Die Messe LEBEN UND TOD gehört seit Jahren zu den zentralen deutschsprachigen Veranstaltungsformaten im Bereich Palliative Care, Hospizarbeit, Trauerbegleitung und Vorsorge. Am 16. und 17. Oktober 2026 ist sie erneut in Freiburg zu Gast und verwandelt die Messehallen in einen Ort intensiver fachlicher Begegnung, gesellschaftlicher Debatte und persönlicher Reflexion.
Das Leitthema der diesjährigen Ausgabe lautet „Grenzgänge“.
Gemeint sind damit die vielfältigen Übergänge und Spannungsfelder am Lebensende: zwischen Leben und Sterben, Autonomie und Fürsorge, Menschlichkeit und technischer Entwicklung: Wie verändern digitale Anwendungen und KI-gestützte Systeme unsere Vorstellungen von Abschied und Erinnerung? Wo liegen Chancen – wo ethische Grenzen? Das Schwerpunktthema verbindet Spiritualität, Technik und gesellschaftliche Verantwortung.
Das Fachprogramm bringt erneut namhafte Stimmen aus Medizin, Ethik, Theologie und Sozialwissenschaft zusammen. Unter den Referentinnen und Referenten sind der Medizinethiker Prof. Giovanni Maio, die Expertin für das Thema Digital Afterlife, Prof. Jessica Heesen, der Schweizer Palliativmediziner Prof. David Blum, die Palliative Care Expertin und Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes, Susanne Kränzle sowie der bekannte Soziologe Dr. Matthias Meitzler.
Die Erzdiözese Freiburg ist erneut mit einem eigenen Stand vertreten und bringt Perspektiven aus Seelsorge, Bildung und Pastoral ein. Verena Wetzstein, Leiterin des Palliative Care Forums der Erzdiözese Freiburg, ist im Beirat der Messe aktiv und prägt deren inhaltliche Ausrichtung mit.
Die LEBEN UND TOD 2026 lädt mit über 60 Fachvorträgen und über 120 Info- Verkaufsständen dazu ein, die „Grenzgänge“ unserer Zeit nicht nur zu beobachten, sondern gemeinsam zu diskutieren – zwischen Technik und Ethik, Nähe und Distanz, Leben und Abschied.
Weitere Informationen finden Sie hier und in der folgenden Broschüre: