Erinnerungsorte entdecken: Das Erzbistum Freiburg feiert 2027 sein 200-jähriges Jubiläum
Kirchengeschichtlicher Verein lädt zu Veranstaltungen rund um die Geschichte der Kirche vor Ort ein
Im Jahr 2027 feiert die Erzdiözese Freiburg ihr 200-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Erinnern. Feiern. Zukunft gestalten“ lädt der Kirchengeschichtliche Verein für das Erzbistum Freiburg dazu ein, die Geschichte der Kirche vor Ort neu zu entdecken und Erinnerungsorte sichtbar zu machen; hierzu bietet der Verein den Bildungswerken und Engagierten in der Erwachsenenbildung seine Unterstützung an.
Erinnerungsorte sind dabei mehr als historische Gebäude oder Denkmäler. Sie erzählen von Menschen, die ihren Glauben gelebt, Gemeinschaft gestaltet und die Kirche geprägt haben. Dazu gehören beispielsweise Kirchen und ehemalige Klöster, Wallfahrtsorte, besondere Bräuche, kirchenmusikalische Traditionen oder die Erfahrungen verschiedener Generationen.
Gesucht werden vielfältige Veranstaltungsideen, die Geschichte lebendig werden lassen: von Vorträgen zur regionalen Kirchengeschichte über Führungen an sonst nicht zugänglichen Orten bis hin zu Wanderungen entlang ehemaliger Konfessionsgrenzen, Zeitzeugengesprächen oder gemeinsamen musikalischen Veranstaltungen. Auch Kooperationen mit Museen, historischen Vereinen und anderen Konfessionen sind willkommen.
Der Aufruf richtet sich an alle, die sich mit der Geschichte und Gegenwart der Kirche beschäftigen möchten – insbesondere an Bildungswerke und kirchlich Engagierte. Die Veranstaltungen können im Jubiläumsjahr 2027 und darüber hinaus stattfinden.
Der Kirchengeschichtliche Verein unterstützt Interessierte bei der inhaltlichen Planung und Beratung. Auf Wunsch werden die Veranstaltungen zudem auf der Jubiläumsseite veröffentlicht, um die Vielfalt der Aktivitäten im Erzbistum sichtbar zu machen.
Sie haben eine Idee für einen Erinnerungsort oder eine passende Veranstaltung? Dann wenden Sie sich an den Kirchengeschichtlichen Verein für das Erzbistum Freiburg unter erinnerungsorte@kgv-freiburg.de.
Gemeinsam lässt sich entdecken, was die Geschichte unserer Kirche ausmacht und welche Impulse sie für die Zukunft bereithält.