben einen Newsletter mit Impulsen gestartet: ein ignatianische, geistliche Nachbarschaftshilfe.
  • Auf der Seite https://www.nichtallein.net/ der ev. Landeskirche Baden, kann man seinen Standort eingeben, wenn man betet oder Gottesdienst feiert. Auf einer virtuellen Karte wird dann sichtbar, wo überall gebetet wird.
 
 
 
 
 
  

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Selbstfürsorge und Alltagsgestaltung

Für viele ist es ungewohnt, soviel Zeit zuhause verbringen zu müssen, ob im Homeoffice oder auch in der Freizeit.
Vielleicht fragen Sie sich auch: Was kann ich mir Gutes tun? Womit kann ich meine Zeit verbringen? Wie kann ich meinen Alltag strukturieren?

Weil gerade jetzt Selbstfürsorge wichtig ist, haben wir ein paar Ideen zusammengestellt, wie Menschen alleine oder auch gemeinsam zuhause Zeit verbringen und ihren Alltag gestalten können.
 
#zuhausebleiben alleine/als Single gestalten:
40 Ideen für Schönes, Wohltuendes (analog) - Download
30 Ideen für Schönes, Wohltuendes (digital) - Download
20 Ideen, was ich mal wieder tun könnte (analog) - Download
12 Ideen, was ich mal wieder tun könnte (digital) - Download
 
#zuhausebleiben gemeinsam/als Paar/Familie/WG gestalten: - Download
 
Stand: 23.03.2020
 
  

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Junge Erwachsene
 

Solidarität für die, die es besonders trifft

 
Solidarität für die, die es besonders trifft
 
Zu Zeiten von Corona scheint das Leben stillzustehen: In Fußgängerzonen sind nur vereinzelt Passanten unterwegs. Schulgebäude und andere Einrichtungen wie Kindergärten, Tageseinrichtungen, aber auch ganze Ladenzeilen bleiben dunkel. Das öffentliche Leben ist auf ein Minimum an gegenseitigem Kontakt reduziert.
 
 
Es gibt Menschen, die sind und bleiben da
 
In Lebensmittelgeschäften und Supermärkten huschen Menschen schnell aneinander vorbei und wieder hinaus auf die Straße. Die Mitarbeitenden an der Kasse und beim Einräumen in den Regalen aber sind da. Ebenso wie zuvor schon diejenigen, die die Güter auf den verschiedenen Wegen zu Wasser, Land und in der Luft transportiert haben. In Krankenhäusern stehen Menschen und warten auf Diagnosen oder Testergebnisse. Es ist nicht nur das Virus, das Menschen an diesen Ort führt. Das Pflegepersonal, die Ärztinnen, die Verwaltung, sie  alle sind da und setzen sich für die Anliegen der Patienten und Angehörigen ein. Ambulante Pflegekräfte fahren von Ort zu Ort. Sie sind da für die Pflegebedürftigen in deren Häusern. Die tägliche Routine gehört zu ihrem Dienst. Pflegeheime sind zum Teil isoliert und die Mitarbeitenden haben alle Hände voll zu tun. Sie sind da für die pflegebedürftigen Menschen unserer Gesellschaft - für Eltern, Großeltern und Bekannte. Betreuungseinrichtungen werden von Personal im Notfallmodus offengehalten. Diese Menschen sind da und kümmern sich, lernen mit Kindern und Jugendlichen, spielen, hören zu. Sie sind da, … Einsatzkräfte, Notfallhelfer, Seelsorgende, … und noch viele mehr!
 
Die vielen Menschen, die sich für die Bedarfe des täglichen Lebens einsetzen: Sie alle sind DA!
Sie können nicht einfach zu Hause arbeiten.
Sie setzen sich für jeden ein.
Sie sind und bleiben da – für uns alle.
DANKE!
 
Wie kann Solidarität mit diesen Menschen zum Ausdruck kommen?
Vielleicht dadurch, dass ich diese Person aktiv sehe und wahrnehmen. Und wer weiß – vielleicht kann ich, neben allem, was auch mich selbst belastet, ein Lächeln schenken? Vielleicht schaffe ich es, mir bewusst zu machen, dass er oder sie gerade nichts dafürkann, dass es so lange dauert, oder dass etwas gerade ausverkauft ist?
 
