"Umwelt, Nachhaltigkeit, Klimawandel" - Online-Einsätze für Botschafter für die Schöpfung

24.07.2020 |

Viele Aktionen laufen gerade eher online als offline ab. Warum also nicht auch der Einsatz eines Botschafters für die Schöpfung? Diese Frage hat sich die KHG Pforzheim gestellt und den Vortrag „Umwelt, Nachhaltigkeit, Klimawandel“ von Roland Ruisz, Botschafter für die Schöpfung der Erzdiözese Freiburg, kurzerhand als Online-Seminar angeboten.

Unter dem Titel "Umwelt, Nachhaltigkeit, Klimawandel" ging die Kath. Hochschulgemeinde Pforzheim am 23. Juni 2020 neue Wege in Sachen Veranstaltungsformat. Dank Corona hatte sich der Veranstalter Ullrich Glatthaar (Leiter der KHG PF) entschieden, den Workshop mit dem Biologen und Journalisten Roland Ruiz online zu veranstalten. So konnten auch Interessierte von weiter her teilnehmen. Zuerst gab Ruisz in einem Impulsvortrag Einblicke in die Nachhaltigkeit von EU-Projekten - einem Aspekt, den man nicht sofort mit dem Thema verknüpfen würde. So bereitete er die Online-Gruppenarbeiten vor, die dann weit über übliche Themen & Tipps hinaus und zu einem Folgethema (und spontan zu einer zweiten Veranstaltung wenige Tage später) führten: Die Zukunft der Arbeit. Denn gerade unsere Arbeitswelt ist eng mit dem Themenkomplex verwoben: angefangen bei Infrastruktur und Mobilität, über wirtschaftliche und ökologische Auswirkungen der herrschenden Agrarpolitik der EU bis hin zum Umgang mit der eigenen Energie, der Ernährung, der eigenen Gesundheit und im Umgang mit anderen. So stellte die Gruppe am Ende beider Veranstaltungen fest, dass es gerade die Balance zwischen Begrenzung und Offenheit ist, die wir anstreben, wenn es um die Abwägung von Nutzen und Nachteilen für den Planeten und seine künftigen Bewohnerinnen und Bewohner geht.
von Roland Ruisz
 
Über den Referenten und Botschafter für die Schöpfung:
Roland Ruisz (Biologe und Journalist) ist Lehrbeauftragter für Projektmanagement in Karlsruhe und Ludwigsburg und arbeitet in den unterschiedlichsten EU-Projekten zum Thema Nachhaltigkeit, so z.B. unterrichtet er gerade in Österreich, um Menschen zum Energietechniker auszubilden.      
Er ist tätig in Armenien bei Projekten im Bereich Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz. Ruisz fährt viel Rennrad, so ist er aus Umweltschutzgründen jeden Tag von Pforzheim an die Uni nach Karlsruhe gefahren, später dann auch nach Hohenheim,                          
und hat so tausende Liter Benzin nicht verbrannt. Letztlich geht es dem Umweltaktivisten um eine nachhaltige Steigerung der Lebensqualität der Menschen auf dem blauen Planeten.                                                                
Roland Ruisz über sich und seine Arbeit: „Mir kommt es darauf an, Impulse zu setzen, dass jeder von uns bei sich beginnt und ein klein wenig ändert - und dann erreichen wir in der Summe viel!“