Erzdiözese mit eigenem Stand auf der Messe „Leben und Tod“

08.10.2026 | Perspektiven aus Seelsorge, Bildung und Pastoral

Freiburg. Die Erzdiözese Freiburg ist erneut mit einem eigenen Stand auf der Messe „Leben und Tod“ in Freiburg vertreten. Dort stellen 20 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Angebote der Erzdiözese zu den Themen Sterben, Tod und Trauer vor und bieten an, mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen. Die Messe LEBEN UND TOD gehört seit Jahren zu den zentralen deutschsprachigen Veranstaltungsformaten in den Bereichen Palliative Care, Hospizarbeit, Trauerbegleitung und Vorsorge. Das Leitthema der diesjährigen Ausgabe lautet „Grenzgänge“ und nimmt die vielfältigen Übergänge und Spannungsfelder am Lebensende in den Blick. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr am 16. und 17. Oktober in der Sick-Arena der Messe Freiburg statt.
 
Für die Erzdiözese ist die diesjährige Messe zugleich ein besonderer Anlass: Mit der Ausgabe 2026 findet die LEBEN UND TOD zum letzten Mal in Freiburg statt. Zum Jahresbeginn 2027 wechselt die Trägerschaft zur Deutschen PalliativStiftung. Die Messe wird künftig einmal jährlich in Bremen stattfinden.
 
Am Stand der Erzdiözese werden Perspektiven aus Seelsorge, Bildung und Pastoral eingebracht. So wird unter anderem der Fachbereich „Liturgie des Abschieds“ vorgestellt. Dieser Bereich bildet Haupt- und Ehrenamtliche für den Beerdigungsdienst aus. Ebenso stellt das Palliative Care Forum seine Arbeit vor. Die Initiative will Menschen für die Themen Sterben, Tod und Trauer sensibilisieren, den Austausch zwischen den verschiedenen Berufs- und Lebenswelten fördern und dazu beitragen, dass Menschen am Lebensende gut begleitet und umsorgt werden. 
 
Verena Wetzstein, Leiterin des Palliative Care Forums der Erzdiözese Freiburg, ist im Beirat der Messe aktiv und bringt dort auch die Perspektive von Seelsorge und Kirche ein. Sie sagt: „Gerade wenn es um Sterben, Tod und Trauer geht, brauchen Menschen Orte, an denen sie mit ihren Fragen und Sorgen willkommen sind. Die LEBEN UND TOD schafft einen solchen Ort: Sie bringt Fachwissen, persönliche Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch. Dass die Messe in diesem Jahr zum letzten Mal in Freiburg stattfindet, bedauern wir sehr. Umso wichtiger ist es uns, noch einmal dabei zu sein und zu zeigen, welche Unterstützung Kirche Menschen am Lebensende und in Zeiten der Trauer anbieten kann.“
 
Am Stand können sich Besucher und Besucherinnen über unterschiedliche Themen informieren – etwa über Wünsche zum eigenen Sterben oder über die Begleitung von Menschen am Lebensende. Auch konkrete Fragen zur Regelung des eigenen Nachlasses können angesprochen werden. Darüberhinaus gibt es Informationen über die Internet-, Telefon- und die ökumenische Notfallseelsorge.

Die Kirche als stärkender Begleiter am Lebensende

Es gehört zum Selbstverständnis der Kirche, Menschen auf ihren unterschiedlichen Lebensetappen zu begleiten. Sie möchte in freudigen, aber auch in schwierigen Momenten da sein, zuhören und Halt geben. Gerade der letzte Lebensabschnitt ist häufig mit herausfordernden Fragen und Situationen verbunden: mit Fragen nach Vorsorge, Einsamkeit und Sinn, aber auch nach Abschied, Verlust und der Sorge um Angehörige.
 
Die „Grenzgänge“ am Lebensende, die das diesjährige Leitthema der Messe beschreibt, berühren dabei auch Fragen, die über medizinische und organisatorische Aspekte hinausgehen. Wie können Menschen selbstbestimmt und gut begleitet sterben? Was gibt Halt, wenn vertraute Sicherheiten wegfallen? Und welche Rolle können Spiritualität und Glaube dabei spielen? Die Erzdiözese möchte auf diese Fragen aufmerksam machen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen.
 
Folgende Ansprechpersonen der Erzdiözese Freiburg stehen für weitere Informationen zur Unterstützung in Trauer und Sterben zur Verfügung:
  • Palliative Care Forum (Leitung Diözesane Fachstelle/Katholische Akademie): Dr. Verena Wetzstein, Studienleiterin. Tel. 0761 31918-126, verena.wetzstein@katholische-akademie-freiburg.de
  • Liturgie des Abschieds (Begräbnispastoral): Jörg Müller, Institut für Pastorale Bildung, Tel. +49 761 5144 138, joerg.mueller@ipb-freiburg.de
  • Diakonische Pastoral/Trauerbegleitung: Regina Münch, Tel. +49 761 5144144, regina.muench@seelsorgeamt-freiburg.de
  • Initiative Wert-volle Zukunft, Stephanie Brendel, Tel. +49 761 2188 403, stephanie.brendel@ordinariat-freiburg.de, www.initiative-wert-volle-zukunft.de
 
Weitere Informationen und regionale Angebote: www.palliative-care-forum.de.
 
Infos zur Messe Leben und Tod: Messe & Fachkongress LEBEN UND TOD
 
(Helena Meissner)