"Ich brauche Segen"

Die Erzdiözese Freiburg beteiligt sich an der  deutschlandweiten ökumenischen Aktion "Ich brauche Segen", die Segen auf Alltagswegen verteilt.  Über einen QR-Code kann man sich mit dem Smartphone einen Segen zu sprechen lassen kann. - Machen Sie mit und verteilen Sie Segen und Ermutigung in ihrem Ort.

Neue Aktion zu Weihnachten

Pünktlich zu Weihnachten gibt es von der Initiative - "Ich brauche Segen" einen Türanhänger, der auch als Lesezeichen verwendet werden kann. Der QR-Code auf dem Lesezeichen führt auf die Internetseite www.segen.jetzt - hier kann ein wechselndes Segenswort gelesen werden, das man sich auf Wunsch auch zusprechen lassen kann. Mit anfänglich zehn Segensworten gestartet, werden ab Weihnachten bis zu 30 Segensworte verfügbar sein.
Die Türhänger enthalten auf einer Seite den Wunsch "gesegnete Weihnachten" mit einem Freifeld zur individuellen Gestaltung und auf der zweiten Seite den QR-Code und den schlichten Kampagnen-Slogan "Ich brauche Segen".
  

Beispiele

 
Bestellen und eigene Aktion planen
Die Erzdiözese stellt ihren Einrichtungen und Institutionen, die eine Aktion planen, ein Kontingent an Türhängern kostenfrei zur Verfügung.
 
 
 
  
 

*Bestellte Anhänger werden ihnen solange der Vorrat reicht bis spätestens 23.11.2021 zugestellt.

Sie haben eine Idee, die Sie nicht für sich behalten wollen?

Schreiben Sie uns von Ihren guten Ideen und den Aktionen, die Sie rund um die Segensanhänger planen. Wir sammeln alle Ideen auf unserer Weihnachtsplattform.
 

Hintergründe zur Aktion

  
Die Corona Pandemie bringt viele Menschen an Grenzen. Viele sehnen sich nach etwas, was der Seele guttut, Kraft und Mut und Ausdauer in dieser Situation gibt. Segen ist so eine Kraftquelle - eine erlebbare Verbindung zwischen Himmel und Erde, weitergereicht von Mensch zu Mensch, zugesagt durch Gott selbst. Die Sehnsucht nach Segen ist auch bei vielen Menschen vorhanden, die selbst keine kirchliche Bindung haben. Die Projekt-Idee knüpft an diese Sehnsucht an und möchte mitten im Alltag „Segenstankstellen“ aufstellen. Als Kirche in ökumenischer Verbundenheit möchten wir – in dieser Corona-Zeit und darüber hinaus – anderen Menschen auf ihren Alltagswegen Gutes tun, Mut zusprechen, sie bestärken und den Segen Gottes weitergeben. Segen, wo man ihn vielleicht nicht vermuten würde.
  
Ein QR-Code führt auf die Internetseite www.segen.jetzt - Dort ist ein Segenszuspruch les- und hörbar. Die Segensworte wechseln zufällig immer dann, wenn die Internetseite neu geladen wird. Bisher gibt es 10 verschiedene Segensworte, z.B. "Jesus verspricht: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt. (Matthäus 28,20)" oder "Sei von guten Mächten wunderbar geborgen." Diese werden pünktlich zu Weihnachten um neue Segensworte erweitert.
Neben dem Segen gibt es keine weiteren Informationen. Nur im Impressum werden Initiatoren und Kooperationspartner genannt, jedoch ohne Werbeabsichten. Es geht um den kraftspendenden Segen Gottes, der ohne irgendwelche Bedingung geschenkt ist.
 
Auf einem Türhänger, der auch als Lesezeichen verwendet werden kann, steht auf goldenem Hintergrund der schlichte Satz: „Ich brauche Segen“ – Diese Aussage ist bewusst ohne sprachliche Schnörkel formuliert und grenzt sich damit vom üblichen kommerziellen »Sprech« ab („Wir haben da was für dich, dass du unbedingt brauchst!“). Menschen können und sollen in diesem Satz ihre eigene Sehnsucht entdecken. Als Menschen, die diese Sticker verteilen, stellen wir uns genauso unter diesen Satz, wie diejenigen, die sich im öffentlichen Raum darauf einlassen.
 
 
 
  
Die erste Idee von Landespfarrerin Simone Enthöfer (Ev. Kirche im Rheinland) wurde von einigen evangelischen und katholischen Kirchen und kirchlichen Einrichtungen aufgegriffen. Zur Initiativegruppe gehören:
 
Den Initiatoren haben sich weitere Kooperationspartner angeschlossen. Das Projekt ist zu einer bundesweiten ökumenischen Kampagne geworden, die von evangelischen und katholischen Einrichtungen, Gemeinschaften, Werken und Verbänden sowie Landeskirchen und Bistümern getragen wird. Katholischerseits beteiligen sich außer der Erzdiözese Freiburg noch das Bistum Osnabrück, das Bistum Speyer, das Bistum Regensburg, das Bistum Trier und das Bistum Hildesheim.