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Klimaschutzmanagerin in der Fachstelle "Energie & Umwelt"
Christine Zachmann
Christine Zachmann
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Energie-Offensive

Die Energie-Offensive geht in die zweite Runde

Viele Kirchengemeinden haben in der ersten Energie-Offensive ihre Tatkraft bewiesen und sich für einen kontrollierten Energieverbrauch und die Schwachstellenanalyse ihrer Gebäude entschieden.
Die zweite Runde der Energie-Offensive baut auf dem bewährten Konzept auf und entwickelt es weiter.


Instrumente und Werkzeuge,

die Sie bei der Arbeit für unser gemeinsames Klimaziel unterstützen:

Energie-Check = Schwachstellen aufdecken
  • Analyse der energetischen Schwachstellen kirchlicher Gebäude

  • Ortsbegehung und Bewertung durch einen externen Check-Berater

  • Erarbeitung von Empfehlungen für geringinvestive Maßnahmen und verändertes Verbraucherverhalten

  • Präsentation der Ergebnisse im Pfarrgemeinde- und Stiftungsrat

  • Eine Top-Ten-Prämie winkt den Gemeinden, die die Empfehlungen zügig umsetzen!

Energie-Management = Verantwortlichkeit klären, Verbrauch kontrollieren

  • Benennung eines ehrenamtlichen Energie-Beauftragten, der im Rahmen der Energie-Offensive geschult wird

  • Der Energie-Beauftragte ist dafür verantwortlich, dass die Check-Empfehlungen umgesetzt werden und der Energieverbrauch monatlich erfasst wird

  • Der Energie-Beauftragte gibt Rückmeldung an den Pfarrgemeinde- oder Stiftungsrat und empfiehlt die nächsten Schritte.

Energie-Gutachten = Investitionsentscheidungen vorbereiten

  • Das Energie-Gutachten bietet eine Entscheidungsvorlage, wenn eine Baumaßnahme ansteht.

  • Es liefert einen detaillierten und abgewogenen Maßnahmenkatalog unter Angabe der Investitionskosten und der Wirtschaftlichkeit der vorgestellten Maßnahmen.

  • Ein Zuschuss für die Kosten des Energie-Gutachtens bis zu 50 Prozent ist möglich.

  • Seit 2007 sind Energie-Gutachten im Genehmigungsverfahren der Bischöflichen Bauverwaltung bei größeren Investitionen an Gebäudehülle oder -technik verpflichtend.

Prima Klima im Kirchengebäude = Temperierung von Kirchen

  • Detaillierte Messung des Klimas in Kirchen

  • Erarbeitung von Konzepten für die zukünftige Beheizung und Belüftung von Kirchen

  • Tipps für die Umsetzung und die Kommunikation mit den Nutzern.

Bildung = Gewusst wie

  • Sich fit machen fürs Energie-Management:
    Schulung der Energie-Beauftragten für das Management und die Verbrauchskontrolle.

  • Von anderen lernen:
    Exkursionen zu Kirchengemeinden, die erneuerbare Energien einsetzen.

  • Rundumpacket für Information, Service und Beratung:
    Fachtage Bau, Energie und Fundraising in den Regionen, mit der Möglichkeit die Fachleute direkt zu befragen.

Förderprogramme = Innovativ investieren

  • Deutlich erhöhte Förderung aus dem Ausgleichstock für Kirchengemeinden wenn energetische Maßnahmen die aufgrund eines Energie-Gutachtens umgesetzt werden.

  • Zusätzliche Investitionszuschüsse aus dem Energie-Fonds der Erzdiözese beim Umstieg auf erneuerbare Energien. Der Energie-Fonds steht allen kirchlichen Einrichtungen der Erzdiözese Freiburg offen.


Die Energie-Offensive wird im Rahmen der Klimainitative gefördert duch das Bundesministerim für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit auf einen Beschluss des Bundestages!


Energie-Offensive 2006 - 2008

Unter dem Motto "Fünf Prozent weniger für Energie - mehr Spielraum für die Pastoral" ging die Erzdiözese Freiburg zwischen März 2006 und September 2008 in die Offensive.
Ziel war,
  • die Verantwortlichen vor Ort zu befähigen, ihre Aufgaben wahrzunehmen, die Gebäude effizient zu nutzen, zu pflegen und zu erhalten und zukunftsweisende Investitionsentscheidungen zu treffen.
  • den Verantwortlichen vor Ort Möglichkeiten aufzuzeigen, den Energieverbrauch selbständig und schnell zu senken (Nutzerverhalten anpassen und gering investive Maßnahmen umsetzen).
  • 500 von 1179 Kirchengemeinden zu motivieren, ihren Energieverbrauch um mindestens fünf Prozent zu senken.

Um diese Ziele zu erreichen, hat das Erzbischöfliche Ordinariat drei Instrumente entwickelt, die diese Initiative begleiteten: Energie-Check, Energie-Management und Energie-Gutachten.
Und tatsächlich, rund 500 Gemeinden haben sich an dieser Initiative beteiligt, haben ihre Gebäude checken und begutachten lassen und viele kontrollieren seither ihren Energie-
verbrauch.
Jetzt geht die Energie-Offensive von 2009 bis 2014 in die zweite Runde!

Weitere Informationen zur Geschichte der Energie-Offensive finden Sie hier:
Info-Ordner Einleitung Info-Ordner Einleitung [768.6 kB]