Ausstellungen
Lebens-Klänge
Ausstellung April bis November 2025
Eva-Maria Steidel stellte 21 Bilder aus, in denen sie einerseits biblisch-theologische Themen und andererseits persönliche Erfahrungen verarbeitet. Sie war von 1981 bis 2005 Benediktinerin der Abtei St. Hildegard in Eibingen. Seit 1990 ist sie in der Geistlichen Begleitung und Exerzitienbegleitung tätig. Nach dem Austritt aus dem Kloster betreute sie Schulkinder, pflegte alte Menschen und arbeitete weiterhin künstlerisch als freiberufliche Grafikerin und Ikonenmalerin. Die ausgestellten Werke sind eine Retrospektive ihres künstlerischen Wirkens und geben doch nur einen Ausschnitt wieder.
Eva-Maria Steidel ist Mitglied der Gemeinschaft christlicher Künstler*innen in der Erzdiözese Freiburg.
Eva-Maria Steidel ist Mitglied der Gemeinschaft christlicher Künstler*innen in der Erzdiözese Freiburg.
Gestalt geworden
Ausstellung November 2024 bis April 2025
Thomas Lauer stellte 19 Bilder aus, in denen er einerseits biblisch-theologische Themen und andererseits persönliche Erfahrungen verarbeitet. Er war bis 2010 elf Jahre Priester und arbeitet seither als Pflegehelfer im Pflegeheim Vörstetten und seit einigen Monaten auch als Begleiter in der Seelsorge der Senioren. Viele Bilder weisen drei goldene Blattgoldquadrate auf – ein Hinweis auf den dreieinen Gott, der als Grund und Ziel sein Leben prägt.
Thomas Lauer ist Mitglied in der Gemeinschaft christlicher Künstlerinnen und Künstler in der Erzdiözese Freiburg.
Das Bunte ins Eckige!
Ausstellung Mai bis Oktober 2024
Zahlreiche Bilder von Elisabeth Nüchtern weisen eine Wucht der Farben aus. In der Entstehung hat sie monochrome geometrische Formen so lange verschoben, bis aus dem Zusammenklang eine produktive Spannung oder Interaktion entstanden ist. Um die Farben leuchten zu lassen, sind mehrere Farbschichten übereinander aufgebracht. Spannend sind auch ihre „Übersetzungen“ von kleinen Texten, indem sie deren Wortumrisse in farbige Rechtecke nachformt und damit der Zugang zum Text erschwert bzw. verfremdet wird. Die reduzierte Art ihrer Engel-Bilder verweisen auf deren Leichtigkeit und Transzendenz.
Die Künstlerin ist Mitglied in der Gemeinschaft christlicher Künstlerinnen und Künstler in der Erzdiözese Freiburg.
Die Künstlerin ist Mitglied in der Gemeinschaft christlicher Künstlerinnen und Künstler in der Erzdiözese Freiburg.
"WegZeichen"
Ausstellung November 2023 bis April 2024
Ausstellung November 2023 bis April 2024
Anna-Maria Sprenger präsentierte ein großes Spektrum ihrer differenzierten Kompositionen. Sie weisen Wege, eröffnen aber auch bewusste und unbewusste Räume.
Lebensgeschichte ist Weggeschichte. Wer Schuhe anzieht, ist dabei, sich auf den Weg zu machen. Der Mensch trägt, was ihn trägt – in die Welt. So sind Schuhe auch WegZeichen.
Die Künstlerin ist Mitglied in der Gemeinschaft christlicher Künstler*innen in der Erzdiözese Freiburg.
Ausstellung Februar 2024 bis März 2024

Vom 22. Februar bis zum 22. März 2024 fand die vierwöchige Ausstellung "Wie Kirchenräume aufleben können" in vier Teilen im Karl Rahner Haus statt.In der Ausstellung wurde die These vertreten, dass Kirchen als wichtige öffentliche Orte erkannt und durch kreative Eingriffe neu belebt und transformiert werden können. Es wurden vier Teile präsentiert: eine Wanderausstellung mit Beispielprojekten, Videoinstallationen mit persönlichen Eindrücken von Gemeinden, Modelle der Erzdiözese Freiburg und das Kunstwerk "Freiluftraum" von Tobias Eder im Eingangsbereich. Die Ausstellung regte dazu an, über Möglichkeiten zur Wiederbelebung von Kirchenräumen nachzudenken und zu diskutieren, betonte jedoch auch die Vielfalt der Aspekte und die Notwendigkeit von Ideen, Kreativität und Gesprächsbereitschaft für erfolgreiche Veränderungen. Näheres finden Sie hier.
Ausstellung Mai 2023 bis Oktober 2023
Tobias Kammerer aus Rottweil präsentierte ein breites Spektrum Malerei auf Leinwand. In künstlerischer Freiheit nähert er sich verschiedenen Themen abstrahierend. Er versucht, diese über die Verbindung von Farbe und meist informeller Art intuitiv erfahrbar zu machen.
