Patrozinium
Mariä Himmelfahrt (15. August)
Hauptfeste
Maria – Friedenskönigin des Schwarzwaldes (1. Mai)
Mariä Himmelfahrt (15. August)
Mariä Einzug - Wiederbegründung der Wallfahrt 1723 (2. So i. Oktober)
Jeweils um 10.00 Uhr Eucharistiefeier
Im Mai jeden Sonntag um 14.30 Uhr Maiandacht
Gottesdienstzeiten
von Mai bis Oktober am 1. Samstag im Monat Wallfahrtsmesse
10.00 Uhr / Gnadenkapelle
Wallfahrt zum Hl. Judas Taddäus in der Ohmenkapelle
300 m von der Wallfahrtskirche entfernt
Vom 25.04. bis 28.10. jeden Freitag um 10.00 Uhr Wallfahrtsmesse, die Kapelle ist ganzjährig für das Gebet geöffnet
Anschrift
Klosterhof 2
79271 St. Märgen
Tel: +49 (7669)/910330
Fax: +49 (7669)/9103 31
E-Mail: sekretariat-st-maergen@klosterdoerfer.de
Wallfahrtsrektor
Pfr. Stefan Meisert
Anfahrt
Freiburg, St. Peter. Von dort weiter auf der Landtraße nach St. Märgen
Pilgergaststätte
Mehrere Gaststätten im Ort
Kurzbeschreibung
Angetan von der Natur, ließen sich Mönche in St. Märgen nieder und errichteten ein Kloster. Die Mönche gaben ihr Fachwissen an die Bevölkerung weiter. Auf diese Weise entwickelte sich Handwerk, Kunst und Musik. Die Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“ ist heute oft ein Platz für klassische Konzerte und Ziel vieler Pilger oder Wanderer. Das Klostermuseum dokumentiert u.a. die Uhrenherstellung, Hinterglasmalerei, Volksfrömmigkeit, sowie Werke des berühmten Klosterbildhauers Matthias Faller.
Geschichte
Im Jahre 1118 gründete Dompropst Bruno von Straßburg das Augustiner-Chorherrenstift St. Märgen, nahe des Benediktinerklosters St. Peter. Aufgrund des romanischen Gnadenbildes aus dem Jahre 1100 wurde St. Märgen zu einem viel besuchten Marienwallfahrtsort. Dennoch konnte sich das Augustiner-Kloster im Laufe der Jahrhunderte nur mäßig entfalten. Insbesondere verheerende Brände (1284, 1430, 1560, 1704) brachte schlimme Not über das Kloster. Die heutige Pfarr- und Wallfahrtskirche wurde in den Jahren 1716 bis 1718 erbaut. Es folgt eine Blütezeit des Klosters, die mit der Säkularisierung im Jahre 1806 abrupt endet. Klostergebäude wurden aufgeteilt und teilweise zu Privatwohnungen umgestaltet. St. Märgen blieb jedoch bis heute ein blühender Marienwallfahrtsort.
Besonderheit
Das in der Marienkapelle aufgestellte romanische Gnadenbild aus dem Jahre 1100 ist das bedeutendste Kunstwerk der Kirche und Ziel der bedeutenden Marienwallfahrt. Die Figur der Gottesmutter mit dem Jesuskind, das die Gründermönche im Jahre 1118 mitgebracht hatten, konnte im Laufe der Jahrhunderte aus allen Bränden gerettet werden. Zuletzt beim großen Kirchen- und Klosterbrand 1907.
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