Winden im Elztal - Hörnleberg Unsere Liebe Frau vom Hörnleberg

Quelle: Erzdiözese Freiburg

Hauptfest
Dreifaltigkeitssonntag (Sonntag n. Pfingsten), Mariä Himmelfahrt (15.08.) Rosenkranzfest (erster Sonntag im Oktober) Die Gottesdienstzeiten erfragen Sie im Pfarrbüro.

Gottesdienste

(Während der Wallfahrtszeiten vom 1. Mai bis Christkönig) Samstags ab 8.00 h Beichtgelegenheit; 9.00 h Wallfahrtsgottesdienst mit Predigt; sonntags (Mai und Oktober) 14.00 h: Rosenkranz; 14.30 h Marienandacht: Jeden Mittwochnachmittag ist die Wallfahrtskirche von 13.00–17.00 h geöffnet. Um 16.00 h wird der Rosenkranz gebetet. Im November ist bis 16.00 h geöffnet und der Rosenkranz ist um 15.00 h.

Anschrift

Kirchberg 16, 79297 Winden i.E.-Oberwinden
Telefon 07682/256  und Fax 07682/8435
hoernleberg@kath-oberes-elztal.de; www.hoernleberg.de

Wallfahrtsrektor: Kooperator Bernhard Thum

Anfahrt

Pkw: von Freiburg über die B 294 bis Winden-Oberwinden. Vom Rathaus Beschilderung „Zum Hörnleberg“ folgen. ÖPNV: mit der Breisgau S-Bahn erreichbar oder mit Bus ab Hbf. Freiburg.

Pilgergaststätte/Kiosk/Andenkenstand

Die Pilgergaststätte, der Andenkenstand und der Kiosk sind an den Wallfahrtstagen geöffnet.

Geschichte
Das Marienheiligtum „Unsere Liebe Frau auf dem Hörnleberg“ liegt auf 907 m. ü. M:  Ur-kundlich erscheint die „capella uf dem Hörnlin“ erstmals 1469 im Pfründebesetzungsbuch der Diözese Konstanz. Der Dreißigjährige Krieg, Blitzschlag und kirchliche  Anordnungen zum Wallfahrtswesen haben Bewohner, Pilger und Pilgerinnen nicht  abgehalten, den Gnadenort mit dem Gnadenbild aufzubauen, zu erhalten, zu besuchen und dort zu beten. 1973 Entdeckung, dass das altehrwürdige barocke Gnadenbild gestohlen wurde. Weihe einer Nachbildung der Hörnlebergmadonna im Jahre 1982. 1987 wurde ein Kreuzweg ein-geweiht, der um den Freialtar aufgestellt ist. 1997 wurde die erste Station des aus drei Sandsteinskulpturen bestehenden „Weges der Menschwerdung“ eingeweiht.

Legende

Die Entstehungslegende berichtet von einem erblindeten Elsässer, der das Gelübde ablegte, auf dem Berg, den er zuerst sähe, zu Ehren Mariens eine Kapelle zu bauen. Er findet das Augenlicht wieder und sieht den fernen Hörnleberg. Hier will er also die Kapelle bauen. Aber herbeigebrachtes Bauholz und Materialien finden sich mehrmals morgens nicht auf dem Bauplatz, sondern auf dem Gipfel des Berges. Darin wird der Wille Gottes erkannt, und die Kapelle wird im 8. oder 9. Jahrhundert auf dem höchsten Punkt des Berges errichtet.

Besonderheiten

Eine Fußwallfahrt, die zwar eine Anfahrt ein Stück des Weges bis zu einem Parkplatz er-möglicht. Von dort ist noch ein steiler Waldweg (30–45 Min.) bis zur Wallfahrtskirche.

 

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