Freiburg. Salvador Dalí (1904–1989) gilt heute als wichtigster Künstler des Surrealismus. Er brach aber bereits 1948 mit der Gruppe der Surrealisten, bekannte sich zum Katholizismus und gestaltete zunehmend Werke mit religiösem Inhalt. Seinen Höhepunkt erreichte Dalís religiöse Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben im Zyklus „Biblia Sacra“, den er 1963 begann und bis 1965 fertigstellte und der zu den bedeutendsten Bibelillustrationen des 20. Jahrhunderts zählt. Mit 105 Bildern stellt die „Biblia Sacra“ den größten Bildzyklus dar, den Dalí hinterlassen hat. Sie gehört aufgrund des Umfangs und der künstlerisch-konzeptionellen Qualität zu seinen Hauptwerken.
Dalí schuf 105 Gouachen in einer aufwändigen Mischtechnik, die später in Mailand vom Verlag Rizzoli als hochwertige Serigrafien in limitierter Auflage gedruckt wurden. Die Auswahl der Werke, die erstmals im Münsterforum als Originallithografien aus der Sammlung Dr. Herbert Specht ausgestellt werden, faszinieren durch leuchtende Farben, Metallic-Effekte und das feine Zusammenspiel von künstlerischer und theologischer Tiefe.
Ausstellung im c-punkt MÜNSTERFORUM
Herrenstr. 33, 79098 Freiburg
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag bis Samstag von 10-16 Uhr – Eintritt frei.
Ein umfangreiches Begleitprogramm flankiert die Ausstellung, u.a. wird es Kunstführungen, Vorträge, Meditative Bildgespräche sowie musikalische und kreative Angebote geben.
Begleitprogramm zur Ausstellung unter: www.c-punkt-freiburg.de
Kataloge zur Biblia Sacra können im c-punkt MÜNSTEFORUM erworben werden.
(c-punkt MÜNSTEFORUM)

