Neue Seelsorgerinnen und Seelsorger im Erzbistum Freiburg

01.07.2025 | Weihbischof Würtz beauftragt Daniel Heller zum Pastoralreferenten

Freiburg/Linzgau. Am Samstag (12.07.) beauftragt Weihbischof Dr. Christian Würtz in St. Franziskus, Karlsruhe insgesamt elf Frauen und Männer als Gemeindereferentinnen, Gemeindereferenten, Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten. Einer von ihnen ist Daniel Heller, der aus Hosskirch stammt und in der Seelsorgeeinheit Markdorf tätig ist. In St. Franziskus wird er zum Pastoralreferenten beauftragt.
 
Daniel Heller, 44 Jahre alt, hat seine theologische Ausbildung an den Universitäten Augsburg und Rom absolviert. Seine pastorale Ausbildung erfolgte in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Erste praktische Erfahrungen sammelte er u.a. in Esslingen am Neckar und Giengen an der Brenz, bevor er aktuell in Markdorf tätig wurde.

Nähe bewahren in großen pastoralen Räumen

Auf die Frage, was ihn bewogen hat, Pastoralreferent zu werden, antwortet Heller: „Die Menschen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg zu begleiten und selbst Zeugnis von meinem Glauben zu geben.“ Eine zentrale Herausforderung sieht er darin, „in immer größer werdenden pastoralen Räumen die Nähe zu den Menschen nicht zu verlieren“. Diese Balance zwischen Organisationsstruktur und persönlichem Kontakt ist ihm besonders wichtig.
 
Hellers Herz schlägt besonders dafür, „verschiedene Formen von Liturgie zu gestalten und zu feiern“. Zu seinen Schwerpunkten zählen die Erstkommunion- und Firmkatechese, Jugendarbeit sowie die Übernahme von Beerdigungsdiensten. Sein theologisch-pädagogischer Ansatz orientiert sich an der praktischen Theologie, die sich auf die Anwendung theologischer Konzepte und Prinzipien im praktischen Leben konzentriert. Als Kraftquelle und Wegweiser nennt Daniel Heller ein Bibelwort aus Psalm 139,5: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“

Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten: Theologie und Seelsorge

Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sind hauptamtlich Mitarbeitende, die in allen Bereichen der Seelsorge und im Religionsunterricht eingesetzt werden. Sie haben ein Theologiestudium und eine dreijährige Berufseinführung absolviert und arbeiten zum Beispiel im Seelsorgeteam einer Seelsorgeeinheit, in Sonderfunktionen oder der Bildungsarbeit. Sie bringen christliche Werte in sozialen, kulturellen, ethischen, wissenschaftlichen und schulischen Kontexten ein und gestalten gemeinsam mit anderen Kirche und Gesellschaft vor Ort. Seit 1976 hat dieser Beruf in der Erzdiözese Freiburg einen unverzichtbaren und bewährten Platz im Miteinander mit ehrenamtlich Engagierten und den verschiedenen pastoralen Diensten. Derzeit sind rund 260 Frauen und Männer als Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten in der Erzdiözese tätig. Ihre Beauftragung haben die Seelsorgerinnen und Seelsorger in diesem Jahr unter das Leitwort „trotzdem“ gestellt.
 
(cvl/kas)