Fediverse entdecken

Social Media jenseits von Meta, X & Co.

Wie kann digitale Kommunikation unabhängig von den großen Plattformen funktionieren? Dieser Frage widmete sich am 17. Juli 2026 ein Workshop zum Fediverse. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in dezentrale soziale Netzwerke wie Mastodon, diskutierten deren Chancen und Herausforderungen und konnten die Plattformen direkt praktisch ausprobieren.

Ein Mann in dunkelblauer Kleidung und grauen Haaren lächelt in die Kamera und erklärt den Teilnehmenden eines Seminars etwas an der Tafel, über der Tafel erscheint die digitale Präsentation.
Ralf Tauscher von freiburg.social
Nach einer Einführung von Dr. Michael Hertl, Leiter der Stabsstelle Medienkommunikation und Öffentlichtkeitsarbeit der Erzdiözese Freiburg, der die Bedeutung des Themas auch für die Kirche hervorhob, stellte Ralf Tauscher von freiburg.social das Konzept des Fediverse vor. Im Mittelpunkt standen freie Software und dezentrale Strukturen als Grundlage für eine selbstbestimmte digitale Kommunikation. Deutlich wurde dabei, dass das Fediverse nicht nur eine technische, sondern auch eine gesellschaftliche Alternative zu kommerziellen Plattformen darstellt – ohne Algorithmen, die Aufmerksamkeit steuern oder Filterblasen verstärken. In zwei Praxisgruppen konnten die Teilnehmenden anschließend unter anderem die Einrichtung eines Accounts sowie den Aufbau eines eigenen Netzwerks erproben.
 
Der Workshop machte deutlich, wie das Fediverse lokale Gemeinschaften mit einem weltweit vernetzten sozialen Netzwerk verbindet und damit eine überzeugende Alternative zu den etablierten Social-Media-Plattformen bietet. Ein konkretes Ergebnis des Tages: Die Katholische Akademie ist seit dem Workshop auch auf freiburg.social vertreten.
 
Veranstaltet wurde der Workshop von der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Medienkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Freiburg sowie freiburg.social e. V.