Freiburg. Vom 22. bis 24. September sowie vom 6. bis 8. Oktober 2025 führen die Mitarbeitenden der Freiburger Münsterbauhütte im Rahmen des jährlichen Monitorings eine genaue Untersuchung der Steine des Münsters durch. Dabei kommen zwei Hubsteiger mit unterschiedlicher Reichweite zum Einsatz. Um die Sicherheit zu gewährleisten, müssen für Fahrzeuge zeitweise Bereiche rund um das Münster abgesperrt werden.
Das Monitoring der Außenfassade zählt zu den zentralen Aufgaben der Münsterbauhütte. Ziel ist es, mögliche Gefahrenstellen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen, ob eine sofortige Reparatur notwendig ist oder ob eine intensivere Pflege zu einem späteren Zeitpunkt ausreicht.
Vom 22. bis 24. September (mit 24. September als Reservetag) wird zunächst ein großer Hubsteiger eingesetzt, der bis zu 72 Meter ausfahrbar ist. Damit inspizieren die Fachleute den Münsterturm – beginnend an der Südseite und anschließend weiter in Richtung Norden. Zum Schutz von Besucherinnen und Besuchern des Münsterplatzes sowie des Wochenmarktes werden rund um den Turm kleinere Sicherheitszonen eingerichtet, die jedoch nur zu geringfügigen Einschränkungen führen.
Vom 6. bis 8. Oktober (mit 8. Oktober als Reservetag) kommt ein kleinerer Hubsteiger für das Monitoring des Langhauses zum Einsatz. Die Inspektion startet an der Nordseite, führt um den Chor herum und endet an der Südseite. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung des südlichen Hahnenturms. Auch in diesem Zeitraum werden Sicherheitsbereiche abgesperrt, um die Arbeiten sicher durchführen zu können.
Mit diesen Hubsteiger-Einsätzen wird die jährliche Kontrolle der Münstersteine abgeschlossen. Bereits im Juni hatte die Münsterbauhütte schwer zugängliche Bereiche wie die Turmhelmpyramide durch Bekletterung überprüft. Das Monitoring ist ein wesentlicher Bestandteil, um die Sicherheit des Bauwerks zu gewährleisten und den langfristigen Erhalt des Freiburger Münsters zu sichern.
(Freiburger Münsterbauverein e. V.)



