Rundbrief KBSW zeitnah

01.09.2026 | September-Ausgabe 2026

Das Katholische Blinden- und Sehbehindertenwerk (KBSW) informiert in seinem Rundbrief KBSW zeitnah monatlich über die aktuellsten Aktivitäten und Termine. 
Falls Sie den Rundbrief KBSW zeitnah regelmäßig bekommen möchten, können Sie sich für den Rundbrief  anmelden. 

Editorial

Zwei Drittel von 2026 sind vorbei. Wir blättern im Jahresbuch eine Seite weiter. September… Was er bringen mag, was er wohl für uns im Gepäck hat? Ich hoffe doch nur Gutes!
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Herbstbeginn - mit den prächtigen Dahlien und Astern, den rotwangigen Äpfeln… und die tiefe Dankbarkeit für alles Gelungene und Geschenkte in unserem Leben.
 
Ihre Gerlinde Gregori
 
Bitte nicht vergessen, Ihre Veranstaltungsdaten (ggf. auch abgesetzte, korrigierte) für "KBSW zeitnah" zur Verfügung zu stellen! Herzlichen Dank auch fürs Weitersagen der Informationen!
 
Unser Rundmail erscheint (in der Regel) am 1. des Monats. Melden sie sich bitte bei Verzögerungen. Sollte tatsächlich ein späterer Versand sein, wird im Vormonat unter "Sonstiges" darauf hingewiesen.
 
"KBSW zeitnah" erhalten Sie automatisch, wenn Sie RGL oder Stellvertreter, Vorstandsmitglied  oder Blindenseelsorger/in sind. Alle anderen erreicht die Zusendung nur per Anmeldung.
Für einen Bezug im Postversand wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle in Ulm, Tel. 07346 - 6300; info@kath-blindenwerk-bw.de
 
Auch Hinweise für "Sonstiges" oder Texte für die letzte Spalte dürfen gern zugesandt werden (Verfasser, Quelle bitte angeben).
 
_________________________
 
"RG aktuell"
 
samstags - RG Mannheim-Heidelberg
  Integrativer Neurotangokurs
  Spaß an Bewegung mit Musik – das bieten die inklusiven Tanzkurse mit Reinhold Sommer in
  Mannheim und Heidelberg. Er lehrt Neurotango- Tango Argentino für alle, speziell für Menschen mit
  Einschränkungen und Tanzneulinge.
  Sowohl die führenden wie die geführten Personen lernen, die Bewegungen der Tanzpartnerin, des
  Tanzpartners zu erspüren.
  Kurs in Mannheim: Leitung Reinhold Sommer und Ruth Münch.
  Samstags von 14 bis 16 Uhr
  12.09. 
  10.10.; 24.10.
  07.11.; 21.11.
  19.12. 
  Ort: Haus der Katholischen Jugend, C2, 16 - 18, Eingang durch das Café.
  Der aktuelle Kurs ist eine Inklusionsveranstaltung für blinde und sehbehinderte
  Menschen gemeinsam mit Menschen, die an Parkinson erkrankt sind.
  Info beim RGL: 0621 - 48179289
 
"RG-Treffen" - Vorschau 2026
28.11. - RG Ortenau, Adventsfeier in Offenburg (ganztägig)
19.12. - RG Freiburg-Hochrhein, Jahresabschlussfeier in Freiburg-Günterstal
 
"Diözesane Angebote aktuell" / für beide Diözesen!
16. Dezember, 19.00 Uhr
  Bußandacht/besinnliche Andacht vor Weihnachten als Telko
  Anmeldung / Info bei Monika Schaufler
  07371 - 45 49 357 (AB); mobil 0151 42 45 11 30
 
Mehrtägige diözesane Angebote 2026
07. - 11. September
  Besinnungstage im Bildungshaus St. Bruder Klaus (Mosbach-Neckarelz)
18. - 21. Dezember
  Adventswochenende im Kloster Neustadt
  Anmeldung bis 15. November.
 
