Hannah Arendts Augustinus-Rezeption und ihre Abwehr des Totalitarismus
Termin
Sa. 28.11.2026, 09:00 - 19:00
Eine Veranstaltung des Lehrstuhls für Christliche Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg und des Referats Interreligiöser Dialog.
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Beschreibung
Diese Tagung spannt einen Bogen über das gesamte intellektuelle Leben der Philosophin Hannah Arendt von ihrer frühen (1929) Dissertation Der Liebesbegriff bei Augustin – über ihr politisches Hauptwerk The Origins of Totalitarianism (1951) zu den Ursprüngen und Mechanismen totalitärer Herrschaft bis zu ihren späten Schriften über die Lebensgeschichte der jüdischen Romantikerin Rahel Varnhagen (1957) und über die Vita activa (1958).
Dabei transformiert sie Augustinus' theologisches Verständnis der Nächstenliebe (caritas) in das weltliche, politische Konzept der Pluralität, mit dem sich freiheitliche Gesellschaften gegen den Rückfall in den Totalitarismus verteidigen können. Die Tagung zeichnet diese Entwicklung durch Vorträge und in der gemeinsamen Arbeit in Gruppen nach und dient damit einerseits der Reflexion über die Einflüsse auf Arendts Denken, will andererseits aber auch Möglichkeiten der Totalitarismusabwehr diskutieren.
Ansprechpartner
- Fabian FreiseisReferent Kinderhilfe Bethlehem | Interreligiöser Dialog
Veranstaltungsort
Haus zur Lieben Hand, Löwenstraße 16, 79098 Freiburg
Veranstalter
Referat interreligiöser Dialog
Schoferstr. 2
79098 Freiburg
