Die Zeiten eines ziemlich unspezifischen Namen sind vorbei: Aus der „Diözesanarbeitsgemeinschaft (DiAG)“ wird die handlichere „KEB Freiburg“. Doch der neue Name ist nur der Anfang.
Der neue Vorstand um den Vorsitzenden Hermann Schwörer blickt auf die nächsten drei Jahre – und will inhaltlich sichtbarer werden. „Wir wollen nicht mehr nur als Verwalter von Landesmitteln wahrgenommen werden“, erklärt Schwörer, der Berufsschullehrer im Ruhestand ist und sich Zeit seines Lebens ehrenamtlich in der Jugend- und Bildungsarbeit engagiert.
Der Plan für die Praxis: Die KEB will den ehrenamtlichen Bildungsarbeitern in den neuen Pfarreien den Rücken stärken, sie untereinander weiter vernetzen und dazu beitragen, dass Erwachsenenbildung vor Ort weiter eine deutliche Rolle spielt. Vor allem aber will sich der Verband in gesellschaftliche Debatten einmischen. Das in der zurückliegenden Amtsperiode begonnene Engagement für Demokratiebildung soll intensiviert, digitale Bildung unterstützt und ethischen Streitfragen nicht ausgewichen werden, bei denen kirchliche Beteiligung gefragt ist.
Bereits im April 2026 hat die Mitgliederversammlung den Dachverband umbenannt. Die Tagung des neuen Vorstands fand nun am 14. Juli in Freiburg statt.
Der neue Vorstand (v.l): Hermann Schwörer (Vorsitzender), Dr. Jörg Winkler, Matthias Berg (stellvertretender Vorsitzender), Dr. Gabriele Niekamp, Dr. Sebastian Friese (Geschäftsführer). Nicht im Bild: Dr. Thomas Dietrich, Elisabeth Brütsch.