Inhalt: Biblische Heilungsgeschichten sind omnipräsent im kirchlichen Leben. Aus theologisch-inklusiver und diskriminierungskritischer Sicht sind Heilungsgeschichten jedoch zu problematisieren. Sie können bei Menschen mit Behinderung Fragen provozieren wie: Warum werde ich nicht geheilt? Habe ich nur nicht genug gebetet? Auch die durch die Heilungsgeschichten verstärkte Sicht, dass Behinderung etwas sehr Negatives ist, etwas was man loswerden wollen muss, ist hochproblematisch. Welche Möglichkeiten gibt es, Heilungsgeschichten inklusiv(er) zu interpretieren? Durch den Vergleich der Bartimäusgeschichten in zwei Kinderbibeln konnten Studierende sich dies selbst erarbeiten.
Ziel: Sensibilisierung für Ableismus (in Heilungsgeschichten), praktische Impulse für inklusives pastorales Handeln
Format: interaktive Seminarsitzung
Zielgruppe: Studierende der Katholischen Hochschule Freiburg




