Patrozinium
Maria Geburt (8. September)
Hauptfest
Patrozinium (8. September) wird immer am ersten Sonntag im September begangen. (Ausnahme: 8. September fällt auf einen Sonntag);
9.00 h Feierliches Hochamt mit Sakramentsprozession, anschließend Dorffest.
Gottesdienstzeiten
Im wöchentlichen Wechsel Vorabend- und Sonntagsmesse (19.15 h und 9.00 h);
an Marienfesten Wallfahrtsmesse 19.00 h; jeden Sonntag im Mai: Maiandacht 14.30 h.
Anschrift
Pfarramt Röhrenbach
Röhrenbach 3, 88633 Heiligenberg
Telefon 07554/236 und Fax 07554/97459, E-Mail: pfarramt.roehrenbach@t-online.de
Wallfahrtsrektor Pfarrer Volker Blaser
Anfahrt
Von Salem kommend am Postplatz Heiligenberg von der Durchgangsstraße rechts ab-biegen;
nach ca. 1,5 km rechts einbiegen nach Betenbrunn.
Pilgergaststätte Gasthaus zur Post, Ruhetag: Mittwoch.
Pilgergaststätte Gasthaus zur Post, Ruhetag: Mittwoch
Kurzbeschreibung
Betenbrunn, ein Kleinod im oberen Linzgau mit ca. 100 Einwohnern, mit seiner Wallfahrts-kirche St. Maria gehört zur Gemeinde Heiligenberg. Diese liegt in einer Höhe von 700 m auf einem teilweise bewaldeten Bergrücken, der einen umfassenden Blick bis zur Alpenkette bietet. Dem Besucher stehen weitreichende Wanderwege mit herrlichen Aussichtspunkten zur Verfügung. Mit dem ersten Kirchenbau wurde 1373 begonnen. 1727 wurde eine um-fassende Renovation eingeleitet, der die heute noch erhaltene barocke Ausstattung zu verdanken ist.
Geschichte
Der Name Betenbrunn wird auf einen Brunnen der drei Beten zurückgeführt, die als Be-treuerinnen der Toten von den Kelten verehrt wurden, oder auf einen vielverehrten heilkräf-tigen Brunnen. Vermutlich ist schon früh diese heidnische Mütterkultstätte von christlichen Missionaren in einen Ort der Muttergottes-Verehrung umgewandelt worden. Die ältesten erhaltenen Kultbilder von Betenbrunn befinden sich in der Wallfahrtskapelle. Sie wird be-herrscht von dem hohen Altar, den 1900 Victor Mezger in neubarocken Formen errichtet hat. Das alte Auszugsbild zeigt den Wallfahrtsbrunnen, an dem Beter knien, darüber schwebt die Figur der thronenden Gottesmutter über einer Ansicht von Betenbrunn. An der rechten Seitenwand der Kapelle ist eine spätgotische Pieta in ein Kriegerdenkmal einbezogen. Rechts darunter ist ein Findling eingemauert. Die Wallfahrtslegende besagt, dass ein schwedischer Söldner mit seinem Säbel das Gnadenbild zerschlagen wollte, aber abgeglit-ten sei. Eine Kerbe ist heute noch sowohl am Haupt der Figur als auch in dem Findling zu sehen.
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