Die Feier der Gedenktage von Heiligen hat einen großen Stellenwert in der liturgischen Tradition der Kirche. An vielen Orten ist die Verehrung einzelner Heiliger bis heute lebendig: Neben bekannten Heiligen wie Petrus und Paulus, Franz und Klara von Assisi oder Edith Stein werden in den Gemeinden auch Heilige und Selige mit einem besonderen lokalen Bezug verehrt – etwa der Heilige Fridolin in Bad Säckingen, der Heilige Fidelis in Sigmaringen oder die Selige Ulrika Nisch in Hegne.
Mit einzelnen Heiligen sind vielfältige Bräuche, Zeichenhandlungen und Segnungen verbunden, die regelmäßig gepflegt werden (z. B. Laternenumzug am Martinstag, Barbarazweige, Geschenke am Nikolaustag, Segnung des Johannisweins oder Blasiussegen). Auch das Patrozinium einer Kirche oder Kapelle kann Anlass sein, die Erinnerung an einen Heiligen oder eine Heilige in besonderer Weise zu feiern.
Im Rahmen der pastoralen Veränderungen in unserer Diözese ist neu zu überlegen, wie das Heiligengedächtnis weiterhin bzw. auf andere Weise gefeiert werden kann. Eine online-Fortbildung am 29. September, 19.30-21.30 Uhr, möchte in die Feier des Heiligengedächtnisses einführen und Möglichkeiten der liturgischen Gestaltung vorstellen.
Einladung
Eingeladen sind ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende im Bereich der Liturgie:
- Leiterinnen und Leiter von Wort-Gottes-Feiern
- Mitglieder von Gemeindeteams
- Mitarbeitende in Kompetenzteams Liturgie
Anmeldung
Bitte melden Sie sich über den Anmeldebutton an.
Der Anmeldebutton ist ab dem 24. August freigeschaltet.
Sie bekommen am Vormittag des 29. Septembers die Zugangsdaten zugeschickt.
Leitung der Veranstaltung:
Jörg Müller, Referent für Liturgie im Erzb. Seelsorgeamt Freiburg
Dr. Bernhard Höffner, Liturgiewissenschaftler