 
Es gibt Menschen, die Corona nicht (nur) alleine als Krankheit trifft, sondern auch noch anders
Betroffen sind zum Beispiel Familien, die vor der Frage nach geeigneter Betreuung ihrer Kinder oder von pflegebedürftigen Angehörigen stehen. Dabei ist es egal, ob jemand alleinerziehend auf sich selbst gestellt ist oder wegen des Berufs nun die Betreuung überdenken und neu organisieren muss.
 
Es sind viele Betriebe und Selbständige, Freischaffende, Künstlerinnen oder Musiker, … sie alle sind davon betroffen, dass Aufträge und Auftritte storniert werden. Bei einigen ist das ganz offensichtlich, bei anderen nicht sofort sichtbar. Und nicht alle können einfach auf andere Medien und Formate umsteigen.
Die Liste ist beliebig erweiterbar und damit auch die Geschichten und Schicksale der einzelnen Menschen.
 
Damit stellt sich die Frage: Wie lässt sich solidarisch sein mit Menschen, die sowohl von Corona als Krankheit betroffen sind, als auch mit Menschen, die mit den Folgen des Stillstands im öffentlichen Leben zu kämpfen haben?
 
Es gibt unglaublich viele Vorschläge und konkrete Möglichkeiten, die jede und jeder Einzelne umsetzen kann, wie etwa ein Gutscheinkauf, um Geschäften, Kinos, Theatern, Künstlern … wenigsten einen kleinen Teil der Umsätze zu erhalten.
 
Auch als Kirche stellt sich die Frage für uns, wie Menschen in dieser Situation momentan unterstützt werden können?
Neben bestehenden Angeboten kann auch Neues entstehen. Einige Anregungen:
 
Welche Menschen lassen sich auch jetzt, in dieser Zeit für die eigene Projekte anfragen?
  •      Etwa für die lang geplante Umgestaltung des medialen Auftritts. Ist es hier möglich, bewusst einen Grafikbetrieb vor Ort anzufragen, anstatt selbst etwas zusammenzubasteln.
  •       Neue Flyer und Plakatideen lassen sich auch jetzt erstellen und bearbeiten.
  •     Wer ein Angebot streamen möchte, kann Veranstaltungstechniker oder Fotografen hierzu beauftragen. Das gibt dann auch entsprechend hochwertige Videos / Bilder / …
  •      Der „Schwenk ins Wohnzimmer“ eines Musikers oder einer Musikerin und die Einbindung in eine Videokonferenzandacht oder einem anderen Angebot ermöglicht kreative und hochwertige Klanggestaltung.
  •       [Hier ist Platz für weitere Anregungen!]
 
 

Weitere Ideen zur Vernetzung

 
 
Hier finden Sie eine wilde Sammlung von Werkzeugen und Ideen. Lassen Sie sich davon nicht verwirren. Es sind manches Vorschläge, die inspirieren können, manches kann aber auch getrost überlesen werden.
 
