Als kleines Zeichen des Danks übergab Erzbischof Wolodymyr eine Ikone der Hl. Gottesgebärerin (Theotokos) an Erzbischof Stephan. "Ohne ihre Solidarität könnten wir viele Projekte nicht umsetzen. Deshalb sind wir sehr dankbar für die Verbundenheit", bedankte sich Erzbischof Wolodymyr. Die Ikone ist ein Zeichen der geistlichen Verbundenheit zwischen Ost- und Westkirchen. Diese Verbundenheit stand schon am zuvor im Zentrum der Begegnungen:
Am Morgen hatte Erzbischof Wolodymyr am Gottesdienst im Freiburger Münster teilgenommen und den Anwesenden seinen Segen gespendet. Weihbischof Dr. Peter Birkhofer, Bischofsvikar für Weltkirche in der Erzdiözese Freiburg, betonte in seiner Einleitung die Bedeutung der Solidarität mit der Erzeparchie in seiner Begrüßung im Morgengottesdienst mit einem Zitat aus einer Ansprache von Papst Leo XIV. an die Ostkirchen-Vertreter vom 14. Mai: „Ihr seid wertvoll. Wenn ich euch ansehe, denke ich an die Vielfalt eurer Herkunft, an eure glorreiche Geschichte und die bitteren Leiden, die viele eurer Gemeinschaften erdulden mussten oder noch immer erdulden. Und ich möchte an ein Wort von Papst Franziskus erinnern, der gesagt hat, dass die Ostkirchen 'geliebt werden müssen, weil sie einzigartige geistliche und weisheitliche Traditionen bewahren und uns viel zu sagen haben über das christliche Leben, über Synodalität, über Liturgie. Denken wir an die antiken Kirchenväter, an die Konzilien, an das Mönchtum... unermessliche Schätze für die Kirche.'“
Im Anschluss traf sich Erzbischof Wolodymyr noch mit Weihbischof Birkhofer, um über das ökumenische Miteinander in der Ukraine und gegenwärtige gesellschaftliche wie kirchliche Herausforderungen im Angesicht des Krieges zu sprechen. Bereits am Mittwoch fanden Gespräche bei Caritas international statt. Mit dem Hilfswerk des Deutschen Caritasverbands wird Erzbischof Stephan in seiner Funktion als Vorsitzender der Kommission XIII der Deutschen Bischofskonferenz (zuständig für caritative Fragen) am Sonntag selbst zu einer fünftätigen Reise in die Ukraine aufbrechen.