"KBSW intern 2026
17. September, 19.00 Uhr
  Telefon-Konferenz der KERN-Gruppe
  (Einwahl: 06151 275 268 489, PIN 55 34)
9. Oktober
  Vorstandssitzung, Stuttgart
 
"TBL-Terminkalender"
Gottesdienste und Veranstaltungen der Taubblindenseelsorge
 
04. - 06. September
  Pilgern inklusiv, St. Lioba, Günterstal und Umgebung
  (mit Gebärdensprach-Dolmetschenden)
2. Oktober
  TBL-Begegnungstag in Freiburg
  mit TBL-Gruppe aus München
11. Oktober, 14.30 Uhr,
  Gehörlosengottesdienst zu Erntedank (geöffnet für TBL),
  Kapelle, St. Bernhard Rastatt
28. November
  TBL-Begegnungstag und Adventsgottesdienst mit Diakon Ralf Edinger,
  St. Bernhard, Rastatt
Information/Anmeldung bei Doris Spitznas, Seelsorgeamt Freiburg
 
Infos aus dem Referat Inklusion-Generationen (ESA Freiburg)
- Inklusive Gottesdienste 2026 in der Erzdiözese Freiburg
- Pilgerwanderung für alle
 
- Online Veranstaltung des Referats Inklusion – Generationen der Erzdiözese Freiburg zum Thema: Rechte von Menschen mit Behinderung in Gefahr. Warum wir jetzt handeln müssen!
Donnerstag, 10.09.2026 von 19 Uhr bis 20:30 Uhr
Aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen zeigen: Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung sind bedroht. Soziale Leistungen und Unterstützungsangebote werden von politischen Akteur*innen abgelehnt oder als verhandelbar angesehen. Was ist jetzt notwendig, um als Gesellschaft und Kirche die Rechte von Menschen mit Behinderung zu schützen und zu stärken? Wie können Menschen mit Behinderung politisch für sich eintreten?
An diesem Abend wollen wir aus menschenrechtsorientierter-christlicher Sicht die aktuellen Entwicklungen aufzeigen. Lassen Sie uns ins Gespräch kommen und über Handlungsmöglichkeiten nachdenken: Wie können wir für eine inklusive Gesellschaft eintreten?
Wir laden Sie herzlich ein, mitzudiskutieren. Setzen Sie mit Ihrer Teilnahme ein Zeichen für Menschenrechte, Teilhabe und Inklusion. Denn die Rechte von Menschen mit Behinderung müssen aktiv verteidigt und weiter gestärkt werden!
Referent*in aus dem Referat Inklusion – Generationen sind Stephan Langer (Theologe, Referatsleiter) und Catharina Müller (Sozialarbeiterin, Bildungsreferentin Inklusion)
 
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig. Nutzen Sie den folgenden Link zur Videokonferenz:
Meeting-Kennnummer: 2792 045 4433
Kennwort: dbQpBJtp595
 
Diese Veranstaltung soll möglichst barrierefrei sein. Teilen Sie uns bitte bis zum 07.09.2026 mit, was Sie brauchen, um gut daran teilnehmen zu können. 
Gerne senden wir Ihnen vorab unsere PowerPoint Präsentation zu.

Kontakt für Rückmeldungen und Fragen:
Referat Inklusion – Generationen
Frau Boch (Verwaltung)
Mail: ig@seelsorgeamt-freiburg.de
Telefon: 0761 5144 213
 
DKBW - Veranstaltungen 2027
24. - 30. März 2027
  Ostern in Paderborn
24. - 31. Mai 2027
  Rel. Begegnungstage, Paderborn
 
