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Albert Lampe
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Religionen und Weltanschauungen

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Neben den christlichen Kirchen gibt es heute eine verwirrende Zahl von religiösen, weltanschaulichen und anderen Heils- und Heilungsangeboten.

Viele Menschen sind davon betroffen, dass sich Angehörige oder Freunde religiös oder weltanschaulich neu orientiert haben, und leiden unter negativen Auswirkungen. Deshalb suchen sie Beratung. Oft ist es sinnvoll, im direkten Gespräch oder durch eine entsprechende Informationsveranstaltung Fragen zu klären und bei Konflikten Lösungen zu suchen.

Die Fachstelle Religions- und Weltanschauungsfragen im Erzbischöflichen Seelsorgeamt sammelt Informationen über diese Angebote, wertet sie aus und gibt sie auf Wunsch weiter. Nach Absprache mit örtlichen Bildungsträgern arbeitet sie bei entsprechenden Veranstaltungen (Bildungswerksabende, Lehrerseminare, Projekttage in Schulen, ...) mit. Sie arbeitet darüber hinaus mit anderen kirchlichen und freien Initiativen zusammen.


Interreligiöser Dialog

Eine besondere Herausforderung für die christlichen Kirchen sind die nichtchristlichen Religionen, die seit Jahren auch in unserer Umgebung heimisch geworden sind. Das II. Vatikanische Konzil und Papst Johannes Paul II. haben wiederholt die Gemeinden zum Dialog mit den nichtchristlichen Religionen aufgerufen.

Das Gespräch zwischen Christen und Juden wird im Erzbischöflichen Seelsorgeamt vor allem durch das Projekt "Erinnern und Begegnen" gefördert.

Die Begegnung und das Gespräch mit Muslimen steht oft noch ganz am Anfang. Die Fachstelle Religions- und Weltanschauungsfragen unterstützt solche Initiativen und arbeiten auf verschiedenen Ebenen mit diesen Inititativen zusammen. Wenn Sie Interesse am christlich-islamischen Gespräch haben, dann nehmen Sie Kontakt auf.