Haigerloch St. Anna

Patrozinium
Hl. Joachim u. hl. Anna (26. Juli)
 
Hauptfeste / Gottesdienste
Letzter Sonntag im Juli St. Anna-Fest. 10:00 h feierliches
Hochamt Anschließend Familienfest am Nachmittag. 14:00 h
Wallfahrtsvesper
Jeden Mittwoch um 9:00 h Wallfahrtsgottesdienst
Jeden Sonntag um 10:00 h Hl. Messe
Führungen nach Absprache mit der Stadt Haigerloch, Kulturamt
 
Anschrift
Seelsorgeeinheit St. Anna Haigerloch, Katholisches Pfarramt
Gruoler Straße 1, 72401 Haigerloch, Telefon: 07474 / 363, Fax: 07474 / 91363
E-Mail: info@kath-haigerloch.de, www.kath-haigerloch.de
 
Wallfahrtsrektor
Pfarrer Wolfgang Laaber
 
Anfahrt
BAB 81, Abfahrt Empfingen / Haigerloch, danach 6 km auf Bundesstraße 463 Richtung
Haigerloch-Oberstadt, bis Oberstadtstraße / Abzweigung Gruoler Straße
 
Pilgergaststätte
Einkehrmöglichkeiten für Besucher und Busgruppen vorhanden
Auskunft über Kulturamt der Stadt Haigerloch
 
Kurzbeschreibung
Kapelle aus dem 15. Jh. Aus dieser Zeit erhalten ist das Gnadenbild der Hl. Anna
Selbdritt, d. h., Anna mit der Tochter Maria und dem Enkelsohn Jesus zusammen.
Diese Holzskulptur ist bis heute Ziel vieler Wallfahrer. 1753 ließ der Landesherr,
Fürst Joseph Friedrich von Hohenzollern-Sigmaringen, die spätmittelalterliche St.
Anna-Kapelle abreißen und neu als Wallfahrtskirche errichten. So entstand die anmutigste
Rokoko-Kirche Hohenzollerns, ein Gesamtkunstwerk von europäischem
Rang. Ein Zwiefalten in verkleinertem Maßstab, vergleichbar mit der Birnau.
 
Geschichte
Der Beginn der Wallfahrt geht zurück bis zum Anfang des 15. Jh. Ein schwer gewappneter
Ritter kam mit seinem Pferd dem Steilhang zur Eyach so nahe, dass
beide hinab zu stürzen drohten. Er machte in seiner Not der hl. Mutter Anna ein
Gelübde: er versprach, an dieser Stelle eine Kapelle zu bauen, wenn er mit dem
Leben davonkomme. Der Rittersmann hielt sein Versprechen nach erfolgter Rettung.
So entstand die Wallfahrtsstätte.
Fürst Joseph von Hohenzollern-Sigmaringen versprach 300 Jahre später der hl.
Mutter Anna, die damals in schlechtem Zustand befindliche Kapelle neu zu errichten,
wenn ihm ein Sohn geschenkt würde. Sein Wunsch erfüllte sich und der
Fürst selbst, so heißt es, trug Steine für den Neubau herbei, zu dem er die besten
Künstler seiner Zeit bestellt hatte.