Gelassenheit
Wie kriege ich mehr davon?
Manchmal wünscht man sich, man könnte wieder offener, flexibler und entspannter mit dem Leben kooperieren. Aber wie?
Wir haben Ihnen 10 Gelassenheitsstrategien und Impulse zusammengestellt. Vielleicht ist ja was für Sie dabei – probieren Sie es aus.
- Damit rechnen, dass nicht immer alles nach Plan läuft und nein, damit ist nicht gemeint, Sie sollen zum Pessimisten werden. Hier geht es um Realismus, besonders wenn Situationen komplex und kompliziert sind. Realistisch zu bleiben, dass nicht alles gelingen kann wie man es sich vorstellt, ermöglicht weniger Überraschung und schnellere Reaktionsfähigkeit. Getreu dem Motto, wenn Plan A nicht funktioniert, hat das Alphabet zum Glück noch ein paar weitere Buchstaben.
- Nicht immer geht alles gerecht zu. Wir Menschen werden, von Natur aus durch unterschiedlichste Faktoren (bspw. Sympathie/Antipathie, mangelnde Informationen) beeinflusst. Was wiederum mitunter zu unfairen Verhaltensweisen führt. Schön ist es nicht, aber wenn man diese Tatsache als menschliches Grundgesetz akzeptiert, kann man mit Unfreundlichkeit und mangelhaften Verhaltensweisen/Meinungsäußerungen ggf. gelassener umgehen.
- Nach dem Guten im Schlechten suchen. Pläne können sich ändern oder Sie sind plötzlich mit großen Ärgernissen konfrontiert – unbefriedigt. Aber versuchen Sie mal, in so einer Situation, flexibel Ihre Sichtweise oder Ihren Standpunkt zu wechseln. Manchmal entwickeln sich nämlich negative Vorfälle zum Positiven. Kann ja auch was Gutes haben.
- Frust kurzfristig ausblenden. Nicht jede Situation lässt dies zu aber es ist ein Versuch wert. Konzentrieren Sie sich auf das wirklich Wichtige oder unterbrechen Sie die Tätigkeit. So können Sie sich möglicherweise Raum im Kopf schaffen.
- Emotionalität reduzieren. Jeder macht Dinge lieber, die Spaß bringen oder uns sinnvoll erscheinen. Ungeliebte Aufgaben die erledigt werden müssen, lassen unsere Frustrationstoleranz sinken. Hier kann ein gesundes Maß an Sachlichkeit entlastend wirken.
- Nähren Sie Ihr Selbstwertgefühl. Gelingt es im Laufe der Zeit immer mehr bei sich zu bleiben und in sich zu ruhen, nehmen wir Dinge nicht mehr so persönlich und können Entmutigung und Frust „im Zaume halten“.
- Abstand verschaffen. Stress kann uns völlig vereinnahmen und beherrschen, unsere Wahrnehmung verzerren. Hier ist es wichtig, bewusst die Situation zu unterbrechen und auf Abstand zu gehen. Sich Raum zu verschaffen und auf Distanz zu gehen, kann Perspektivwechsel und das Neuinterpretieren der Situation ermöglichen. Einmal tief durchatmen also.
- Den Blick zurück nutzen. Vieles verliert seinen Schreck, wenn man merkt, dass es für unsere Zukunft eigentlich bedeutungslos ist. Trauen Sie sich also zu fragen, ob die aktuelle Situation in einem Jahr noch von Bedeutung sein wird.
- Von anderen lernen. Gibt es eine Person in Ihrem Umfeld welche, der ruhende Fels in der Brandung ist, die Ruhe, Souveränität und Selbstbestimmtheit ausstrahlt? Wie würde sie in dieser Situation reagieren – überlegen Sie oder fragen Sie mal nach.
- Schweigen ist Gold. Ja manchmal ist das so, insbesondere dann, wenn man kurz davor ist emotional zu werden. Schweigen Sie dann lieber, zählen Sie gedanklich bis 10 und atmen Sie tief durch. Das kann so manche unbedachte Äußerung verhindern.
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