CIS MÄNNER

sind Personen, die (bei der Geburt durch medizinisches Personal) männlich zugewiesen wurden und Männer sind. Sie profitieren wie auch cis Frauen (Personen, die bei der Geburt weiblich zugewiesen wurden und Frauen sind) von der gesellschaftlichen Annahme, dass bei allen Menschen aus bestimmten körperlichen Gegebenheiten „natürlicherweise“ dauerhaft ein bestimmtes Geschlecht bzw. eine bestimmte Geschlechtszugehörigkeit resultieren würden, dass das Geschlecht an körperlichen Gegebenheiten ablesbar wäre und von anderen Menschen zugewiesen werden könnte. Dagegen können Menschen mit ganz unterschiedlichen Körpern Frauen, Männer oder Menschen anderer Geschlechter sein.
Cis Menschen können wie Trans Menschen jede Art von sexueller Orientierung haben.
Cis-Sein gilt in unserer Gesellschaft als Norm und ist mit zahlreichen (cis Menschen meist nicht bewussten) Privilegien verknüpft.
 
In der katholischen Kirche können nur cis Männer zu Priestern geweiht werden. Das ist eindeutig ein Privileg gegenüber z.B. trans Männern oder auch cis Frauen. Begründet wird dies durch die Repräsentation Christi in diesem Amt und weil dieser ebenfalls ein Mann gewesen sei.