Monitoring am Freiburger Münster mit Hubsteigern

16.09.2026 | Steine des Münsters werden zwischen dem 28. September und 1. Oktober genauer unter die Lupe genommen

Das Monitoring der Fassade gehört zu den festen Aufgaben der Münsterbauhütte: Es hilft dabei, Schäden frühzeitig zu erkennen und zu entscheiden, ob sofort gehandelt werden muss oder eine spätere, intensivere Pflege ausreicht.
 
 
Den Anfang macht am Montag, 28. September, und Dienstag, 29. September, der große Hubsteiger mit einer Reichweite von bis zu 72 Metern. Er ermöglicht den Fachleuten die Untersuchung des Münsterturms – montags zunächst an der Südseite, nachmittags an der Westseite, dienstags an der Nordseite und den übrigen Bereichen. Abgestimmt wird der Einsatz jeweils eng mit dem Marktmeister. Rund um den Turm entstehen dabei kleinere Sicherheitszonen, die Besucherinnen und Besucher des Münsterplatzes und des Wochenmarkts nur geringfügig einschränken.
 
Am Mittwoch, 30. September, und Donnerstag, 1. Oktober, folgt das Langhaus mit dem kleineren Hubsteiger. Los geht es an der Nordseite, am Nachmittag reicht die Untersuchung bereits bis in den nördlichen Chor. Am Donnerstag steht die Südseite des Langhauses auf dem Programm, bevor die Arbeiten nachmittags am Chor weitergehen. Auch hierfür werden Sicherheitsbereiche eingerichtet, damit die Arbeiten gefahrlos ablaufen können.
 
 
Mit diesem Einsatz ist die jährliche Steinkontrolle am Münster abgeschlossen. Schwer zugängliche Stellen wie die Turmhelmpyramide hatte die Münsterbauhütte bereits im Juni per Bekletterung geprüft. Das Monitoring ist ein zentraler Baustein, um die Sicherheit des Bauwerks und den langfristigen Erhalt des Freiburger Münsters zu sichern. 
 
Die Nutzung von Hubsteigern ist kostenintensiv und belastet die Finanzen des gemeinnützigen Vereins. Es wurde daher gezielt um Spenden für diese wichtige Aufgabe gebeten– ein Aufruf, dem viele Menschen bereitwillig und großzügig gefolgt sind. Dank dieser Unterstützung kann die Münsterbauhütte auch in diesem Jahr die Sicherheit des Münsters und des stark frequentierten Münsterplatzes gewährleisten.