Der Künstler ist Mitglied der Gemeinschaft christlicher Künstler*innen.
Ausstellung November 2022 bis Mai 2023
Ohne Atelierkoffer ging ich nicht auf Reisen
Annemarie Matzakow präsentierte ein großes Spektrum ihrer zumeist farbenprächtigen Arbeiten der letzten 20 Jahre. Zu sehen waren vorrangig mehrschichtige Textilmalerei sowie Pigmentdruck auf Tecco-Papier kaschiert auf Alu Dibond.
Die Künstlerin ist Mitglied in der Gemeinschaft christlicher Künstler*innen. Erzdiözese Freiburg.
Ausstellung Mai 2022 bis November 2022
Wolken, Meer und mehr
Die Freiburger Künstlerin Almut Quaas präsentierte sich bis Ende November 2022 mit Bildern, die wir mit dem Sommer verbinden. Sie findet Freude an den großen Flächen von Strand, Meer und Himmel und verzichtet mitunter auf Details. Ihre „Wolkenfrauen“ blicken sinnierend auf die endlose See und scheinen in den Tiefen der eigenen Existenz versunken. Freibadszenen und lichtvoll Interieurs sind ebenso in der Ausstellung zu finden. Besonders bekannt und beliebt sind ihre Bilder vom Freiburger Münster. Die bewegungslosen Architekturmotive führen uns den Bau in Details wie Stillleben vor Augen.
Almut Quaas ist Mitglied in der Gemeinschaft christlicher Künstlerinnen und Künstler.
Ausstellung 21. Mai bis 25. Juni 2022
"Botschaft Bild" im Freiburger Münsterforum
Zum Hintergrund
Schon vor tausend Jahren entstanden etwa im Kloster auf der Reichenau wunderbare, kostbare „Evangelistare“. Das sind Bücher, in denen jene Evangelientexte gesammelt und illustriert wurden, die in besonders feierlichen Gottesdiensten zum Vortrag kommen. Im Laufe der Zeit brach diese Tradition ab, und wurde nun wieder neu belebt: So entsteht derzeit für die Liturgie im Freiburger Münster ein neues Evangelistar. Moderne bildliche Interpretationen zu zehn ausgewählten Evangelientexten sind entstanden, und auch der Einband ist ein künstlerisch-gestaltetes Unikat.
Die dafür eingereichten Wettbewerbsarbeiten von 14 Künstlerinnen und Künstler sind nun in der Ausstellung „Botschaft Bild“ zu sehen. Darunter befinden sich auch die Arbeiten, die durch eine Jury aus Kunstexpertinnen und -experten sowie Vertretern der Erzdiözese für das zukünftige „Freiburger Evangelistar“ ausgewählt wurden. Im Anschluss an die Ausstellung wird das Evangelistar dann gebunden.
Die Gemeinschaft christlicher Künstler*innen der Erzdiözese Freiburg (GcK) wurde 1950 gegründet und ist der Zusammenschluss von Schaffenden der bildenden, angewandten und darstellenden Kunst sowie der Literatur und Musik. Das Anliegen der GcK ist die Pflege, der Erhalt und die Erweiterung der Kunst im religiösen Kontext. (www.gck-freiburg.de)
Die dafür eingereichten Wettbewerbsarbeiten von 14 Künstlerinnen und Künstler sind nun in der Ausstellung „Botschaft Bild“ zu sehen. Darunter befinden sich auch die Arbeiten, die durch eine Jury aus Kunstexpertinnen und -experten sowie Vertretern der Erzdiözese für das zukünftige „Freiburger Evangelistar“ ausgewählt wurden. Im Anschluss an die Ausstellung wird das Evangelistar dann gebunden.
Die Gemeinschaft christlicher Künstler*innen der Erzdiözese Freiburg (GcK) wurde 1950 gegründet und ist der Zusammenschluss von Schaffenden der bildenden, angewandten und darstellenden Kunst sowie der Literatur und Musik. Das Anliegen der GcK ist die Pflege, der Erhalt und die Erweiterung der Kunst im religiösen Kontext. (www.gck-freiburg.de)
Hier finden Sie den Flyer.
Hier finden Sie dir Broschüre.
Ausstellung November 2021 bis Mai 2022
Theophanien
Maria Cristina Tangorra präsentierte bis Ende Juli 2022 Einzelbilder und Dipthychen im Flur der Hauptabteilung 6 des Erzbischöflichen Ordinariates (Ostflügel des Priesterseminars).
Die Künstlerin experimentiert mit unterschiedlichen Materialien und Formen. Sie sucht in Ihren Arbeiten Orte der Sehnsucht auf, um das Mögliche und das Glück zu finden. Gottes Schöpfung spielt dabei eine große Rolle.
Maria Cristina Tangorra ist Mitglied in der Gemeinschaft christlicher Künstlerinnen und Künstler.