"Sonstiges"
| Diabetiker-Selbsthilfegruppe Mannheim
Jahresprogramm 2026 / 2.Halbjahr
Wo: Beratungs- und Begegnungszentrum im Haus der Katholischen Kirche F 2, 6
68159 Mannheim (Marktplatz Mannheim gegenüber von St. Sebastian. Straßenbahnhaltestelle 100 m,
Tiefgarage 50 m, Behindertenparkplatz vor dem Haus, barrierefreier Eingang)
Wann : Zeitpunkt: 18:00 Uhr bei allen Veranstaltungen
-Donnerstag, 24.09.2026
Thema: Kontinuierliche Glukose Messung
• Im Fokus: Neuigkeiten beim FreeStyle Libre
• Genaue Werte, Platzierung, Alarme
Referentin: Leonie Busch (Patient Engagement Managerin, Abbott GmbH)
-Donnerstag, 29.10.2026
Thema: altersbedingte Makuladegeneration (AMD)
Referent: Prof. Hermann Krastel UMM
-Donnerstag, 26.11.2026
Thema: Ernährung – ein zentraler Bestandteil in der Diabetes Therapie
Referent:  Helene Klein, Diabetesberaterin DDG
Zur besseren Planung würden wir uns über eine Anmeldung sehr freuen. Vielen Dank!
@ Herr Merl: clemens.merl@gmail.com
@ Herr Losert: h.losert@gmx.de, Tel.: 0621/894815, mobil: 0176 47218787
Kooperationspartner:
Katholisches Blinden- und Sehbehindertenwerk BW e.V.
Christoph Graf (Regionalgruppenleiter)
F 2, 6, 68159 Mannheim
Tel.: 0621 48179289
 
| Heimattage Baden-Württemberg in Oberkirch setzen Zeichen für Inklusion
Blindenreportage und Rollstuhlbereich machen den Landesfestumzug für
alle erlebbar
Mit dem Einsatz von Blindenreportern und einer Zone für
mobilitätseingeschränkte Menschen möchten die Heimattage
Baden-Württemberg in Oberkirch auch Menschen mit Behinderung die
Möglichkeit geben, beim Landesfestumzug am Sonntag, 13. September 2026,
ab 14 Uhr teilzuhaben. Mit dem Angebot setzt die Stadt Oberkirch als
Veranstalter der diesjährigen Heimattage gemeinsam mit dem Verein
INKLUSION Renchtal e.V. ein Zeichen für Inklusion und Teilhabe, damit
möglichst viele Menschen den Umzug gemeinsam erleben können. Mit fast
100 Trachtengruppen, Musikkapellen, historischen Vereinen und
Brauchtumsgruppen aus dem ganzen Land sowie lokaltypischem aus den
Oberkircher Ortsteilen und dem Renchtal ist die Vielfalt groß.
Damit auch blinde und sehbehinderte Menschen dieses besondere Ereignis
erleben können, wird eine Live-Blindenreportage angeboten. Der
erfahrene Blindenreporter Matthias Trempa, der das Thema im Rahmen der
Konstanzer Fasnacht vorangetrieben hat, beschreibt den Festumzug
fortlaufend und detailreich, indem er unter anderem Trachten, Farben,
Stoffe und Besonderheiten der teilnehmenden Gruppe via Mikrophon und
Kopfhörer erläutert und so den Zuhörerinnen und Zuhörern
ermöglicht, den Umzug akustisch nachzuvollziehen.
Eine barrierefreie, eingegrenzte Zone für Menschen mit
Mobilitätseinschränkung ist ebenfalls eingerichtet, sodass
Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer und jeweils eine Begleitung jenseits
des Gedränges einen Platz mit guter Sicht erhalten.
Der Blinden- und der Rollstuhlbereich werden in der Stadtgartenstraße
nahe des Kindergartens St. Raphael angeboten. Ein barrierefreier Zugang
von den Parkplätzen am Marktplatz und der Mediathek ist gegeben. Eine
barrierefreie Toilette ist vorhanden.
Es wird auch ein Shuttle-Bus aus den Oberkircher Ortsteilen sowie
Renchen-Ulm und Renchen-Erlach, Appenweier und Oppenau angeboten. Die
Haltestellen und Abfahrtszeiten können ab Ende August auf der Homepage
der Heimattage abgerufen werden.
Eine Anmeldung bis 31. August 2026 ist erforderlich unter
gabriele.schindler@oberkirch.de oder Telefon 07802 82-255.
 
