
„Mit dem Mentoring-Programm will die Erzdiözese Freiburg als Arbeitgeber ein Klima schaffen, in dem sich Frauen gut vernetzen können. Ziel ist es, Frauen zu bestärken, Verantwortung als Führungskräfte in unserer Kirche zu übernehmen“, sagt Generalvikar Christoph Neubrand.
„In Zeiten von Fachkräftemangel ist es keine Selbstverständlichkeit, Menschen und insbesondere Frauen für eine Führungsstelle zu gewinnen. Ich freue mich, dass sich auch in diesem Jahrgang Frauen für eine Weiterqualifizierung zur perspektivischen Übernahme einer Führungsposition beworben haben und sich gemeinsam mit ihrer Mentorin auf einen Weg der persönlichen und fachlichen Entwicklung begeben“, sagt Michaela Lampert, Gleichstellungsbeauftragte der Erzdiözese Freiburg. Mit einem dreitägigen Auftaktseminar des bundesweiten Programms in Augsburg wird der begleitete Entwicklungsprozess offiziell angestoßen.
Entwicklung des eigenen Potenzials durch die Erfahrungen anderer Führungskräfte
Das Mentoring-Programm in Kooperation mit dem Hildegardis-Verein (Bonn) beinhaltet eine berufliche, aber auch persönliche Beziehung zwischen zwei Menschen. Eine erfahrene und kompetente Person in einer höheren Leitungsposition gibt ihre Erfahrungen an eine Person weiter, die eine (höhere) Leitungsposition anstrebt, und hilft ihr, das eigene Potenzial zu entwickeln.
Die Erzdiözese Freiburg finanziert vier Plätze im Programm des Hildegardis-Vereins, um Frauen auf kirchliche Leitungsaufgaben vorzubereiten und den Anteil an qualifizierten und motivierten Bewerberinnen für Leitungsaufgaben in der Kirche zu erhöhen. Ebenso wird ein weiterer Platz vom Diözesancaritasverband Freiburg gefördert. Die Teilnehmerinnen bekommen Einblicke in das Feld der Leitungsverantwortung und Feedback zum eigenen Verhalten und Auftreten. Kollegiale Beratung im Mentee-Netzwerk und Erlangung von Schlüsselqualifikationen durch die Teilnahme an zentralen Seminar-Veranstaltungen ergänzen das Programm.
(mf)