Zum Internationalen Tag des Fairen Handels am 13.05.2023 empfehlen wir Ihnen den Kurzfilm Globalisierung – der Preis des Wohlstands. Er zeigt globale Zusammenhänge in nur 12 Minuten auf. Der prämierte Film thematisiert in eindrucksvollen Bildern die Verantwortung des Einzelnen in kollektiven Zusammenhängen.
Globalisierung – der Preis des Wohlstands
Kurzfilm, 12 Minuten, Deutschland 2013, empfohlen ab 14 Jahren
"Globalisierung – der Preis des Wohlstands" zeigt 24 Stunden im Leben von Sam, einem jungen Mann aus einer nicht näher benannten Großstadt der westlichen Welt. Im Laufe des Tages widerfahren Sam eigenartige Begegnungen mit Menschen und Tieren, die mit ihm aufgrund seines Lebensstils in Verbindung stehen: ein Fisch im Badezimmer, dessen Wasser immer knapper wird; chinesische Kinder, die Sams Schuhe angefertigt haben; eine brasilianische Kaffeepflückerin namens Lelia; ein toter, mit Öl verschmutzter Vogel, der ihm an einer Tankstelle überreicht wird; ein Fischer, der Sam erklären muss, warum sich in dessen Thunfischsandwich Delfin befindet. Lelia begleitet Sam zu seiner Arbeitsstelle. Auch hier halten sich Menschen und Tiere auf, die eigentlich nicht dorthin gehören. Nach einem gemeinsamen Imbiss kaufen Sam und Lelia in einem Supermarkt ein. Zusammen mit den chinesischen Kindern und dem Fischer essen sie schließlich zu Abend. Doch die vermeintliche Idylle währt nicht lange. Nach dem gemeinsamen Mahl geleitet Sam seine Gäste auf die Straße, wo er sie - ungerührt von Lelias Flehen - in einem Müllauto "entsorgt". Der Film endet mit dem Beginn des nächsten Tages: Vor Sams Bett steht erneut ein Kind - diesmal ein Mädchen, das sein Hemd genäht hat. - Der Film ist Träger des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2012 in der Kategorie Bildung.
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