| Zum Gedenken
Am 18. August 2026 ist Frau Liebtraud Stiglmeier im Alter von 85 Jahren verstorben. Ihr großes Engagement und die tatkräftige Herzenswärme galt nicht nur ihrer Familie. Für das Kath. Blinden- und Sehbehindertenwerk Baden-Württemberg e.V. war sie von 1985 bis 2012 stellvertretende Leiterin der Regionalgruppe Ortenau. Dabei war ihr bis zu seinem Tod ihr Ehemann Toni ein stets hilfreicher Begleiter bei allen Aufgaben und Veranstaltungen. Der Kontakt ins Elsass war ihr ebenso wichtig wie der zu den kriegsblinden Frauen.  Am 24. August wurde sie in Niederschopfheim (Hohberg) beerdigt. Dankbar für viele Begegnungen mit Liebtraud Stiglmeier werden wir ihr ein ehrendes Gedenken bewahren.
Der vorstand des KBSW Baden-Württemberg e.V.
 
Zum Schluss
 
Das Brot der Hoffnung – Eine berührende Geschichte über das, was wirklich satt macht.
 
Ein Professor der Medizin stirbt, und seine drei Söhne lösen seinen Haushalt auf. Die Mutter war schon lange vorher gestorben, und der Vater hatte mit einer langjährigen Haushälterin allein gelebt. Im Arbeitszimmer des Vaters fanden die Söhne neben vielen wertvollen Dingen in einem Schrank ein steinhartes, vertrocknetes, halbes Brot. Die Haushälterin wusste, was es damit auf sich hatte.
In den ersten Jahren nach dem Krieg war der Professor todkrank. Da schickte ihm ein guter Freund ein halbes Brot, damit der Professor etwas zu essen hatte. Der aber dachte an die viel jüngere Tochter eines Nachbarn und ließ dem Mädchen das Brot schicken.
Die Nachbarsfamilie aber mochte das wertvolle Brot nicht für sich behalten und gab es weiter an eine arme alte Witwe, die oben im Haus in einer kleinen Dachkammer hauste.
Die alte Frau aber brachte das Brot ihrer Tochter, die mit zwei kleinen Kindern ein paar Häuser weiter wohnte und nichts zu essen hatte für die Kinder.
Die Mutter dachte, als sie das Brot bekam, an den Medizinprofessor, der todkrank lag. Sie sagte sich, dass er ihrem Jungen das Leben gerettet und kein Geld dafür genommen hatte. Nun hatte sie eine gute Gelegenheit, es ihm zu danken, und ließ das Brot zum Professor bringen.
"Wir haben das Brot sofort wiedererkannt", sagte die Haushälterin, "unter dem Brot klebte immer noch das kleine Papierstückchen."
Als der Professor sein Brot wieder in der Hand hielt, sagte er: "Solange noch Menschen unter uns leben, die so handeln, braucht uns um unsere Zukunft nicht bange zu sein. Dies Brot hat viele satt gemacht, obwohl keiner davon gegessen hat. Dies Brot ist heilig. Es gehört Gott!"
So legte er es in den Schrank. Er wollte es immer wieder ansehen, wenn er mal nicht weiterwusste und die Hoffnung verlor. Es war das Brot der Hoffnung.
 
______________________________________________________________________
 
Kath. Blinden- und Sehbehindertenwerk
Baden-Württemberg e.V.
Regionalgruppe Odenwald-Tauber
 
Gerlinde Gregori
Frohndbrunnengasse 35
74821 Mosbach
Tel. 06261 – 93 99 646