Teilhabe ist ein Menschenrecht

Trotzdem soll gespart werden

Die Politik will bei der Eingliederungs-Hilfe sparen.
Das darf nicht passieren.
Darum haben mehr als 180 Tausend Menschen eine Petition unterschrieben.

 
Hinweis: Der Text ist in Leichter Sprache geschrieben.
Manche der roten Wörter im Text sind vielleicht schwierig.  
Die Leser*innen können auf die Wörter klicken. 
Dann kommen sie auf das Wörterbuch der Bundesvereinigung der Lebenshilfe. 
Dort werden die Wörter erklärt. 
Oder die Leser*innen kommen auf eine Homepage mit mehr Infos. 
 
Sparpläne der Regierung 
In Deutschland soll jeder Mensch mit Behinderung teilhaben.
Dafür gibt es Unterstützung vom Staat.
Eine wichtige Unterstützung heißt Eingliederungs-Hilfe.
Dafür gibt der Staat Geld aus.
Aber die Politiker*innen in der Regierung überlegen:
In welchem Bereich können wir sparen?
Vielleicht bei der Eingliederungs-Hilfe?
Vielleicht auch bei der Pflege?
Oder auch bei der Unterstützung für Kinder und Jugendliche?
 
Protest gegen die Sparpläne der Regierung 
Die Bundesvereinigung der Lebenshilfe sagt: 
Bei der Unterstützung für Menschen mit Behinderung soll nicht gespart werden.
Sie können sonst nicht so teilhaben wie es in der UN-Behindertenrechts-Konvention steht.
Darum hat die Lebenshilfe eine Petition gemacht.
Eine Petition ist eine schriftliche Bitte oder Beschwerde.
Jede*r Bürger*in kann eine Petition an den Bundestag schicken.
Viele Menschen haben die gleiche Meinung wie die Lebenshilfe.
Auch wir Mitarbeiter*innen im Bereich Inklusion der Erzdiözese Freiburg.
Darum haben wir die Petition unterschrieben und Werbung dafür gemacht.
Auch andere Menschen sollten mit ihrer Unterschrift zeigen:
Wir sind gegen die Sparpläne der Politik.
 
Erfolg der Petition 
Mehr als 180 Tausend Menschen haben in 6 Wochen die Petition der Lebenshilfe unterschrieben.
Das waren genug Unterschriften.
Die Vertreter*innen der Lebenshilfe wurden in den Petitions-Ausschuss vom Bundestag eingeladen.  
Sie haben den Politiker*innen erklärt: Bei der Eingliederungs-Hilfe soll nicht gespart werden.
Die Politiker*innen haben zugehört, aber noch nicht entschieden.
 
Wie geht es weiter?
Auch die Politiker*innen aus den Bundesländern, den Städten, Gemeinden und Landkreisen finden:
Die Unterstützung für Menschen mit Behinderung ist zu teuer.
Darum überlegen die Politiker*innen in der Regierung was genau gekürzt werden kann.
Dazu machen sie bald Vorschläge.
Wann die Bürger*innen von den Vorschlägen erfahren?
Das steht noch nicht fest.
 
Viele Organisationen und auch wir Mitarbeiter*innen im Bereich Inklusion der Erzdiözese Freiburg finden:
Bei der Unterstützung für Menschen mit Behinderung soll auch in Zukunft nicht gespart werden.
Teilhabe darf nicht vom Geld abhängen. 
Teilhabe ist ein Menschenrecht! 
 
Weitere Infos finden Sie hier bei der Bundesvereinigung der Lebenshilfe und hier beim DER PARITÄTISCHE Gesamtverband.