Emmingen, Ulf zu Schenkenberg (Maria Opferung)

Patrozinium
24.6. „Johannes der Täufer“; Titularfest: 21.11. „Maria Opferung“

Große Wallfahrtstage:
Dreifaltigkeitssonntag und Maria Himmelfahrt 15. August
Gottesdienstzeiten (während der Wallfahrtszeit vom 1.5.–21.11.)
Samstags 8.00 h Rosenkranz, anschl. Wallfahrtsmesse von Mai bis 21. November.
Herz-Jesu-Freitag: 16.00 h Kreuzweg, anschl. Herz-Jesu-Messe.
Gottesdienste an allen liturgischen Marienfeiertagen siehe Wallfahrtsprogramm. Fatimapilgertag in den Monaten
Mai bis Oktober jeweils am 13. (Eucharistiefeier und Lichterprozession).

Anschrift

Kath. Pfarramt St. Silvester, Schulstraße 4, 78576 Emmingen-Liptingen
Telefon 07465/703 und Fax 07465/2407 / E-Mail: pfarramt@seegg.de / www.seegg.de

Wallfahrtsrektor

Pfarrer Ewald Billharz

Anfahrt

Von Tuttlingen über Emmingen ab Egg auf der B 49 in Richtung Engen – Ab-zweigung links zum Schenkenberg; Autobahnausfahrt Engen – Richtung Tuttlingen auf der B 491 Abzweigung rechts zum Schenkenberg.

Pilgergaststätte

Gegenüber der Kapelle liegt der Schenkenbergerhof mit Gaststätte.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.schenkenberger-hof.com

Schenkenberger Hof
Schenkembergerhof 22
78576 Emmingen-Liptingen
07465/9202950
post@schenkenberger-hof.com

Kurzbeschreibung
Die Wallfahrtskirche „Maria Opferung“ zu Schenkenberg liegt ca. 4 km von Emmingen ent-fernt nahe der schmalen Straße in das Wasserburgertal auf einem ehemaligen Burghügel und wird erstmals 1275 und danach im 14. Jh. genannt und war ursprünglich selbstständige Pfarrei. Man weiß nicht, wann und auf welche Weise sie die Pfarrechte verlor und zur Wall-fahrtskapelle wurde. Die Schenkenbergkirche wurde nachweislich bereits 1606 von Emmingen ab Egg aus pastoriert. Seit 1690 ist sie im Besitz der politischen Gemeinde.

Geschichte

Nach dem Verfall der Kirche nahm vorübergehend auch die Wallfahrt zur Muttergottes ein Ende. 1715 brannte das von einem Einsiedler bewohnte Bruderhaus neben der Kirche ab. Es wurde Zusammen mit dem baufälligen Kirchlein wieder restauriert und teilweise aufge-baut. Die Kirche erhielt ihren bis heute erhaltenen barocken Stil. 1727 weihte es der Bischof von Konstanz. Das Gnadenbild stammt vermutlich aus dem 16. Jh. Das Kruzifix über dem Chorbogen ist von der Hand des Emminger Bildschnitzers Andreas Keller um 1750.
Besonderer Schmuck erhält die Kirche durch die ca. 150 Votivtafeln an den Wänden des Langhauses. Die meisten aus dem 18./19. Jh., die älteste 1693. Sie wurden aufgrund eines Verlöbnisses (ex Voto) der Gnadenmutter von Schenkenberg gestiftet als Dank für Hilfe in vielen Anliegen. 2001 wurde von der Gemeinde Emmingen ein Kreuzweg errichtet.

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