Die Künstlerin experimentiert mit unterschiedlichen Materialien und Formen. Sie sucht in Ihren Arbeiten Orte der Sehnsucht auf, um das Mögliche und das Glück zu finden. Gottes Schöpfung spielt dabei eine große Rolle.
Maria Cristina Tangorra ist Mitglied in der Gemeinschaft christlicher Künstlerinnen und Künstler.
Ausstellung Mai 2021 bis November 2021
Frauen Süden - Männer Norden
Entgegen der früheren traditionellen Geschlechterverteilung in Kirchen, dass Frauen auf der Nord- und Männer auf der Südseite saßen, hängen die Malereien und Aquarelle von Julia Elsässer-Eckert, die Frauen thematisieren auf der Südseite und die Zeichnungen von Männer-Köpfen von Wolfgang Eckert auf der Nordseite des Flures der Hauptabteilung 6 des Bischöflichen Ordinariates (Ostflügel des Priesterseminars).
Entgegen der früheren traditionellen Geschlechterverteilung in Kirchen, dass Frauen auf der Nord- und Männer auf der Südseite saßen, hängen die Malereien und Aquarelle von Julia Elsässer-Eckert, die Frauen thematisieren auf der Südseite und die Zeichnungen von Männer-Köpfen von Wolfgang Eckert auf der Nordseite des Flures der Hauptabteilung 6 des Bischöflichen Ordinariates (Ostflügel des Priesterseminars).
Das Ehepaar aus Furtwangen ist Mitglied in der Gemeinschaft christlicher Künstlerinnen und Künstler. Erzdiözese Freiburg. Julia Elsässer-Eckert gehört zum Vorstandsteam der Gemeinschaft.
Ausstellung Mai 2020 bis Mai 2021
„…et corona anno domini XX…“
Die Corona-Pandemie animierte das Künstlerehepaar Rosemarie und Karl Vollmer aus Gondelsheim zu neuen Arbeiten.
Das Ehepaar ist Mitglied der Gemeinschaft christlicher Künstler. Erzdiözese Freiburg. Rosemarie Vollmer gehört zum Vorstandsteam. Zudem ist sie Mitglied der Kulturkommission der Erzdiözese.
Das Ehepaar ist Mitglied der Gemeinschaft christlicher Künstler. Erzdiözese Freiburg. Rosemarie Vollmer gehört zum Vorstandsteam. Zudem ist sie Mitglied der Kulturkommission der Erzdiözese.
www.Rosemarie-vollmer.de
www.Karl-vollmer.de
Ein Wolf? Eine Fratze? Der Teufel? Oder Batman? Was soll das hier?
Die Künstlerin, Rosemarie Vollmer (*1956), hat eine Fledermaus „in Szene gesetzt“. Die Verarbeitung der Pandemie und ihrer Folgen animierte sie zur Auseinandersetzung mit Fledermäusen unterschiedlichster Art - auch in ihren Nähzeichnungen.
Die Künstlerin, Rosemarie Vollmer (*1956), hat eine Fledermaus „in Szene gesetzt“. Die Verarbeitung der Pandemie und ihrer Folgen animierte sie zur Auseinandersetzung mit Fledermäusen unterschiedlichster Art - auch in ihren Nähzeichnungen.
Fledermäuse aus Hubei (China) wurden in den Medien im Frühjahr dieses Jahres mit dem neuartigen Corona-Virus in Verbindung gebracht. Kurzschlüssige Reaktionen wie „Übeltäter“, „Schuldige“, „Virenschleuder“ helfen nicht weiter und werden einer bedrohten Art (vgl. NABU) nicht gerecht. Feststeht: Dieses Virus kann zur Erkrankung an Covid-19 führen. Die weltweite Realität der Erkrankung und ihre brutalen Folgen für Mensch und Gesellschaft sowie allein die Möglichkeit der Ansteckung als solche … prägen unsere aktuellen Lebensvollzüge.
Ich sehe etwas Animalisches, Schreiendes, Abwehrendes, Aufgeregtes, Flatterhaftes; etwas Bedrohliches und selbst Bedrohtes. Aufgerissene Augen, aufgerissener Mund, hochstehende Ohren, große Krallen. Die intensiven Gelb-, Grün-, Rot- und Schwarztöne verstärken diese Wahrnehmung, führen zu Irritationen … doch nicht nur satte Frühlingsfarben ... nichts Erwärmendes … eher Anheizendes.
Ähnlich den Wasserspeiern an gotischen Kathedralen, die in ihrer meist dämonischen Gestalt das Böse abwehren sollen, versteht die Künstlerin ihre Arbeit „Corona im April“. Statt Dämonisierung der Fledermaus, wird ihr Schutzfunktion zuteil. Statt Verschwörungstheorien, fachliche Aufklärung über die Gefahr. Statt Misstrauen, achtsamer Umgang im Miteinander.


















