Präventionsschulung für Leitungspersonen - Speziell für Stellvertretende Pfarreiökonomen bzw. Geschäftsführungen Kindertageseinrichtungen
Verantwortung übernehmen, Mitarbeitende sensibilisieren und verpflichten, Anvertraute schützen
Termin
Mi. 14.10.2026, Teil 1 · Teil 2 am Mi, 18.11.2026 - jeweils von 9.30-16.30 Uhr
Die Präventionsschulung für Leitungspersonen - speziell für Stellvertretende Pfarreiökonomen bzw. Geschäftsführungen Kindertageseinrichtungen besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Schulungstagen.
Erster Tag: Mittwoch, 14. Oktober 2026
Zweiter Tag: Mittwoch, 18. November 2026
Zweiter Tag: Mittwoch, 18. November 2026
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Beschreibung
Alle Leitungspersonen, die in Bereichen mit Kindern, Jugendlichen, schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen Verantwortung tragen, sind verpflichtet, an einer Präventionsschulung für Leitungspersonen teilzunehmen (vgl. Ziffer 3.1 Rahmenordnung Prävention gegen sexualisierte Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen (RO-Prävention)).
Zielgruppe
Diese Schulung richtet sich speziell an Leitungsverantwortliche auf Trägerebene der Kindertageseinrichtungen, also Stellvertretende Pfarreiökonomen und Geschäftsführungen Kindertageseinrichtungen. Weitere Leitungspersonen finden Schulungsangebote auf www.ebfr.de/praevention-schulungen. Für Einrichtungsleitungen in Kindertageseinrichtungen wenden Sie sich bitte an die jeweils zuständige Präventionsfachkraft in regionaler Zuordnung zu den Kirchengemeinden.
Was erwartet Sie bei dieser 2-tägigen Schulung?
- Sie kennen ihren Auftrag aus der RO-Prävention und lernen, diesen in Ihr Leitungshandeln zu integrieren.
- Sie wissen, wie Personalverantwortung, -gewinnung und –entwicklung im Sinne der Prävention umgesetzt werden kann.
- Sie handeln kompetent, wenn es zu Vermutungen oder Vorfällen sexualisierter Gewalt in Ihrem Verantwortungsbereich kommt.
Themen:
- Informationen zu gesetzlichen Grundlagen und zur Rahmenordnung Prävention, deren Ausführungsordnung und der Umsetzung in Ihrem Verantwortungsbereich
- Intervention bei Grenzverletzungen/Übergriffen (Handlungspflichten):
- Umgang mit Verdachts- und Vermutungsfällen
- Verfahrenswege im Erzbistum Freiburg bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt durch kirchliche Beschäftigte
- Unterstützungsnetzwerke - Prävention gegen sexualisierte Gewalt durch institutionelle Maßnahmen :
- Auseinandersetzung mit Schutz- und Gefährdungsfaktoren und Konsequenzen für die Prävention gegen sexualisierte Gewalt
- Implementierung und Etablierung eines institutionellen Schutzkonzeptes
- Umsetzung von strukturellen und konzeptionellen Maßnahmen zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt
- Personalverantwortung, -gewinnung und -entwicklung im Sinne der Prävention
Leitung der Schulung
Thomas Auer

Präventionsfachkraft für die Kirchengemeinden Heidelberg, Kraichgau, Mannheim, Mittlere Kurpfalz, Nordbadische Bergstraße und Wiesloch
Petra Guschker

Präventionsfachkraft für die Kirchengemeinden An der Wutach, Breisgau-Markgräflerland, Hochschwarzwald, Hochrhein-Südschwarzwald und Wiesental-Dreiländereck
Veranstaltungsort
Videokonferenz mit Cisco Webex
Veranstalter
Koordinationsstelle Prävention gegen sexualisierte Gewalt