  • Die Bezirkskantoren spielen in unseren Kirchen der Erzdiözese Freiburg Orgelmusik zum Mithören. Die Liste wächst und wächst.
  • Gerade experimentieren Menschen viele Freizeitgestaltungen digital oder am Telefon: gemeinsam Kochen, Fernsehen, Spieleabend, Vorlesen. Spiele wie „Mäxchen“, Quizspiele usw. gehen einfach über Videokonferenz, Telefonkonferenz u.a.; Toll ist auch die Seite https://skribbl.io/ mit der man „Montagsmaler“ übers Netz spielen kann. Es gibt auch mehrere Anbieter, bei denen man zeitgleich Videos schauen kann, z.B. https://www.watch2gether.com/ (dazu haben wir noch keine Erfahrungen, auch was Datenschutzsicherheit angeht keine). Wichtig: Bei den vielen Ideen ist es sicher gut zu fragen: Was braucht es jetzt wirklich, um nicht in Aktionismus zu verfallen? Was macht mir und den Menschen wirklich Freude? Und wo muss bei uns vor Ort mehr Energie investiert werden: In Kontaktmöglichkeiten für die digitale Welt oder für Menschen, die keine hürdenfreie Anbindung ans Netz haben?
  • Sehr kreativ gehen die Hochschulgemeinden mit den Möglichkeiten um. Z.B. bietet die KHG Littenweiler regelmäßge Veranstaltungen (Gebetszeiten und Gottesdienste, gemeinsam kochen, ein Pubquiz und anderes über https://www.twitch.tv/ und Gesprächsräume über https://zoom.us/ ) dazu haben sie eine Extra Seite eingerichtet: https://live.khg-littenweiler.de/ Nachfragen kann Joerg.Winkler@khg-littenweiler.de beantworten.
  • Eine Gemeinsame Tafel online, die von allen, die den Link haben, beschrieben werden kann (gleichzeitig der nacheinander), ermöglicht es mit vielen Menschen gleichzeitig an einem Platz zu schreiben. Hier wären kreative Schreibwerkstätten, Bibelarbeiten, Psalmenschreiben, Fürbitten und Gebete austauschen, usw. möglich. Versuchen Sie es mal aus, wenn Ihnen langweilig wird . Evtl. kann es für das gemeinsame Gebetszeiten genutzt werden (obwohl hier wohl eine Messengergruppe mehr Sinn macht.
  • Im Dekanat Kraichgau werden Meditationen für einen Waldspaziergang angeboten: https://www.dekanat-kraichgau.de/html/content/corona_infos.html
  • Auf der Seite https://www.nichtallein.net/ der ev. Landeskirche Baden, kann man seinen Standort eingeben, wenn man betet oder Gottesdienst feiert. Auf einer virtuellen Karte wird dann sichtbar, wo überall gebetet wird.
  • Die Staatsoper Stuttgart und andere Häuser bieten Übertragungen ihrer aktuellen Aufführungen an. Die vatikanischen Museen kann man virtuell besuchen: http://www.museivaticani.va/content/museivaticani/en/collezioni/musei/tour-virtuali-elenco.1.html Schauen Sie mal vorbei und vielleicht können SIe ja eine gemeinsame Museumstour am Telefon mit Freunden organisieren?
  • Der Podcast Frischetheke interviewt Seelsorgerinnen und Seelsorger, wie sie mit den aktuellen Herausforderungen umgehen. Zum Mithören, Mutbekommen und Inspiriertwerden.
  • Spielerische Umfragen und Quizmöglichkeiten online lassen sich z.B. über www.kahoot.it und www.mentimeter.com einrichten.
  • Padlet ist eine online Pinnwand, mit der man gemeinsam mit anderen Themen sammeln und kommentieren kann. Ganz einfach ohne sich zu sehen. Dies könnte auch genutzt werden, um Fürbitten zu sammeln...
  • Teams arbeiten online z.B. mit Slack. Es ist ein virtueller Büroplatz mit "Ablagefächern" auf die alle oder nur manche Zugriff haben.
  • Dokumente gemeinsam bearbeiten mit Open Office oder Google Docs
  • Predigt durch die Gemeinde: Hier hat ein Pfarrer sehr kreativ seine Gemeinde gebeten, zu predigen: Schauen Sie mal hier.
 
 
  

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Extra: Gute Geschichten – was uns aufatmen lässt

 
 
Hier sammeln wir die gute Geschichten, das Mutmachende, konkrete Momente, die entstehen, weil Menschen solidarisch sind, weil sie in Gottes Nähe Kraft tanken, weil sie für andere beten und vielleicht neu lernen, das Wesentliche im Leben zu lieben.

Senden Sie uns Ihre konkreten und persönlichen Geschichten in diesen besonderen Zeiten, die wir gerne nach und nach veröffentlichen.
 
 
Dieses Bild hat uns in der Redaktion sehr berührt. So feiert Maria Feser, 92 Jahre aus Waldkirch, sonntags gerade den Gottesdienst. Ihre Schwiegertochter Martina Feser schreibt dazu: "Das Angebot dieser virtueller Gottesdienste habe ich auf der Homepage unserer Seelsorgeeinheit entdeckt." Bei Thomas Braunstein, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Waldkirch und seinem Team bedanken sich beide herzlich "für die Unterstützung via Internet in diesen schwierigen Zeiten".
 
