31.07.2025 |
Angehende Schulseelsorgende setzen schulpastorale Projekte um und präsentieren ihre Erfahrungen
Einen Raum der Stille an einer Brennpunktschule bereitstellen. Eine Segensfeier nach der Fahrradprüfung in der vierten Klasse anbieten. Oder erstmalig Gemeinschaftstage mit einer Eingangsklasse der Berufsfachschule Elektrik starten. Das sind drei von 16 schulpastorale Projekte, die angehende Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger umgesetzt haben für Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Schularten auf dem Gebiet der Erzdiözese Freiburg.
Einen Raum der Stille an einer Brennpunktschule bereitstellen. Eine Segensfeier nach der Fahrradprüfung in der vierten Klasse anbieten. Oder erstmalig Gemeinschaftstage mit einer Eingangsklasse der Berufsfachschule Elektrik starten.
Das sind drei von 16 schulpastorale Projekte, die angehende Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger umgesetzt haben für Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Schularten auf dem Gebiet der Erzdiözese Freiburg. Vorgesellt und präsentiert wurden diese im Abschlussmodul der zweijährigen beruflichen Weiterbildung Schulseelsorge.
Weitere sind ein Kinderbibeltag zu Tobit in der Grundschule durchführen. Vier Wochen Advent mit Impulsen „Adventsterne“ für das Lehrerkollegium anbieten und einen Abend mit Kindern und Eltern beim lebendigen Adventskalender am Ort gestalten. Erlebnispädagogische Tage unter anderem mit einer Hängemattenübernachtung im Wald für Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 starten. Mit einer „Vorschlussfeier“ Absolventinnen, Absolventen und das Lehrerkollegium einer Berufsfachschule zum Beginn des Prüfungsjahres bestärken. Oder an einem Berufsschulzentrum ein wiederkehrende mobiles Kaffee- und Gesprächsangebot einführen.
Ein zentrales Aufgabe
nfeld für Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger ist die Begleitung von Menschen allen Alters in Krisenzeiten an der Schule.
Dazu gehört den Tod eines Schülers in der Klasse aufzufangen, den Tod beider Elternteile eines Kindes zu begleiten oder einen Trostkoffer mit Kindern für die Schule zu entwickeln und einzuführen.
Geprägte Räume oder fehlende Räume
sind an Schulen ebenfalls ein bedürftiges Anliegen für schulpastorale Projekte. Die in Vergessenheit geratene Schulkapelle mit vielfachen Angeboten im Kirchenjahr wieder beleben.Erstmaligeinen Raum der Stille und Erholung einrichten. Einen Gesprächsraum für vertrauliche Gespräche schaffen und einweihen. Abschied von einer traditionsreichen Schulkapelle auf dem Weg zur Profanisierung gestalten. Oder in Ermangelung eines Raum ein mobiles Popup Zelt „Pausenengel“ für ein ruhiges Pausenangebot im Trubel finanzieren und einführen.
Schulpastorales Handeln an der Schule ist konsequent an den Bedürfnissen der Menschen in der Situation ihrer jeweiligen Schule ausgerichtet. Neben den Schülerinnen und Schülern gehören in der Schulseelsorge auch Erwachsene im Kollegium, Mitarbeitende oder Eltern und Erziehende zu den Zielgruppen.
> die nächste bischöfliche Beauftragung dieser ausgebildeten Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger findet am 24. Oktober um 16:00 Uhr im Freiburger Münster statt.