Direkt nach dem von ihr musikalisch gestalteten Kapitelsamt am Hochfest Christi Himmelfahrt unternahm die Freiburger Domkapelle eine kleine Konzertreise ins oberitalienische Piemont. Von der Pfarrgemeinde Mergozzo mit ihrem Pfarrer Don Massimiliano Maragno gastfreundschaftlich aufgenommen, gab der Kammerchor der Freiburger Dommusik am Freitagabend (15. Mai 2026) ein geistliches Konzert und bereicherte am Samstagabend die Vorabendmesse mit ihrer Musik.
In der wie das Freiburger Münster der Gottesmutter geweihten Pfarrkirche Santa Maria Assunta präsentierte der Chor ein anspruchsvolles Programm. Im Konzert, das unter der Überschrift „Dalla croce alla resurrezione“ (Vom Kreuz zur Auferstehung) stand, umspannten A-cappella-Werke von der Gregorianik bis zum 21. Jahrhundert inhaltlich den Festkreis von Gründonnerstag bis Pfingsten.
Außer Andreas Mölder, für den es das erste Konzert in seinem neuen Amt als Domkapellmeister war, nahm auch Bezirkskantorin Karin Karle, die die Domkapelle 15 Monate lang interimistisch geleitet hatte, an der Fahrt teil, als Sängerin, und in der heiligen Messe bei zwei Werken auch als Organistin. Musikalisch wie menschlich war die Reise ein vielversprechender Auftakt zu einer hoffentlich langen und fruchtbaren Zusammenarbeit des Chors mit seinem neuen Leiter – und machte Lust auf weitere internationale musikalische Kontakte.
(cs)