 
 
 
Jochen Winter (im Bild mit einer Familie vor einigen Monaten) ist Flüchtlingsseelsorger in Mannheim/Heidelberg und erzählt von seinem Dienst:
„Täglich verbringe ich mehrere Stunden am Handy, kläre auf, berate, mach Mut und vorallem: bete. Gestern Mittag war ich in St. Sebastian und habe den Altarraum fotografiert und eine von mit angezündete Kerze.  Ohne Kommentar habe ich beide Bilder an all die Menschen geschickt, die in der letzten Zeit als Geflüchtete Kontakt zu der Kirche und dem Gottesdienst hatten. Die Resonanz war überwältigend! Viele fühlten sich verbunden mit „Ihrer“ Kirche aus Mannheimer Zeiten. Die Meisten Menschen leben in Baden-Württemberg verteilt und manche haben keinen Kontakt zur örtlichen Kirchengemeinde.
Die Coronakrise ist ein Verstärker der Notsituation: Unsichere Jobs fallen weg, Anwälte sind nicht erreichbar. Soziale Kontakte sind nicht mehr vorhanden, die die Briefe vom Amt oder Gericht erklären, Praktika fallen aus, Ausbildungsverträge werden nicht abgeschlossen, Deutschkurse finden nicht statt, die soziale Isolation wird noch verstärkt,…
Bitte vergesst bei aller Umstellung und Angst in eurem eigenen Leben, die uns anvertrauten Geflüchteten nicht aus dem Sinn.“
 Wenn Sie wissen wollen, wie Sie Unterstützen können, melden Sie sich gerne bei jochen.winter@kath-hd.de oder bei Ihrer örtlichen, kommunalen oder kirchlichen Kontaktstelle für Flüchtlingshilfe.
 
 
 
 
Musik ist in diesen Tagen für viele Menschen ein wichtiger Anker. Dieses Bedürfnis nach Musik, genauer gesagt nach geistlicher Musik, die neben den bewegenden Melodien auch tröstende Botschaften vermittelt, greifen einige Kirchenmusiker in unserer Erzdiözese auf: Die Bezirkskantoren spielen in unseren Kirchen der Erzdiözese Freiburg Orgelmusik zum Mithören. Die Liste wächst und wächst.
Damit wird deutlich: unsere Orgeln stehen nicht still, sondern predigen gerade in dieser Zeit ihre Botschaften von gemeinsamer Musikfreude, Trost, Hoffnungsglauben und klangvollen Vertrauen.
Wer denkt, dass Kunst nicht zu den "systemrelevanten Bereichen" gehört, der solle einmal versuchen, die Zeit ohne Bücher, Musik und Instumente klarzukommen. Danke für alle, die Kunst gerade in diesen Zeiten ermöglichen!
 
 
Isabelle hat in ihrer Nachbarschaft Zettel aufgehängt mit dem Angebot, Kuchen zu backen.
 
Wer einen Kuchen / Muffins möchte, solle einfach einen Zettel abreißen und dann werden dementsprechnd viele Gebäcke, hygienisch verpackt zu einer bestimmten Uhrzeit bereitgestellt.
 
Ein Take-Away der guten Nachbarschaft!
 
 
 
Der Priester Guiseppe Berardelli, 72 Jahre alt,  lebte in Bergamo, der Region Italiens, die am schwersten von der Coronavirus-Epidemie betroffen ist.
 
Auch der 72-Jährige hatte sich mit dem Virus infiziert, er wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Dort verstarb er nun, weil er, so berichten italienische und britische Medien, darauf verzichtete, künstlich beatmet zu werden.
 
Statt seiner sollte doch lieber ein deutlich jüngerer Mann an die Maschinen angeschlossen werden, so der Geistliche. Eine Geschichte, die uns daran erinnert, dass soviele Menschen im Großen und Kleinen einen Einsatz für andere leisten: Als gläubige Christinnen und Christen nennen wir dies Hingabe. Es ist die Dynamik, die in der ganzen Lebensgeschichte und Leidensgeschichte Jesu steckt. Danke an die Pflegekräfte, medizinisches Personal, Kassierinnen und Einzelhändler, junge Menschen, die Nachbarschaftshilfe anbieten, Ordnungsämter und Verantwortliche in der Regierung. Wir beten füreinander!
 
 
 
 
 
 
Diese Mutmachgeschichte kommt von zwei Grundschülern.
 
Sie haben im „Kunstunterricht zuhause“ ein Plakat gemalt und ins Fenster gehängt.
 
Damit wollen sie der Welt sagen: Es wird gut. Alles.
Diesen Satz können wir im Glauben aufrichtig sagen, ohne dass er eine billige Floskel ist: Auch wenn wir das Warum und das Wie oft nicht sehen und erkennen, wir leben in dem liebevollen Versprechen, dass Gott alles zum Guten führt. Hier finden Sie die Geschichte der beiden Schüler.
 
