Innovationsfreudige Pfarrei für kreatives Glaubensprojekt gesucht
Bewerbung für Design Thinking SPRINT 2027
Design Thinking SPRINT als Methode für innovatives Arbeiten erproben.
Das Institut für Pastorale Bildung Freiburg bietet in Kooperation mit dem Erzbischöflichen Seelsorgeamt im Januar 2027 erneut eine besondere und neue Form der Zusammenarbeit mit Engagierten einer Pfarrei: Ein buntes Team von Engagierten vor Ort und jungen Berufsstarterinnen und -startern aus der kooperativen Berufseinführung der verschiedenen pastoralen Berufe entwickeln in einem dreitägigen Innovationsworkshop ein neues kreatives Format oder Angebot (Prototyp) aus dem Bereich Glaubenskommunikation / katechetische Prozesse. Bereits in den vergangenen drei Jahren wurden Design Thinking Sprints mit großer Resonanz und Erfolg angeboten.
Für einen neuen Workshop werden innovationsfreudige Menschen aus verschiedenen Pfarreien gesucht, die bereit sind, sich selbst und ein Anliegen aus ihrer Pfarrei einzubringen.
Was Sie bekommen:
Eine motivierende Projektentwicklung, die ein lebens- und zukunftsrelevantes Thema für Ihre Pfarrei umsetzt.
Frische Perspektiven und Engagement durch neue Kolleginnen und Kollegen und durch spannende Außenperspektiven.
Unterstützung für eine nachhaltige Umsetzung des Projekts durch Fachreferentinnen und -referenten für die Implementierung des Projekts, ggf. finanzielle Ressourcen z.B. über den Innovationsfonds der Erzdiözese Freiburg.
Eine Fortbildung, die nicht nur Theorie, sondern Praxis mit einem konkreten Gewinn für die Kirche vor Ort ist. • Die Kurskosten (Material, Coaching, Referentinnen und Referenten), Verpflegungskosten und ggf. Übernachtungskosten werden für die Teilnehmenden komplett übernommen.
Die Idee für Januar 2027: Wir bringen innovationsfreudige Engagierte einer Pfarrei und junge Berufsstarterinnen und -starter, sowie erfahrene Innovations-Coaches zusammen. Gemeinsam entwickeln wir in 3 – 4 Teams neue Wege, um Glaube und Leben zu verbinden.
Was und wen wir suchen: Zwei Personen aus einer Pfarrei, die am gesamten Sprint (3 Tage) in Freiburg teilnehmen und für den Bereich “Glaubenskommunikation und katechetische Prozesse" auch im Anschluss des Workshops einen Auftrag und eigene Begeisterung haben (v.a. für die Erprobung und Umsetzung des entwickelten Angebots).
Zu welchem Themenfeld, zu welcher Fragestellung wird eine kreative Lösung entwickelt? Sie können Ihr Projekt einbringen in den Bereichen:
Glaubenskurs für Jugendliche
christliche Gemeinschaftserfahrung ermöglichen
Sakramentenpastoral außerhalb der Jahrgangskatechese für eine bestimmte Zielgruppe
Religiöse Bedarfe und Anlässe zwischen Kita und Erstkommunion
Glaube auf dem Gebiet der Pfarrei öffentlich sichtbar machen
Ihr Thema sollte Ihnen persönlich unter den Nägeln brennen und auch eine Relevanz für die ganze Pfarrei haben. Uns ist es wichtig, dass der Workshop ein Glaubensprojekt für Ihre konkrete Situation entwickelt. Dabei ist es gut, wenn Sie viele Fragezeichen haben und vor Ort noch nicht alles „fertig“ ist. Je neugieriger und offener Sie an das Thema gehen, umso besser für eine neue, lebensnahe Lösung.
So läuft es konkret ab:
Der Termin für den Innovationsworkshop ist der 19. – 21.01.2027.
Sie bewerben sich bis zum 01. Juli 2026.
Alle Bewerbenden bekommen noch vor den Sommerferien Rückmeldung zu ihrer Teilnahme. Ein genauer Zeitplan für die Teilnehmenden folgt dann im Herbst.
Es gibt Platz für insgesamt 4 Projekte, also 8 Personen. Daher behalten wir uns vor, Bewerbungen zurückzustellen (z.B. für einen Durchlauf 2028)
Weitere Details können in einem Vorgespräch besprochen werden.
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Kursleitung
Institut für Pastorale Bildung Freiburg – vertreten durch Ursula Kunner – in Kooperation mit dem Erzbischöflichen Seelsorgeamt und den Referentinnen und Referenten im Modul Glaubenskommunikation und Katechese: Tobias Aldinger, Laura Müller und Corina Schadt.
Alle stehen vor der Herausforderung neue Gestalten und Wege von Kirche zu entdecken. Doch wie findet und erfindet man in einer traditionsstarken Organisation innovative Ausdrucksformen des Evangeliums? In der Produktentwicklung von erfinderischen Unternehmen und Start Ups hat sich seit Jahren die Sprint-Methode und Design Thinking Idee (v.a. aus der agilen IT-Branche) durchgesetzt. Diese Methoden unterstützen kreative, nutzerorientierte und innovative Wege, um für eine Problemstellung und Herausforderung eine passende Lösung zu finden und zu erproben. Wir sehen in dieser Arbeitsweise und in den Haltungen dahinter große Schnittmengen zu christlichen Grundhaltungen und einen möglichen Weg, der aus manchen starren Strukturen hinausführt.