Wallfahrt zum „Geschossenen Christus in der Kreuzkirche“
Hauptfest
14. September (Kreuzerhöhung bwz. Sonntag danach).
Besondere Wallfahrtsgottesdienste:
Am Vormittag Festgottesdienst mit anschießenden Sakramentsprozession.
Für angemeldete Gruppen kann eine Führung, sowie auf Wunsch auch eine Wallfahrtsandacht bzw. Wallfahrtsmesse angeboten werden.
Für Einzelpilger ist der Schlüssel im Nachbarhaus erhältlich.
Anschrift
Pfarramt St. Nikolaus
Schloßstr. 23, 78187 Geisingen; Tel: 07704/272
E-Mail: info@kath-kirchtal-donau.de
Wallfahrtsrektor
Pfarrer Adolf Buhl
Pilgergaststätte
Gaststätten können im Pfarrbüro erfragt werden.
Anfahrt
Geisingen liegt an der B 31 Freiburg –Tuttlingen. Die eigenwillige Kreuzkirche liegt in der Ortsmitte.
Geschichte
Die Geisinger Kreuzwallfahrt geht zurück auf einen Vorfall des Jahres 1633. Ein schwedischer Reiter legt auf den, in einer bei der Richtstätte vor den Toren der Stadt gelegenen Schächerkapelle, Gekreuzigten an und schoss ihn in die Stirn. Die Schusswunde ist bis heute zu sehen. Seitdem wallfahrtet man zum wundertätigen „Geschossenen Christus“ von Geisingen. Zwei wertvolle Votivbilder aus der Kreuzkirche (1739 und 1760) geben Zeugnis von wunderbaren Heilungen. Um 1700 ist Geisingen eine der bedeutendsten Wallfahrten der Baar.
1741 begann man mit dem Bau einer großen Wallfahrtskirche, die aber nie vollendet wurde. Der geschlossene Chorraum mit den Querarmen ist die heutige „Kreuzkirche“. Seit 1750 besteht eine Hl. Kreuzbruderschaft. Bis heute wird das Kreuzfest festlich begangen. In der Reihe der jährlichen Festprediger, die im Bruderschaftsbuch festgehalten sind, sind u.a. namhafte Personen wie z.B. Bischof Ketteler im 19. Jahrhundert.
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