 

Ralph Mackmull singt in einem Chor. Er liebt das singen. Und das fällt nun weg. Doch der Chor hat sich überlegt, wie sie verbunden bleiben können und ihre Singfreude nachgehen können. Was trägt: Es kommt der Tag, da singen wir wieder gemeinsam an einem Ort. Und das wird ein Fest. Hier die Brief an die Chormitglieder des Chores CantAnima aus Denzlingen:
 
„Hey CantAnima,
geht es Euch auch wie mir, dass das Singen jetzt gut tun würde, gerade in einer Zeit, in der alle mit Gedanken, Sorgen, Nachrichten usw. beschäftigt sind? Ich werde heute Abend zu unserer Probenzeit am Klavier sitzen und singen! Macht mit. Singt. Unsere Lieder. Von der Hoffnung. Summt, wippt. Zwar jede/r für sich, aber im Wissen voneinander. Zum stärken unserer Hoffnung! Es ist niemals umsonst, das zu tun. Ich freue mich drauf. Es ist das, was wir nun tun können. Kopf in Sand, das hilft nix. Wer macht mit? Verwandle den Tod in uns! Wir haben Gottes Spuren festgestellt! Gott gab uns Atem, damit wir leben! Im Sterben und Aufersteh‘n!
Und vorher ein bisschen wippen, strecken, summen, sirren – a la Monika.
Liebe Grüße
Ralph“
 
 
 
Das ist Katharina Weck (@zweisoehne). Auf Instagram schreibt Sie von ihrer bewegenden Geschichte:
"Vieles schockt mich gerade nicht. Die Angst, Unsicherheit und aufkeimende Panik sind alte Freundinnen von mir. Es gibt allerdings zwei Unterschiede; damals waren nur wir und ein paar andere Betroffen, diesmal betrifft es alle. Damals gab es kein „Wir müssen uns gut die Hände waschen“, sondern „Ihr Sohn hat Leukämie, ob er daran sterben wird, wird die Zeit zeigen“! Ein Jahr lang waren wir völlig isoliert, die meiste Zeit war ich mit dem krebskranken Sohn zu Hause oder auf der Onkologie gefangen. Ein Jahr ist für einen Eins-zu-eins-Kontakt mit einem Fünfjährigen verdammt lang. Auch mal genervt sein vom eigenen Kind, was nächsten Monat schon tot sein kann. Immer in Sorgen, niemals Beständigkeit. Das macht Kopfkino und danach Hirnsalat. Ich erzähle euch das, weil ich Hoffnung verteilen möchte. Nimmt alle ein großes Stück, ich habe genug davon! Es wird ein Ende geben. Der Zustand den wir gerade haben, wird nicht für immer anhalten. Wo wir landen werden ist unklar, ob alles gut wird ist unklar. Was für Wellen nach Monaten noch über uns zusammenschlagen werden, ich weiß es nicht. Bei uns ist seit der Diagnose nicht alles gut geworden. Der Krebs hat ein Loch in unser Leben gerissen, und wir trauern immer noch darüber, dass keiner von uns die unbedarfte Leichtigkeit wieder erlangt hat. Ich bin glücklich! Jetzt! Heute! Und ich finde auch viel Scheiße! Jetzt! Heute! Es geht. Beides zusammen! Der Theologe Fullbert Steffensky sagt: „Hoffen lernt man dadurch, dass man handelt, als sei Rettung möglich. Hoffen heißt, darauf vertrauen, dass es sinnvoll ist, was wir tun. Hoffnung ist der Widerstand gegen Resignation, Mutlosigkeit und Zynismus.“ Lasst uns jeden Morgen vom Neuen hoffen, lasst uns #Momentzufriedenheit suchen, um die langen Tage der Unsicherheit zu überstehen! Lasst uns einander sehen (aber nicht berühren)! ." In ihrem Buch "Der Chemoritter am Küchentisch" hat sie ihre ganze Geschichte aufgeschrieben.
 
- Auf der Seite der Netzgemeinde da_zwischen   www.netzgemeinde-dazwischen.de) werden jeden Tag Fotos und Geschichten mit guten Gedanken, Erfahrungen, Bibelversen und Segensworten eingestellt. Sie haben die vollen Nutzungsrechte der Texte und Bilder und dürfen diese gerne herunterladen, wenn es für Ihre Homepage oder Kommunikationswege Sinn macht.
 
- Auch andere Seiten von Bistümern (z.B. Facebookseite Bistum Essen ) veröffentlichen bewusst mutmachende, segensvolle Momente und Gedanken.
 
 
  

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